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Wochenspiegel > Köthen > Vier Grenzwächter >
Thomas Schmidt Thomas Schmidt
aktualisiert am 08.07.2020 um 13:13:39

Vier Grenzwächter

Zörbigs Bürgermeister Matthias Egert (links) und Burchard Führer häufeln die finale Erde der letzten von vier Eichen an, diese sollen die ehemalige Kreisgrenze zwischen Köthen und Bitterfeld symbolisieren. Zörbigs Bürgermeister Matthias Egert (links) und Burchard Führer häufeln die finale Erde der letzten von vier Eichen an, diese sollen die ehemalige Kreisgrenze zwischen Köthen und Bitterfeld symbolisieren.
Foto: Thomas Schmidt Galerie (1 Bild)
Am Cösitzer Park stehen an der ehemaligen Kreisgrenze zwischen dem Altkreis Bitterfeld und dem Altkreis Köthen jetzt vier Grenzwächter.

Cösitz (ts).
Schönstes Kaiserwetter und über dem Cösitzer Park kreist ein Rotmilan und wirft einen scharfen Blick auf das, was dort am Parkeingang passiert. Dort haben gerade der Unternehmer Burchard Führer, der Zörbiger Bürgermeister Matthias Egert, der Vorsitzende des Cösitzer Parkvereins Jens Hartmann und der ehemalige Landtagsabgeordnete Herbert Hartung vier Eichen gepflanzt. Eingesetzt wurden die Jungeichen direkt vor und hinter der Fuhnebrücke, zwischen den Ortschaften Cösitz und Göttnitz.

Die vier Eichen sollen daran erinnern, dass genau an der Fuhnenbrücke die ehemalige Kreisgrenze zwischen den Altkreisen Bitterfeld und Köthen verlief. Der 300-Seelenort ist 2005 durch Bürgerwillen von der Verwaltungsgemeinschaft Südliches Anhalt zur Stadt Zörbig übergesiedelt. Die Idee für die vier Eichen hatte der ehemalige Ortsbürgermeister von Cösitz Herbert Hartung. Dieser wandte sich an Burchard Führer, der Unternehmer sagte spontan ja und spendierte somit vier, bereits drei Meter hohe, Eichen. Die schon kräftig gewachsenen Bäume haben nicht nur schon eine stattliche Größe, sondern auch einen stolzen Preis. 500 Euro je Eiche für einen symbolischen Grenzübertritt.

„Ich habe die 2.000 Euro gerne bereitgestellt, mein Herz hängt an Cösitz und vor allem am Cösitzer Park“, freut sich Führer über die Idee. Der Unternehmer mit gleichnamiger Unternehmensgruppe hat einiges für Cösitz getan. Zum Beispiel hat er das Cösitzer Schloss für 1,2 Millionen Euro saniert. Zörbigs Bürgermeister Matthias Egert freut sich gleichfalls über die Idee und über die vier Eichen. „Wir haben jetzt nicht nur eine sanierte Brücke und die Fuhne samt Park, sondern auch eine symbolische Grenze zwischen den Ortsteilen Cösitz und Göttnitz sowie die Erinnerung an die ehemalige Kreisgrenze. Das wertet den Standort weiter auf“, so Egert.

Auch der Vorsitzende des Cösitzer Parkvereins, Jens Hartmann, schließt sich der Freude an. „Das passt sich wunderbar ins Landschaftsbild ein. Auf der einen Seite die Eichen und auf der anderen Seite eine große Holzbank zum Verweilen. Zudem hat man von der Bank aus einen wunderbaren Blick auf die Fuhne, auf die Eichen und auf den Cösitzer Park“, freut sich der Cösitzer. Der Cösitzer Park beheimatet auf seinem 25 Hektar großen Gelände ca. 40 verschiedene Baumarten. Der englische Park wurde 1874 im Auftrag des Rittergutsbesitzers Freiherr von dem Bussche-Lohne angelegt

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