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Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 23.10.2020 um 15:49:01

Reformationstag in der Lutherstadt

Innenraum der Petrikirche Eisleben Innenraum der Petrikirche Eisleben
Foto: Archiv
Am Samstag ist nicht nur Halloween, deshalb wird in die Lutherstadt Eisleben zum Reformationstag eingeladen. Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt lädt gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und dem Tourist-Information Lutherstadt Eisleben und Stadt Mansfeld e. V. am 31. Oktober zu einem besonderen Programm für den Feiertag ein.

Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 in Wittenberg seine 95 Thesen gegen den Ablasshandel veröffentlichte, war ihm nicht klar, welch weltumspannendes Ereignis er damit auslöste. Heute jedoch kennen wir die Auswirkungen der Reformation und wie sie die gesamte Welt verändert hat.

Am Reformationstag, den 31. Oktober, widmet sich Mirko Gutjahr, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Luthergedenkstätten, in einem Vortrag dem Thema „Luther und die Fake-News“. Auch wenn Begriffe wie „Fake-News“ und „Alternative Fakten“ eigentlich dem 21. Jahrhundert entstammen, spielen politische Lügen, gezielte Desinformationen und deren Aufdeckung auch schon im Medienkrieg der Reformationszeit eine große Rolle. 

So hatten zwar schon Humanisten im 15. Jahrhundert aufgedeckt, dass die sogenannte „Konstantinische Schenkung“ ein Falsifikat war, die den Päpsten im Mittelalter zur herrschaftlichen Legitimation diente, aber erst Luther und die Reformatoren machten diese Fälschung im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Papsttum allgemein bekannt. Auf der anderen Seite waren aber auch Luther und seine Mitstreiter nicht davor gefeit, auf „Fake-News“ hereinzufallen oder gar – bewusst oder unbewusst – selbst zu verbreiten – mit Folgen, die Auswirkungen bis heute haben.

Eingerahmt ist der Vortrag von weiteren Veranstaltungen rund um den Reformationstag: Neben dem Festgottesdienst in der St. Petri-Pauli-Kirche gibt es dort am Nachmittag auch ein Festkonzert. Philipp Lamprecht vom Mozarteum Salzburg spielt auf historische Perkussionsinstrumenten. 

Für die Bewegung zwischendurch sorgt eine öffentliche Stadtführung durch Eisleben, in der neben Wissenswertem rund um die Stadtgeschichte natürlich auch die Wirkungsstätten Martin Luthers auf dem Programm stehen.

Und wer mehr über „Fake News“ erfahren möchte, ist in der Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“ in Luthers Sterbehaus genau richtig. Denn hier wird „Sprache“, und das, was wir mit ihr – bewusst oder unbewusst – bewirken, auf spielerische und interaktive Weise erfahrbar. Die Besucherinnen und Besucher können sich anhand verschiedener Mitmachangebote ausprobieren, experimentieren und ganz praktisch eigene Spracherfahrungen machen.

Das gesamte Programm am 31. Oktober 2020:
10 Uhr: Festgottesdienst in St. Petri-Pauli-Kirche
11:30 Uhr: Vortrag „Luther und die Fake-News“ in St. Petri-Pauli-Kirche, Referent: Mirko Gutjahr, Eintritt frei
14 Uhr: Öffentliche Stadtführung, Treffpunkt an der Touristinformation, Markt 22 in Eisleben, Kosten: acht Euro pro Person
17 Uhr: Konzert zum Reformationstag „… mit hellen Zimbeln …“ in St. Petri-Pauli-Kirche, Musiker: Philipp Lamprecht, Kosten: 15 Euro pro Person an der Tageskasse, bis 16 Jahre Eintritt frei. Tickets erhältlich im Gemeindebüro am Andreaskirchplatz 11 oder telefonisch unter (03475) 602229
10 bis 17 Uhr: Mitmachausstellung „Raus mit der Sprache!“, Museum Luthers Sterbehaus, Andreaskirchplatz 7, Eintritt: drei Euro pro Person, ermäßigt zwei Euro, Familienticket acht Euro.

Alle Veranstaltungen werden coronabedingt gemäß den geltenden Abstands- und Hygieneregeln durchgeführt. Bitte tragen Sie auch einen Mund- und Nasenschutz.
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