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Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 21.01.2020 um 10:54:00

Spannung mit regionalen Bezügen


Foto: Nico Mohr
Der beliebte Krimi-Autor Ralf Gebhardt liest am 3. Februar in der Stadtbibliothek.

Eisleben (nm).
Seit 2017 jagt Kriminalhauptkommissar Störmer zwielichtige Ganoven im Mansfelder Land. Sein aktueller Fall wird im Roman „Ich schenke dir die Angst“ beschrieben. Was mit einem Besuch der Leipziger Buchmesse begann, endet in einer von Verschwörung und Geldgier geprägten Schatzsuche, bei der die Abraumhalden des ehemaligen Mansfelder Bergbaurevieres ins Visier des halleschen Ermittlers geraten. 

Spannung von der ersten Zeile an - das verspricht der dritte Kriminal-Thriller von Ralf Gebhardt. Der in Dieskau mit seiner Familie lebende Bankkaufmann kommt ursprünglich aus Siebigerode und fühlt sich seiner Heimat immer noch sehr verbunden. Der Autor liest am Montag,  3. Februar, in der Stadtbibliothek Eisleben aus seinem aktuellen Werk. Im Hintergrund werden dabei Bilder der Schauplätze gezeigt. Beginn ist 18.30 Uhr. Im Vorfeld stand er dem Super Sonntag Rede und Antwort:

Super Sonntag: Ihre Krimis sind in der Region sehr beliebt. Liegt das auch am regionalen Bezug?

Ralf Gebhardt: Das ist durchaus möglich. Ich stamme ja ursprünglich aus dem Mansfelder Land. Ich habe mich schon immer für alte Gebäude und deren Vergangenheit interessiert. Wenn man bei der Besichtigung eine ordentliche Portion Fantasie und Sinn für Mystik mitbringt, sieht man als Buchautor mögliche Schauplätze. Auf Schloss Mansfeld oder auf der Rammelburg konnte ich mir die Ermittlungen meiner Hauptfigur sehr gut vorstellen.

Super Sonntag: In Ihrem dritten Roman werden die bekannten Schachthalden beschrieben. Was hat Sie dazu bewogen? 

Ralf Gebhardt: Eigentlich geht es im Buch ja um unsere DDR-Vergangenheit und verschwundenes Gold. Auch diesbezüglich bin ich mit offenen Augen durch die Landschaft gewandert und habe nach Orten gesucht, an denen man etwas sicher verstecken kann. Ob der vermeintliche Schatz gefunden wird, können die Leser herausfinden. Am Anfang wird spekuliert und am Ende abgerechnet. 

Super Sonntag: Bei Ihren bisherigen Veröffentlichungen bleiben Sie bei einer Hauptfigur. Ist das beabsichtigt?

Ralf Gebhardt: Vorerst habe ich mich dem Hauptkommissar Störmer gewidmet. Bevor ich das erste Buch anfing, besuchte ich Polizei und Staatsanwaltschaft in Halle. Dort erfuhr ich eine ganze Menge über die Arbeit der Ermittler und durfte mir die Räumlichkeiten anschauen, in denen die Beamten Protokolle erstellen, Vernehmungen durchführen und letztlich Straftätern der Prozess gemacht wird. Mein fiktiver Kommissar entwickelt sich vom Nobody zum gefragten Ganoven-Jäger. Ja, das ist schon von mir so beabsichtigt. Trotzdem hat jedes Buch eine abgeschlossene Handlung.

Super Sonntag: Dann dürfen wir uns auf einen weiteren Kriminalfall aus Ihrer Feder freuen? 

Ralf Gebhardt: Ich wäre kein Autor, wenn das nicht so wäre. Derzeit arbeite ich wirklich schon wieder an einem neuen Buch. 

Super Sonntag: Können Sie uns einen kleinen Ausblick geben?

Ralf Gebhardt: Würde ich gern, aber wie im realen Leben geschehen auch im Roman unvorhersehbare Dinge. Ich möchte ungern in die Ermittlungen eingreifen und zum „Verräter“ werden. Nur soviel sei gesagt: Unser Herr Störmer bekommt Verstärkung von einer jungen Kollegin, die gerade von der Polizeischule kommt.

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