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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 26.06.2020 um 13:16:48

Architektonisches Prachtstück gewährt Einblicke: Köthener Spiegelsaal im Programm vom Tag der Architektur


Foto: Christian Ratzel
Am 27. Juni findet bundesweit der Tag der Architektur statt. Es wird in jeder Hinsicht ein besonderer werden. Trotz Corona-Krise nicht abgesagt, erwartet das Publikum ein anderes Programm als gewohnt! Lebt der Tag sonst von Besichtigungen und Gesprächen, liegt der Fokus 2020 auf einer virtuellen Begegnung, so die Architektenkammer Sachsen-Anhalt. „Tag der Architektur digital“ – Appetit auf den Besuch vor Ort machen, heißt die Devise. Neben dem „Neuesten“, was es derzeit im Land gibt, werden die 13 Bauwerke der Engeren Wahl des Architekturpreises des Landes Sachsen-Anhalt 2019 vorgestellt. Dazu gehört auch der Spiegelsaal im Schloss Köthen, der eines von lediglich vier Bauwerken ist, die im Bundesland an diesem Tag geöffnet sind.

2019 erhielt der Spiegelsaal eine Auszeichnung innerhalb des Architekturpreises. „Wer ist der schönste (sanierte) Saal im ganzen Land? Das Juryvotum: Die zahlreichen 'versteckten Reparaturen' ... wurden so sensibel durchgeführt, dass der Besucher die atemberaubende Farben- und Materialpracht neuerleben darf. Der Glanz des Spiegelsaals ... wurde aus dem 'Dornröschenschlaf' wiedererweckt“ - so heißt es in der Publikation der Architektenkammer Sachsen-Anhalts, die den Architekturpreis begleitete. Wenn das also kein Grund ist, das restaurierte Prachtstück im Schloss Köthen an diesem Wochenende anzuschauen (geöffnet 10 bis 17 Uhr).

Seinen neuen alten Glanz erhielt der Spiegelsaal im Schloss Köthen mit dem Abschluss der mehrjährigen Sanierung 2018 zurück. Der prachtvolle Raum war 1823 das Geschenk des Herzogs Friedrich Ferdinand an seine Gattin Julie von Anhalt-Köthen zu deren 30. Geburtstag. Architekt Gottfried Bandhauer schuf dieses Kleinod mit seinen rund 1.000 kleinteiligen und floral verzierten Gipskassetten. Es sind übrigens 720 kleine, entlang der Wände montierte Spiegel, die dem Saal ihren Namen geben.

Sieben Jahre wurde in mehreren Bauabschnitten an der Restaurierung gearbeitet. Mit der verantwortungsvollen Aufgabe hatte die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt als Bauherrin das Köthener Atelier für Architektur und Denkmalpflege betraut.
 

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