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Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 03.07.2019 um 16:42:13

Der V.I.P.-Museumspass

Der Museumspass für MSH und Umgebung gilt in diesem Jahr bis zum 14. August 2019. Der Museumspass für MSH und Umgebung gilt in diesem Jahr bis zum 14. August 2019.
Foto: Stiftung Luthergedenkstätten
Kostenlos während der Sommerferien ins Museum. Erhältlich in allen teilnehmenden Museen, gültig bis zum 14. August 2019.

MSH (red).
Der regionale Museumsverbund im Landkreis Mansfeld-Südharz, Erlebniswelt Museen e.V., setzt auch in diesem Jahr sein Erfolgsmodell mit dem V.I.P.-Museumspass fort. Schon seit 2012 gibt es den V.I.P.-Museumspass, mit dem Kinder und Jugendliche von 0 bis 17 Jahren während der Sommerferien freien Eintritt in alle aufgeführten Museen haben. Dabei sind die Museen aber schon längst nicht mehr auf Mansfeld-Südharz beschränkt, sondern viele spannende Einrichtungen in der Region machen bei der Aktion mit. Wir haben hier mal einige zusammengetragen, die direkt vor der Haustür liegen:

Die beeindruckende Burganlage von Burg und Schloss Allstedt zeigt eine Ausstellung zu Thomas Müntzer, der gemeinsam mit Martin Luther der bedeutendste Reformator der Region war.

Auch das Kriminalpanoptikum von Aschersleben ist dabei. Hier kann man auf die Spuren von spannenden Kriminalgeschichten gehen und auch das Städtische Museum von Aschersleben besuchen.

In Bad Lauchstädt kann man die Kuranlage und das Neue Schillerhaus besuchen, das das Leben des berühmten Dichters Friedrich Schiller näher beleuchtet.

In Eisleben gibt es gleich zwei Museen, die sich mit dem berühmtesten Sohn der Stadt, Martin Luther, beschäftigen und zu denen man mit dem Museumspass Zugang hat. In Luthers Geburtshaus ist die Ausstellung „Von daher bin ich - Martin Luther und Eisleben“ zu sehen. Luthers Sterbehaus hält die Ausstellung „Luthers letzter Weg“ für die Gäste bereit. Außerdem hat Eisleben eine umfangreiche Sammlung für Regionalgeschichte und eine Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte ist im Historischen Stadtarchiv zu sehen.

Handwerk, Bergbau und nicht zuletzt die Unterwelt von Gerbstedt locken in das Museums- und Bürgerhaus nach Gerbstedt.

Auch das Stadtmuseum Halle bietet neben der Dauerausstellung zur halleschen Stadtgeschichte eine Ausstellung zum Philosophen der Aufklärung Christian Wolff. Wer einmal in Halle ist, sollte auch die Oberburg Giebichenstein besuchen, die einen herrlichen Ausblick über die Saale bietet. Der Museumspass ermöglicht auch Führungen auf den Roten Turm, eines der Wahrzeichen Halles. Führungen auf den Roten Turm sind immer montags, mittwochs und freitags, Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Turm.

Auch das Schloss von Harzgerode kann man besuchen mit der Heimatstubenausstellung zur Stadtgeschichte, der Wilhelm-Otto-Ausstellung im Turmzimmer, dem Festsaal und dem Kaminzimmer.

Das Humboldt-Schloss in Hettstedt enthält das Mansfeld-Museum. Neben der Humboldt-Dauerausstellung gibt es hier einen originalgetreuen Nachbau der ersten deutschen Dampfmaschine Watt´scher Bauart und noch mehr industrielle Maschinen zu sehen.

Mit der Erlebniswelt Kupfer in Helbra erinnert der Förderverein Schmid-Schacht an eine vielfältige regionale Industriekultur. So sind etwa die übertägigen Anlagen des Schmid-Schachtes inklusive einer Fördermaschine von 1908 und der ehemaligen Rohhütte Helbra mit dem wiederaufgebauten original Kupferschmelzofen zu besichtigen.

In Kelbra kann man das Knopfmachermuseum besichtigen, das von Jahrhunderte langer schwerer Arbeit interessant berichtet.

Nachdem er in Eisleben geboren wurde, wuchs Martin Luther 13 Jahre lang in Mansfeld auf und ging hier zur Schule. „Ich bin ein Mansfeldisch Kind - Martin Luther und Mansfeld“ heißt die Ausstellung in Luthers Elternhaus, die das Leben in der Grafschaft Mansfeld beschreibt, aber auch die Lebensphase, Familie und Schulzeit Luthers näher beleuchtet. Außerdem sieht man hier seine ersten engen Beziehungen zur Kirche.

