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Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 30.03.2020 um 13:52:57

Es hat häufiger gekracht


Foto: Archiv
Die Polizei Mansfeld-Südharz veröffentlichte jetzt die Verkehrsstatistik für das vergangene Jahr. 2019 ereigneten sich in Mansfeld-Südharz 4.378 Verkehrsunfälle. Gegenüber 2018 sind dies 204 Verkehrsunfälle mehr (+ 4,89%). 

Die Polizei hat angekündigt, auch in der  momentanen Situation,  Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen im Landkreis durchzuführen. Ziel ist es, dass durch die Kontrollen die Hauptunfallursachen zurückgehen und damit weniger Unfälle passieren.

Unfallursachen
Die meisten Verkehrsunfälle (972) waren Wildunfälle.  Hier wurden 2019 40 Wildunfälle mehr registriert als im Vorfahr. Das ist nach wie vor die Hauptunfallursache in Mansfeld-Südharz.

Häufig krachte es aber auch  beim Wenden und Rückwärtsfahren (821), aufgrund zu geringen Abstandes (393) oder durch falsche Straßenbenutzung (323), wegen Missachtung der Vorfahrt (274) und aufgrund unangepasster Geschwindigkeit (231). 

Bei Geschwindigkeitsverstößen wurden, verglichen mit dem Jahr 2018, 37 Unfälle (+19,07%) mehr aufgenommen.  Fast ein Drittel (32%)  aller  Unfälle mit schweren Personenschäden ist auf zu schnelles Fahren zurückzuführen. 

Mit insgesamt 144 Unfällen gab es 2019 44 mehr Unfälle als 2018 beim Überholen und Wiedereinordnen. Unfälle ereigneten sich aber auch beim  Abbiegen (143), und  durch Fehler beim Ein- und Ausfahren (insgesamt 134 Unfälle -  zwölf Unfälle mehr als 2018). Außerdem wurden 70 Verkehrsunfälle aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum sowie  Übermüdung aufgenommen.
Auch Radfahrer und Fußgänger waren 2019 an Verkehrsunfällen beteiligt. Die Polizei musste dabei einen Anstieg von Verkehrsunfällen mit Radfahrern feststellen. Es gab  77 Verkehrsunfälle mit beteiligten Fahrradfahrern. Das sind 18 Unfälle mehr (+ 30,50 %) als  2018. Bei den Unfällen sind zwei Beteiligte ums Leben gekommen, 19 Personen sind schwer verletzt und 43 Unfallbeteiligte leicht verletzt worden.

Es wurden 44 Verkehrsunfälle mit beteiligten Fußgängern im Jahr 2019 erfasst. Das sind elf Unfälle weniger (- 20,00 %) als es im Jahr 2018 waren. Dabei sind zwölf Personen schwer verletzt und eine Person getötet worden.

Verletzte Personen
Insgesamt wurden 442 Verkehrsunfälle mit Personenschäden registriert.  Sieben Menschen starben bei Unfällen (einer weniger als 2018), 187 Personen wurden schwer verletzt. Das sind fünf Personen weniger  als 2018  (- 2,60 %). 388 leichtverletzte Personen wurden 2019 registriert. Das entspricht einer Zunahme von zwölf Personen (+ 3,19 %) im Vergleich zum Jahr 2018.

Die Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle mit schwer verletzten Personen sind:
1. Verkehrsunfälle mit unangepasster Geschwindigkeit. Das sind 32 % von allen Unfällen mit schweren Personenschäden
2. Verkehrsunfälle, bei denen die Vorfahrt nicht beachtet wurde. Das ergibt 15% aller Unfälle mit schweren Personenschäden und
3. Verkehrsunfälle, bei denen der Abstand nicht eingehalten wurde, sowie Verkehrsunfälle durch Überholen. Beide Unfall-ursachen gehen mit jeweils 9 % aller Unfälle mit schweren Personenschäden in die Statistik ein.
 2019 wurden 3.936 Verkehrsunfälle mit reinem Sachschaden erfasst. Dies sind 162 Verkehrsunfälle mehr (+ 4,29 %) als im Vorjahr 2018.  

Des Weiteren wurden 15 Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss oder unter Einfluss anderer berauschender Mittel (Drogen oder Medikamente) festgestellt. Das sind neun Unfälle weniger (-38,71 %) als im Jahr 2018.

Zweiräder
Insgesamt wurden im Jahr 2019  74 Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Krafträdern registriert. Das sind 16 Verkehrsunfälle weniger (- 17,77 %) als es im Jahr 2018 waren. Davon haben sich 66 Unfälle mit Personenschaden (37 schwer verletzt und zwei getötet) ereignet. An den für Biker attraktiven Routen wurden vor allem an den Wochenenden in den Bereichen Goldene Aue, Südharz und Seegebiet Mansfelder Land intensive Verkehrskontrollen, begleitet durch präventive Maßnahmen, durch die Polizei durchgeführt.

Schulwegunfälle
Auch auf den Schulwegen kam es, trotz intensiver Schulweg-überwachung der Polizei, zu Verkehrsunfällen. Im  vergangenen Jahr ereigneten sich fünf Verkehrsunfälle auf dem Weg zur Bildungseinrichtung. Dies sind drei Unfälle weniger (-37,50 %) als im Vorjahr. Hierbei wurden drei Personen verletzt, eine Person davon schwer.

Fahrerflucht war auch 2019 ein Thema. Insgesamt wurden 786 Verkehrsunfälle registriert, bei denen ein Unfallbeteiligter den Unfallort unerlaubt verlassen (§ 142 StGB) hat. Von diesen 786 angezeigten Unfallfluchten wurden 373 durch die Polizei aufgeklärt. Das entspricht einer Aufklärungsquote von 47,45 %. 

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