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Wochenspiegel > Mansfelder Land > Reformationsbrötchen - ein Klecks Marmelade darf nicht fehlen >
Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 30.10.2019 um 09:10:29

Reformationsbrötchen - ein Klecks Marmelade darf nicht fehlen

Tobias Rische, Azubi im 3- Lehrjahr, legt die rohen Teiglinge aufs Backblech. Ausbilder Uwe Worch schaut dabei zu. Tobias Rische, Azubi im 3- Lehrjahr, legt die rohen Teiglinge aufs Backblech. Ausbilder Uwe Worch schaut dabei zu.
Foto: Jacqueline Dallmann Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder) Galerie (6 Bilder)
Reformationsbrötchen  werden nur rund um den Reformationstag gebacken.
Hettstedt (red). Die Grundlage ist ein leichter Hefeteig, dazu noch reichlich Rosinen, Mandeln und Zitronat - mehr von der Rezeptur verrät Uwe Worch nicht. Sein verschmitztes Lächeln, das er dabei aufsetzt, ist vielsagend: In jeder Backstube gibt es Geheimnisse um die Rezeptur. Das ist quasi eine Art Berufsethos im Bäckerhandwerk. Und so bewahrt man auch in der Backstube des Kolping Berufsbildungswerk Hettstedt die exakte Rezeptur für die Reformationsbrötchen für sich.

Die Reformationsbrötchen sind etwas Besonderes - auch für die Bäcker hier. Denn sie werden  nur einmal im Jahr, rund um den Reformationstag, gebacken. Pfarrer Sebastian Bartsch aus Hettstedt gibt immer eine Großbestellung für den Gottesdienst am 31. Oktober (10 Uhr in der St. Jakobikirche) auf. So backt man einfach mehr, dass die Hefeteilchen auch die Verkaufstheke des Kolping Werkes kommen. In Luthers Heimat gehören Reformationsbrötchen zum Reformationstag irgendwie dazu.

Es gibt mehrere Versionen darüber, was  das Reformationsbrötchen überhaupt mit Luther zu tun haben könnte. „Es wird durch seine Form mit der Lutherrose in Verbindung gebracht. Die Mitte befüllen wir mit roter Mehrfruchtmarmelade. Das soll das Herz der Lutherrose darstellen“, hält Ausbilder Uwe Worch für die schlüssigste Erklärung. 

Reformationsbrötchen sind vor allem echte Handarbeit. Der Teig wird angerührt, die Hefeteilchen geformt und dann kommt alles in die Garkammer, wo sich bei 35 Grad die Hefe  schön entfalten kann. „Dann werden die Hefeteilchen eingeschnitten und an den vier Ecke gezogen, so dass sie quadratisch aussehen“, erklärt Azubi Tobis Rische aus dem 3. Lehrjahr. Danach bekommen sie noch den Klecks Marmelade. 

Nach dem Backen werden sie  aprikotiert und mit weißem Fondant beträufelt. Und wie schmecken die Hefeteilchen? Uwe Worch lacht: „Süß. Lecker. Und am besten frisch gebacken.“

Im Kolpingwerk ist die kurze Saison der Reformationsbrötchen, nur dieser Woche wwerden sie gebacken, schon wieder vorbei. In der Backstube steckt man mitten in der Weihnachtsbäckerei. Die ersten Stollen sind fertig und ruhen gerade Unter Tage in Wettelrode. Aber Baumkuchen, Weihnachtsplätzchen, Maronen... wollen ja auch noch gebacken werden. Denn bis zum Adventsmarkt am Hettstedter Kupferkreisel am 1. Dezember ist es nicht mehr allzu lange. 





 

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