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Wochenspiegel > Mansfelder Land > „Haus Caroline“ wurde eröffnet >
Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 18.11.2019 um 15:48:21

„Haus Caroline“ wurde eröffnet

Heute Vormittag war die Aula des Humboldt-Gymnasiums in Hettstedt voll besetzt. Schüler, Eltern, Lehrer, Regionalpolitiker und Gäste hatten sich zu einem besonderen Anlass eingefunden: Der Ergänzungsbau für das Gymnasium in der Rathausstraße konnte eröffnet werden. Allerdings wurde das Gebäude von Schülern und Lehrern nicht Ergänzungsbau genannt, sondern liebevoll auf den Namen „Haus Caroline“ getauft.

Die Einstimmung und auch musikalische Intermezzi der Eröffnungsveranstaltung hatte der Schulchor übernommen. Generalunternehmer Bernd Weisenburger, der mit seiner Hallenser Firma den Zuschlag für den Bauauftrag erhalten hatte, hatte die Ehre, den künftigen Nutzern, also den Schülerinnen und Schülern, ihr „Haus Caroline“ symbolisch zu übergeben.

Schülersprecherin Victoria Faber stellte stellvertretend für die Schüler des Gymnasiums die Freude auf und über das neue Schulgebäude in den Vordergrund. Ein bisschen wehmütig wurde sie aber doch, weil die Bauarbeiten  beendet sind, denn nun gibt es „leider auch keine laute Musik mehr von den Bauarbeitern“, betont sie. Offensichtlich über die Bauzeit von eineinhalb Jahren immer wieder ein großer Spaß für die Schüler des Gymnasiums.

Schulleiter Frank Siebald bedankte sich neben dem Landkreis vor allem auch bei den Eltern, die während der Bauphase glücklicherweise keine Beschwerden einreichten oder Baufahrzeuge zuparkten. „Auch das nehmen wir wohlwollend zur Kenntnis“, kommentierte er.

Man zeigte auf der Eröffnungsveranstaltung also durchaus Humor, denn ursprünglich sollte der Ergänzungsbau bereits Ende Juni 2019 fertiggestellt sein. Zur Freude haben Schulleiter, Lehrer und Schüler nun aber auch allen Grund. Das „Haus Caroline“ stellt der Schule weitere 23 Unterrichtsräume mit Fachkabinetten für Physik, Chemie und Biologie zur Verfügung. Der Ergänzungsbau war durch die Entwicklung der Schülerzahlen am Humboldt-Gymnasium in den vergangenen Jahren aber auch bitter nötig geworden, bestätigt Landrätin Angelika Klein, „künftig wird sich die Situation durch diesen Ergänzungsbau aber deutlich entspannen.“

Der Weg zum Ergänzungsbau war nicht immer einfach. Zunächst stand die Überlegung, das alte Gebäude des Jobcenters für den Schulbetrieb umzubauen, doch weder reichte die Fläche aus, noch ließ die Statik des Gebäudes eine grundhafte Entkernung zu. Auch das alte Schulgebäude in der Jacobistraße ist kurz in der Diskussion gewesen, doch dann wäre der Weg zum Wechseln des Gebäudes für die Schüler bedeutend länger gewesen.

Am Ende blieb also nur der Abriss des alten Jobcenters. Der Neubau hätte auch nach dem Baukastenprinzip erfolgen sollen, doch für so einen großen Kran war in der Hettstedter Rathausstraße einfach kein Platz. So wurde der Bauauftrag europaweit ausgeschrieben.

Der Abriss des alten Jobcenters erfolgte im Mai 2018. Anschließend wurde die Bodenplatte gegossen und der Rohbau errichtet. Schlechtes Wetter im Winter 2018/19 und Lieferprobleme bei den Wandbausteinen aufgrund eines Brandes im Herstellerwerk führten zur Bauverzögerung. Knapp 7 Millionen Euro hat der Landkreis hier investiert und das ganz ohne Fördermittel, sondern allein aus dem eigenen Haushalt. „Doch es hat sich gelohnt“, betont Landrätin Angelika Klein. 

Nach dem Humboldt-Gymnasium und der Anne Frank-Sekundarschule in Hettstedt soll die Sanierung der Schullandschaft in Mansfeld-Südharz bald weitergehen. Das Förderzentrum in Eisleben und die Pestalozzi-Schule in Sangerhausen stehen als nächstes auf dem Plan. Hier wird es neue Herausforderungen für den Landkreis geben.

In das „Haus Caroline“ durfte heute schon einmal die Klasse 6.3 des Gymnasiums symbolisch einziehen. Sie hatten auch ihr Klassenmaskottchen Arnold, einen Affen, mitgebracht. Der Unterricht im neuen Gebäude begann dann offiziell am Dienstag.

Achtung: Am Freitag, den 22. November, haben dann interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, das neue Schulgebäude in der Zeit von 13 bis 17 Uhr im Rahmen eines Tages der offenen Tür zu besichtigen.
 

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