Das Deutsche Chemie-Museum in Merseburg beeindruckt mit seinem Freiluft-Technikpark. Exponate von der Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert zeugen im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg von der wechselvollen Stadtgeschichte und der Historie des prächtigen, unmittelbar am Dom gelegenen Bischofs- bzw. Herzogschlosses.

Das Gottfried-August-Bürger-Museum in Molmerswende beschäftigt sich ganz mit dem berühmtesten Sohn des Dorfes, der die Geschichten um den Lügenbaron Münchhausen verfasst hat.

Nördlich von Halle liegt weithin sichtbar der Petersberg. Das dortige Museum Petersberg befindet sich in einem 1752 erbauten Gehöft. Ehemals dienten Haupt- und Nebengebäude als königlich-preußisches Forsthaus. Der Besucher erfährt hier einiges über die Geschichte des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes auf dem Petersberg und den Stammvater des sächsischen Könighauses Konrad von Wettin.

In der Heimatstube Polleben erfährt man viel über Handwerk, Landwirtschaft und Bergbau in der Region und noch mehr über das Dorfleben in dem kleinen Ort.

In Sangerhausen öffnen Spenglerhaus und Spenglermuseum ihre Pforten. Das Spenglerhaus beschäftigt sich mit der Ur- und Frühgeschichte, Naturkunde und der Eiszeit. Das Spenglermuseum zeigt neben der Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte auch das vollständige Skelett eines 500.000 Jahre alten Mammuts.

In und um Stolberg kann man mit dem Museumspass gleich vier Stationen besuchen. Das Josephskreuz auf dem Auerberg ist der Konstruktion des Eifelturms in Paris nachempfunden und bietet eine 38 Meter Hohe Aussichtsplattform, zusammen mit den 580 Metern, die der Auerberg hoch ist, bekommt man so einen tollen Blick über die Region. 
Eines der ältesten Fachwerkhäuser in Stolberg ist das Kleine Bürgerhaus, hier werden Mobiliar und Hausrat aus dem 17. bis 19. Jahrhundert gezeigt. Eine fast vollständige Münzprägewerkstatt aus dem 18. Jahrhundert findet sich in der Alten Münze in Stolberg. Und auch das Stolberger Schloss kann besichtigt werden.

Der Harzer Bergbau aus drei Jahrhunderten wird in der Grube Glasebach in Straßberg vorgestellt. Der Museumspass gilt hier aber nur für den Übertage-Ausstellungsbereich.

Geschichte unter freiem Himmel lässt sich auf der Königspfalz Tilleda erleben. Direkt am Fuße der Kyffhäusers vermittelt sie einen Eindruck des Lebens von Königen und Kaisern im Hochmittelalter.

Otto der Große wurde in Wallhausen geboren und war hier auch öfter zu Gast. Das Schloss Wallhausen kann Zeugnis darüber geben.

Das ErlebnisZentrum Berbau Röhrigschacht Wettelrode berichtet in einer Ausstellung über die harte Arbeit der Bergleute und die Geologie. Auch hier gilt der Museumspass nur Übertage, Fahrten bis zu 300 Meter Untertage sind aber möglich.

Das Novalis-Museum im Schloss Oberwiederstedt lädt ein, Friedrich von Hardenberg, genannt Novalis, und die Frühromantik kennenzulernen. Hier finden auch verschiedene Veranstaltungen statt. Mehr Infos unter www.novalis-gesellschaft.de.

2019 neu dabei sind:
Die Alte Druckerei Heise in Hettstedt ist dem historischen Druckerhandwerk gewidmet. In der 1889 gegründeten Druckerei wurde im selben Jahr die erste Ausgabe der Hettstedter Zeitung veröffentlicht. Heutzutage sind Gebäude und Maschinen restauriert und geben Einblicke in das alte Druckhandwerk.

Die Schauhöhle Heimkehle Uftrungen zählt zu den größten Höhlen Deutschlands. 600 Meter des über zwei Kilometer großen Höhlensystems sind für Besucher zugänglich.

Diese und weitere Museen können mit dem VIP-Museumspass besucht werden. Dieser gilt ab sofort bis zum 14. August und ist in allen teilnehmenden Museen erhältlich. Alle teilnehmenden Museen dürfen so oft besucht werden, wie der Museumspass-Inhaber möchte. 
Neben dem freien Eintritt gibt es auch noch ein Gewinnspiel für teilnehmende Kinder und Jugendliche. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, muss der vollständig ausgefüllte Museumspass bis spätestens 1. September mit Stempeln verschiedener Museen, gibt es beim Besuch im Museum, beim Erlebniswelt Museen e.V. eingesendet werden. Die Adresse lautet Erlebniswelt Museen e.V., Rudolf-Breitscheid-Straße 20/22, 06256 Sangerhausen.

Alle teilnehmenden Museen und weitere Informationen findet man unter www.erlebniswelt-museen.de.

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