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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 08.11.2019 um 17:02:24

Von Dessau geht ein deutliches Zeichen aus: Grundsteinlegung für eine neue Synagoge

An der Wand des ehemaligen Kantorenhauses wurde der symbolische Grundstein für den Anbau der neuen Synagoge gelegt. An der Wand des ehemaligen Kantorenhauses wurde der symbolische Grundstein für den Anbau der neuen Synagoge gelegt.
Foto: Anke Katte Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Dessau (ak). „Mit der Unterstützung des Baus einer neuen Synagoge kann man die alte Schuld natürlich nicht begleichen, aber man kann ein deutlichen Zeichen setzen.“ Mit diesen Worten begrüßte Oberbürgermeister Peter Kuras die zahlreichen Gäste, darunter auch Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Mark Dainow, Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938.

Die Gedenkstunde und die symbolische Grundsteinlegung für den Anbau an das zu klein gewordene Gemeindehaus der seit wenigen Jahren wieder existierenden Jüdischen Gemeinde zu Dessau fand genau an der Stelle statt, an der vor 81 Jahren die Dessauer Synagoge in Schutt und Asche gelegt worden war.
Die Anregung für den Bau einer neuen Synagoge kam von der Kurt-Weill-Gesellschaft in Dessau und fand viele Förderer und Unterstützer.

Dr. Alexander Wassermann, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Dessau, sprach von einem historischen Tag und dankte allen Beteiligten von Herzen. Mit Blick auf die unfassbaren  Ereignisse in Halle wünscht er sich, dass die Menschen hier in Zukunft ohne Angst ein- und ausgehen können. 

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