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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 17.11.2020 um 09:48:25

Weihnachtswichtel an der Nähmaschine

Claudia Albrecht beim Nähen der Wichtelbeutel. Claudia Albrecht beim Nähen der Wichtelbeutel.
Foto: Jacqueline Dallmann Galerie (1 Bild)
 Claudia Albrecht arbeitet bei der Lebenshilfe Mansfelder Land e.V. und unterstützt in diesen Tagen nicht nur mit der Nähmaschine den Weihnachtsmann.
Eisleben (red). Stich für Stich flitzt die Nähnadel über den Stoff, den Claudia Albrecht mit der Hand führt,  und die erste Naht sitzt.  Die 22-Jährige ist in diesen Tagen so etwas wie ein  Weihnachtswichtel, denn das was sie und ihre Kollegen in der Kreativwerkstatt der Lebenshilfe Mansfelder Land zuschneiden, abstecken, bedrucken und zusammen nähen, werden Geschenkebeutel. 

Alle Mitarbeiter bekommen einen solchen Beutel. Diese werden von den behinderten Mitarbeitern der Kreativwerkstatt nach dem Nähen und Verzieren weihnachtlich befüllt. Auch wenn es in diesem Jahr bei der Lebenshilfe keine große Weihnachtsfeier geben wird, ein Weihnachtspäckchen soll jeder bekommen. 

„575 Säcke brauchen wir, 600  Stück sollen genäht werden, falls doch mal einer kaputt geht“, erzählt Yvonne Schmitz, Gruppenleiterin im Kreativbereich. Das ist Akkordarbeit. Claudia Albrecht winkt ab auf die Frage, ob das Nähen so vieler Weihnachtssäcke eintönig ist. „Nein ist es nicht. Es tut nur der Pops vom Sitzen weh“, lacht sie.

Die junge Frau ist gelernte Modeschneiderin. Im Kolpingwerk Hettstedt wurde sie ausgebildet, seit einem Jahr arbeitet sie bei der Lebenshilfe Mansfelder Land in Eisleben. „Mit den Mädels komme ich gut klar“, sagt sie und die Arbeit macht ihr  Spaß.  Die junge Frau ist froh, dass sie hier eine Arbeit hat, die sie erfüllt. In ihrer Freizeit schreibt sie Fantasy-Geschichten und interessiert sich für das alte Ägypten, liest dazu auch Sachbücher und hat schon mehrere Museen, die sich dieser Zeit widmen, besucht.

In der Vorweihnachtszeit haben Claudia Albrecht und die Kollegen aus der Kreativwerkstatt viel zu tun. Denn es werden nicht nur Weihnachtssäcke genäht und befüllt für die eigenen Mitarbeiter, sondern auch für die Kunden produziert. Korbwaren, Keramik, Produkte aus Pappe, Papier, Stoffen und vielem mehr werden produziert. 

In diesem Corona-Jahr  können die Keramikprodukte nicht auf Weihnachtsmärkten verkauft werden, daher wurde auch etwas weniger hergestellt. „Um in der Werkstatt die Abstandsregeln einzuhalten, haben wir die Tische weiter auseinander geschoben. Der Arbeitsplatz fürs Kerzenziehen steht  uns aus Platzgründen gerade nicht zur Verfügung“, sagt Yvonne Schmitz. Kerzen gibt es trotzdem, denn die Kollegen waren vor den Corona-Einschränkungen sehr fleißig. Die Lager sind voll. Weihnachten wird es keinen Engpass geben.

Mitbringsel 
Jetzt kommt auch das Geschäft mit regionalen Produkten   in Schwung. Denn zu Weihnachten wollen viele  regionale Vielfalt verschenken. Bei der Lebenshilfe Mansfelder Land, im Laden in der Bucherstraße und am Standort Alleebreite in Eisleben, gibt es die „Genussbox aus der Region“ in der  großen und kleinen Variante  und seit diesem Herbst  das „Mitbringsel aus der Region“, eine Tasche mit Produkten. „Die Nachfrage nach etwas Preisgünstigem war groß. Da haben wir reagiert und das kleinere Mitbringsel aus der Region auf den Markt gebracht“, erklärt Werkstattleiter Andreas Hein. Kostenpunkt für die kleine Variante: 15 Euro. Die Tasche, und auch die Boxen, können  individuell zusammengestellt werden. Zehn Anbieter mit ihren Produkten hat die Lebenshilfe als Partner, neu sind Wildspezialitäten von Nordmann.
20 bis 30 Boxen werden im Kreativbereich der Lebenshilfe wöchentlich durchschnittlich gepackt. Im Weihnachtsgeschäft ist die Nachfrage höher. Die Mitarbeiter hier haben also auch nach dem Nähen der Weihnachtsbeutel für die Mitarbeiter gut zu tun. 

Parallel dazu gibt es übrigens noch die "Genussbox und die Genusstasche Mansfeld-Südharz“. Partner sind hier die Standortmarketinggesellschaft, der Bauernverband MSH, die Agarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt.

 

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