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Wochenspiegel > Mansfelder Land > Sanierung des Bahnhofs in Sangerhausen nimmt Fahrt auf >
Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 23.04.2015 um 18:28:57

Sanierung des Bahnhofs in Sangerhausen nimmt Fahrt auf

Während sich an der Außenansicht des Bahnhofsgebäudes aus Gründen des Denkmalschutzes nicht viel ändern wird, ändert sich der Innenbereich nach umfangreichen Baumaßnahmen grundlegend. Während sich an der Außenansicht des Bahnhofsgebäudes aus Gründen des Denkmalschutzes nicht viel ändern wird, ändert sich der Innenbereich nach umfangreichen Baumaßnahmen grundlegend.
Foto: dmesserschmidt Galerie (1 Bild)
Sangerhausen (red/dm). Am 9. Mai, ab 10 Uhr, können Sie sich den „ollen“ Bahnhof nochmal von innen anschauen ... und dann ist erstmal Schluss. Dann haben hier nämlich für einundeinhalb Jahre Bauarbeiten das Sagen. Auf dem Sangerhäuser Bahnho tut sich was. Endlich. Manch einer mag nicht mehr daran geglaubt haben. Aber, was lange währt, wird letztlich gut. Hoffentlich.
Im Dezember 2012 erwarb die SWG Städtische Wohnungsbau GmbH Sangerhausen von der Stadt Sangerhausen den denkmalgeschützten Bahnhof. Zwischen der SWG und der Stadt wurde daraufhin ein ÖÖP-Projekt zum Umbau und zur Revitalisierung des Bahnhofsgebäudes einschließlich Außenanlagen initiiert. Erste Abrissarbeiten westliche des Bahnhofsgebäude haben in den letzten Wochen für reges Interesse ge­­sorgt. Dem voraus ging allerdings - für Außenstehende nicht sichtbar - eine rund zweijährige intensive Planungsphase. Fördermittelanträge wurden ge­­stellt, Mietinteressenten gesucht und eine europaweite Bauträgerausschreibung  - bei einem über 6 Millionen Euro schweren Bauprojekt unabdingbar - durchgeführt. Zusammen mit der Stadtverwaltung Sangerhausen, dem Projektsteuerungsbüro VBD aus Berlin und der SWG, ist die Entscheidung gefallen, dem wirtschaftlichsten Bieter den Zuschlag für die barrierefreie Sanierung der Empfangshalle des Bahnhofes, den angrenzenden Gebäuden der ehemaligen Mitropa und Ge­­päckaufbewahrung sowie der Errichtung einer Vielzahl von Stellplätzen für Pkw- und Fahrradfahrer zu ge­­ben. Am 31. März, endlich, wurde der Generalübernehmervertrag mit der Firma Bilfinger Hochbau GmbH, Zweigniederlassung Leipzig/ Jena, unterzeichnet.  Ob und inwieweit örtliche Baubetriebe durch das Unternehmen in das Baugeschehen einbezogen werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Die Investitionssumme wird zirka 5,5 Millionen Euro betragen und zum überwiegenden Teil durch Fördermittel der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA) und im Rahmen des Städtebaulichen Denkmalschutzes durch die Sachsen-Anhaltinische Landesentwicklungsgesellschaft mbH (SALEG) über die Stadt Sangerhausen finanziert werden.
Wer das Bahnhofsgebäude kennt, wird nach der Sanierung feststellen, dass der dem damaligen Zeitgeschmack entsprechende DDR-Charme des Ge­­bäudes mit der hohen Empfangshalle nahezu unverändert ist. Denn im Rahmen des Denkmalschutzes bleiben die klaren Linien und hohen Fensterfronten sowie die zeitgenössische Fliesenfassade aus den 60iger Jahren erhalten. Ausbesserungen und Rekonstruktionen  werden die Fliesen jedoch in neuem Glanz erstrahlen lassen. Auch im Innenbereich bleiben vorwiegend Fliesenarbeiten er­­halten. Allem voran das kunstvolle Mosaikwandbild des Sangerhäuser Künstlers Wilhelm Schmied, welches die imposante Empfangshalle ziert.
In einem letzten Gespräch mit den Mietinteressenten, Architekten und Planern wurde nun die Ausgestaltung der Räumlichkeiten weitgehend verbindlich festgelegt. Nach der Ge­­nehmigung durch das Bauordnungsamt kann voraussichtlich noch im 2. Quartal 2015 mit einem weiteren Abriss im Be­­reich des ehemaligen Wohnheims („weißes Haus“) begonnen werden. Parallel wird zeitnah auch mit genehmigungsfreien Entkernungsarbeiten im Bahnhofsgebäude begonnen. Die Fertigstellung ist für Ende 2016 geplant. Dann werden mit der Stadtbibliothek, dem Bürgerbüro, der Touristinformation, einem Betreuungsbüro, ei­­nem lokalen Buch- und Zeitschriftenverkauf, einem lokalen Bäcker und nicht zuletzt einem Gastronomiebetrieb eine Vielzahl an Angeboten an diesem Verkehrsknotenpunkt für Pendler und Touristen zur Verfügung stehen. Ebenfalls wird der Fahrkartenverkauf gesichert sein und auch öffentliche Toiletten können wieder genutzt werden.
Auch der Abellio-Bahnbetrieb wird Räume im neu sanierten Bahnhofsgebäude beziehen.
Auf dem Außengelände soll zusätzlich ein überdachtes Fahrradrondell entstehen, auch ein Fahrradverleih ist im Ge­­spräch, aber noch nicht gesichert, war von der SWG zu erfahren. Und es werden 90 neue Parkplätze entstehen. Und die sind mit einer Breite von 2,65 Meter sogar 15 Zentimeter breiter als „Standard“.

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