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Anke Katte Anke Katte
aktualisiert am 15.10.2020 um 08:24:27

Bandhauer im Elbewerk Roßlau

Mittelpunkt der Ausstellung bildet die Weihnachtskrippe der Katholischen Gemeinde St. Maria Köthen. Es handelt sich dabei um ein Modell des Schafstalls von Grimschleben, einem der schönsten Quadrathohlbauten des spätklassizistischen Baumeisters Bandhauer. Mittelpunkt der Ausstellung bildet die Weihnachtskrippe der Katholischen Gemeinde St. Maria Köthen. Es handelt sich dabei um ein Modell des Schafstalls von Grimschleben, einem der schönsten Quadrathohlbauten des spätklassizistischen Baumeisters Bandhauer.
Foto: Anke Katte
Roßlau (ak). Vom 17. bis 25. Oktober wird in der Endmontagehalle des Elbewerkes Roßlau, Hauptstraße 117-119, die Sonderausstellung „Christian Gottfried Heinrich Bandhauer (1790-1837) - ein Baumeister in Anhalt-Köthen“ gezeigt.

Die in Köthen konzipierte und dort bereits 2019 gezeigte Schau  fasst das Wirken Bandhauers im damaligen Herzogtum mit Exponaten, Bildern und Texten zusammen und eröffnet neue Perspektiven auf Bandhauers Leben und Schaffen. Dem am 22. März 1790 in Roßlau geborenen Baumeister waren nur wenige, aber sehr erfolgreiche Schaffensjahre als Hofarchitekt vergönnt. Zwei von ihm unverschuldete Unglücksfälle - der Einsturz der Kettenbrücke in Nienburg und der Einsturz eines Turmgerüstes an der Köthener Schlosskirche - beendeten seine Karriere jäh. Er starb am 22. März 1837 verarmt in seiner Heimatstadt. Geblieben sind von ihm bis heute wichtige Spuren in der Architekturgeschichte Anhalts, wie zum Beispiel der Ferdinandsbau und der Spiegelsaal des Köthener Schlosses, die  Katholische Kirche St. Maria und das  Spitalgebäude des Klosters der Barmherzigen Brüder (heute Europäische  Bibliothek für Homöopathie) in Köthen, der Schafstall im Grimschleben (Modell im Foto), die Zollhäuser in Porst und Großpaschleben sowie das Brauhaus, das Friedhofsportal und das Liebische Haus in Roßlau. 

Für den Aufbau und die Betreuung der täglich von 14 bis 18 Uhr geöffneten Sonderausstellung im Elbewerk Roßlau sorgen die ehrenamtlich tätigen Mitglieder der AG „Heimatgeschichte“ und des Militär-historischen Vereins. 

Zur öffentlichen Vernissage wird am 16. Oktober, um 18 Uhr eingeladen. Es sprechen u. a. Bürgermeisterin Sabrina Nußbeck, Christoph Erdmann, Leiter der Museen im Schloss Köthen und Klemens Koschig von der AG "Heimatgeschichte" Roßlau. Für die musikalische Umrahmung sorgt das Blasorchester Roßlau. 

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