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Wochenspiegel > Mansfelder Land > Ergebnisse der Konjunkturumfrage der IHK Halle-Dessau für das zweite Quartal 2018: Dämpfer nur in der Erwartung >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 17.08.2018 um 11:28:21

Ergebnisse der Konjunkturumfrage der IHK Halle-Dessau für das zweite Quartal 2018: Dämpfer nur in der Erwartung

IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier (re.) und IHK-Konjunkturexperte Danny Bieräugel stellten die Ergebnisse der Konjunkturumfrage vor. IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier (re.) und IHK-Konjunkturexperte Danny Bieräugel stellten die Ergebnisse der Konjunkturumfrage vor.
Foto: S. Richter
Danny Bieräugel: „Es bleibt, wie es ist, es wird aber nicht mehr besser."

Halle (sr). Die Lage bei den Unternehmen der IHK Halle-Dessau bleibt gut, aber die Erwartungen gehen zurück. So die Kurzfassung der Ergebnisse der Konjunkturumfrage im 2. Quartal des Jahres. „Erwartungsdämpfer" nennt IHK-Konjunkturexperte Danny Bieräugel die Tatsache, dass es ausschließlich im Bereich der Erwartungen Eintrübungen gibt. Ein Grund: die Aussichten sind unsicher.

Vor allem schlechtere Erwartungen melden Industrie und Handel, kaum Veränderungen gibt es im Dienstleistungsbereich und das Bau- und das Verkehrsgewerbe erleben einen regelrechten Boom. Gerade im Bau sorgen eine Auftragsreichweite von mehr als 18 Wochen und die weiter steigende Nachfrage aus dem öffentlichen und privaten Bereich dafür, dass man die Zukunft rosig sieht. Gestiegene Kraftstoffpreise und noch mehr Maut führen im Verkehrsgewerbe - im Vergleich zu früher - nicht mehr zur Panik. Die Zusatzkosten können bei der steigenden Nachfrage nach Verkehrsleistungen einfach weiter gereicht werden.

Als Gründe für die Stimmungstrübung, so IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Brockmeier, gaben die Unternehmen vor allem den Fachkräftemangel (fast 50 Prozent), die Kosten für Energie und Rohstoffe sowie die Arbeitskosten an. In Anbetracht des Fachkräftemangels fordert er: „Wir müssen für unseren eigenen Nachwuchs sorgen." Und will die duale Ausbildung attraktiver gestalten. Das gehe aber nicht, wenn die Wege in die Berufsschulen zu weit sind und es in Sachsen-Anhalt noch immer kein Azubi-Ticket gibt. Gemeinsam mit der Handwerkskammer und anderen Partner will man deshalb auf einer Fachtagung im September nach Lösungen suchen. Für den Arbeitsmarkt forderte er eine individualisierte Förderpolitik, damit der Staat nicht mit dem sozialen Arbeitsmarkt zur Konkurrenz der Unternehmer wird.

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