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Wochenspiegel > Köthen > Mit Mundschutz in die Schule >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 30.04.2020 um 18:30:18

Mit Mundschutz in die Schule

Ein Teil der Abschlussklasse  beschäftigt sich aktuell mit den Prüfungsvorbereitungen, wie hier mit dem Fach Biologie und Lehrerin Ines Matelski.   Ein Teil der Abschlussklasse beschäftigt sich aktuell mit den Prüfungsvorbereitungen, wie hier mit dem Fach Biologie und Lehrerin Ines Matelski.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Die Sekundarschule Muldenstein startet wieder mit 28 Zehntklässlern und die Schüler sind froh darüber...

Muldenstein (ts).
Seit einer Woche gehen die Abschlussklassen in Sachsen-Anhalt wieder in ihre Schulen, doch es ist nicht mehr so, wie es die Schülerinnen und Schüler kennen. Auch in der Sekundarschule in Muldenstein läuft der Unterricht seit einigen Tagen wieder vorsichtig an. Für den Schulleiter Detlef Schneider eine gewisse Erleichterung. „Wir sind froh nach Wochen der Abstinenz von Schülerinnen und Schülern sowie Kolleginnen und Kollegen, wieder in einen minimalen Alltag einsteigen zu können“, so Schneider.

Genau genommen sind es 28 Zehntklässler, die prüfungsvorbereitenden Unterricht in ungewohnter Atmosphäre angehen. Im Unterricht selber ist es den Schülern freigestellt, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, da alle in eigenen Bankreihen sitzen und das immer versetzt voneinander. Zudem sind die Klassen geteilt. Auch auf dem Schulhof besteht keine Maskenpflicht, jedoch gilt auch da -wie überall- die Abstandsregel von 1,50m und mehr. In den Gängen im Schulgebäude besteht allerdings die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Die  Biologielehrerin Ines Matelski unterrichtet mit einer Mund-Nasen-Bedeckung und ist dennoch froh, dass der Unterricht in minimaler Form wieder anläuft und es ein Schritt in Richtung Normalität bedeutet. „Wir haben einiges aufzuarbeiten und die Krise hat uns schon ein Stück weit nach hinten geworfen“, sagt Matelski. Die Schüler sind alle durchweg mit dem eigenen Mund-Nasen-Schutz auf das Schulgelände gekommen und die Schule wartet auf eine Grundausstattung, die seitens des Kultusministeriums zur Verfügung gestellt werden soll. Schulleiter Detlef Schneider hat vorgesorgt und vorsichtshalber 300 Masken besorgt.

Doch auch die Schülerinnen und Schüler sind froh darüber, dass es wieder einen relativ geregelten Unterricht gibt. „Ich bin echt froh wieder in die Schule gehen zu können, es war echt nervig zuhause zu sitzen und zu lernen“, sagt eine Schülerin erleichtert. Alle im Klassenraum pflichten ihr einstimmig zu. „Wer hätte das gedacht, dass Schülerinnen und Schüler einstimmig, freiwillig und gern wieder in den Unterricht kommen“, freut sich Schulleiter Detlef Schneider.

Die meisten der  Lehrerinnen und Lehrer arbeiten nach wie vor von zu Hause aus und das über verschiedene Kanäle. Diese gehen von analogen über digitale Kanäle bis hin über Social Media Netzwerke. Auf die Frage wie es denn mit der Zeugnisausgabe oder der Abschlussfeier gehen wird, kann Detlef Schneider nur schulterzuckend spekulieren. „Die Zeugnisausgabe wird sicherlich in einem kleinen Rahmen mit begrenzter Personenanzahl möglich sein“, so Schneider... „ Abschlussfahrten und Abschlussfeier werden bestimmt ausfallen“.
 

Leserkommentare:


Bechmann, C. , Bitterfeld:
"Ich finde es gut, dass die höheren Klassen wieder beschult werden. Doch meine Kritik ist ganz klar: Die Kinder von Eltern, die systemrelevante Berufe haben dürfen in die Kita. Aber die Schüler solcher Eltern müssen zusehen, wie sie sich den Lernstoff und die Lernaufgaben selbst erarbeiten. Das ist (nicht nur in meinem persönlichen Fall) sehr schwierig. Normaler Arbeitstag und dann die Lernaufgaben mit dem sozial isolierten Kind. Da sollte es andere Lösungen geben! Die Kinder sind nicht motiviert, verstehen die Umstände nicht, vermissen ihre sozialen Kontakte und kompensieren vieles über den Bildschirm. Traurig, dass wir sie so noch mehr an die Pixel binden...."


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