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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 15.10.2020 um 10:34:16

„Unter uns - Bildproduktion im Mansfelder Land“

Das Werkleitz Festival 2020 Das Werkleitz Festival 2020 "Unter uns" untersucht exemplarisch anhand des Mansfelder Landes die gegenwärtige Bildproduktion im ländlichen Raum.
Foto: Werkleitz
„Unter uns - Bildproduktion im Mansfelder Land“ - so der Titel des Werkleitzfestivals 2020.
Hettstedt (red). Vom 23. bis 25. Oktober wird es im Rahmen dieses Festivals Gespräche, Filme und Installationen geben. „Das Programm ist vielfältig. Menschen aus der Region sind eingeladen, zu kommen“, lädt Cornelia Hähnchen von der Werkleitzgesellschaft als Organisator ein.

Im Mansfeld Museum im Humboldt-Schloss wird der Künstler, Autor, Filmemacher Thomas Jeschner die Installation „Mansfelder Geschrey“ aufbauen. Der gebürtige Eisleber hat 2013 und 2014 ehemalige Bergleute zu Themen wie Herkunft, Intention der Arbeit, zur Schließung der Schächte und Hütten ... interviewt. Ausschnitte dieser Interviews sind auf acht Monitoren zu sehen. Diese sind im Halbkreis angeordnet, so dass die Besucher im Mittelpunkt der Installation stehen.

Eröffnet wird das Festival am Freitag, 23. Oktober, ab 14 Uhr, im Mansfeld-Museum in Hettstedt. Kulturstaatsminister Rainer Robra wird das Grußwort sprechen, Thomas Jeschner, der selbst Bergmann war, ist vor Ort, wird erklären, erinnern, durch die Räume führen. Das „Mansfelder Geschrey“ ist bis 8. November, immer mittwochs bis sonntags 11 bis 17 Uhr, zu sehen.

Ein zentraler Veranstaltungsort des Werkleitzfestivals ist die St. Jakobikirche in Hettstedt. Hier wird am Freitag, 17 Uhr, der Film ,Das Riesenrad’ von Lew Hohmann gezeigt. Cornelia Hähnchen erzählt, dass der Maler Wilfried Falkenthal im Auftrag des Mansfeld-Kombinats eine Brigade der August-Bebel-Hütte in Helbra gezeichnet hat. „Das Riesenrad porträtiert auf fantasievoll überzeichnete Weise nicht nur den Arbeitsalltag, sondern auch die Freizeitaktivitäten der Männer sowie die kulturelle Landschaft des Mansfelder Landes.“ Mit Wilfried Falkenthal kann man am Freitag in der St. Jakobikirche ins Gespräch kommen. 

Das Festival war übrigens schon im Mai geplant, musste coronabedingt aber verschoben werden. Es ist nicht das erste Mal, das die Werkleitzgesellschaft, im Mansfelder Land vor Ort ist.
Werkleitz unterstützt professionelle Künstler und Kunstnachwuchs, realisiert und präsentiert Filmkultur und Medienkunst, vom Kurzspielfilm über Dokumentarfilm bis zu interaktiven Installationen und Internetprojekten. 

Anlässlich des 500. Reformationsjubiläums hatte die Werkleitzgesellschaft das Projekt „Luthertrip“ im Mansfelder Land realisiert. Jugendliche und junge Erwachsene gingen auf Exkursionen, erkundeten die Region, kartierten Weg und drehten Video. Im Ergebnis war die Internetseite www.luther-trip.de entstanden, erinnert sich Cornelia Hähnchen.

Nun möchte Werkleitz neue Akzente im Mansfelder Land setzen. Das Festival bietet den Rahmen, um gemeinsam über Umbrüche im Mansfelder Land zu diskutieren, um nach  Perspektiven der Region zu fragen.

Programm
Neben der Installation „Mansfelder Geschrey“ und dem Film „Das Riesenrad“ gibt es für das interessierte Publikum dieses Programm in der St. Jakobikirche in Hettstedt:
Freitag, 23. Oktober: 19 bis 20.30 Uhr, Künstlergespräch über Bildproduktion im Mansfelder Land
Samstag, 24. Oktober: 17 bis 18 Uhr, Strukturbruch und Zukunft - Gespräch mit Treuhandforscher Marcus Böick und mit an Unter uns beteiligten Künstlern
Samstag, 24. Oktober: 19 Uhr,  Kurzfilm „Land der Märchen“, ein Film, der die  künstlerische Auseinandersetzungen mit sozialen Transformationsprozessen

„Für alle Leute, die nicht kommen können, werden die Veranstaltungen in der Jakobikirche auch per Livestream ins Internet bzw. vor die Kirche übertragen“, sagt Cornelia Hähnchen zum Abschluss. Zum Livestream geht es auf die Seite www.unter-uns.werkleitz.de

Im Kirchenraum von St. Jakobi werden vom 23. bis 25. Oktober historische Fernsehreportagen und Nachrichtenbeiträge sowie aktuelle Interviews gezeigt, immer von 11 bis 17 Uhr. 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist eine Anmeldung zu den Veranstaltungen notwendig. Das ist möglich per mail: info@werkleitz.de

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