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Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 16.10.2020 um 09:10:07

Das Auf und Ab der Herbstwendelähre

Herbstwendelähre Herbstwendelähre
Foto: Steffi Rohland Galerie (1 Bild)
Von Steffi Rohland
Staunend und erfreut schaut Armin Hoch über die Fläche. Die kleine Wiese im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz sieht aus wie ein Igel. 246 orangefarbene Holzspieße zeigen  ihm und seinen Helfern,  Frank Meysel, dem Vorsitzenden des Arbeitskreises Heimische Orchideen und Alfred Brückner,  Ehrenamtlicher des Biosphärenreservates die Standorte der Herbstwendelähre. Die Kennzeichnung ist wichtig, weil die am spätesten blühende einheimische Orchidee auch die kleinste ist. Der kleine ährenartige Blütenstand, ist namensgebend. 

„Es ist die neue deutsche Bezeichnung für die kleine Pflanze, die früher Herbstwendelorchis  genannt wurde“, sagt Armin Hoch, Mitarbeiter des Biosphärenreservates Karstlandschaft Südharz. Der neue Name beschreibt die Pflanze etwas genauer, findet er.  Aber für die Botaniker  ist sowieso  der lateinische  Name wichtiger. Und der ist geblieben:Spiranthes Spirales. 

Dass sich die Herbstwendel-
ähre wieder so vermehrt  hat, ist nicht selbstverständlich. Im Jahr 2013 wurden 24 Exemplare gezählt. Im Jahr 2017 war es die bisher höchste Anzahl von 949 Exemplaren.  

Ein riesen Einschnitt erfolgte im Jahr 2018. Das  Vorkommen sank   auf 72 Stück. Im darauffolgenden Jahr wurden   immerhin schon wieder 178 Herbstwendelähren gezählt. 

„Offensichtlich erholt sich der Bestand wieder“, sagt  Armin Hoch. „Eigentlich ist es eine mediterrane Art, die mit der warmen Witterung umgehen kann, aber die 2018 herrschende Trockenheit war dann wohl doch zu viel.“

Dass sich der  Bestand  der laut Bundesnaturschutzgesetz stark gefährdeten Art positiv entwickelt hat, sieht er  auch in der Pflege der Fläche.  Das Flächenmanagement sieht eine Beweidung durch Schafe vor, zusätzlich  wird bei Bedarf durch Mitarbeiter des Biores mit dem Freischneider gemäht.  

Die Orchideeenzählungen auf dieser Fläche gehen bis in das Jahr 1985 zurück. Besonders verdient gemacht haben sich dabei die Orchideenfreunde Eckhard Herz aus Leuna und das Gärtnerehepaar Tauer aus Eisleben/Helfta. 
 

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