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Jacqueline Dallmann Jacqueline Dallmann
aktualisiert am 17.11.2020 um 10:10:15

Sangerhäuser Boxen brauchen Geld für Bauvorhaben

Kassenwart und Trainer Reinhard Müller engagiert sich für den Anbau an der Turnhalle  im Friesenstadion.  Kassenwart und Trainer Reinhard Müller engagiert sich für den Anbau an der Turnhalle im Friesenstadion.
Foto: Steffi Rohland Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Sangerhausen (sro). Rohland Reinhard Müller ist optimistisch. „Man darf nicht zurückblicken, sondern muss nach vorn schauen“, sagt er. Auch wenn es beim derzeitigen Vereinsvorhaben  etwas schwer fällt. Müller ist Trainer und Kassenwart beim Boxclub 1991 Sangerhausen e.V. Der Verein plant im Sportpark Friesenstadion Sangerhausen einen Hallenanbau für 500.000 Euro. 

Das Land Sachsen-Anhalt und Lotto-Toto unterstützen  das Vorhaben finanziell, aus dem Zukunftsfond des Landkreises Mansfeld-Südharz bekam der Boxclub 91.000 Euro zugesprochen. Selbst die Vorstandsmitglieder des Boxclubs haben aus eigener Tasche  Geld zugesteuert. Aber trotzdem fehlt noch Geld, müssen dringend Unterstützer gefunden werden. Denn der Eigenanteil des Boxclubs beträgt rund 52.000 Euro. Das ist viel Geld für einen Verein mit rund 50 Mitgliedern im Alter von 8 bis 80 Jahren. „Baustart muss noch in diesem Jahr sein. Ansonsten gehen uns Fördermittel verloren“, sagt Müller zur Dringlichkeit der Sponsorensuche.

Zeit und Kraft investiert
Als vor  zehn Jahren die Turnhalle der Gagarin-Schule  abgerissen wurde, nahm man dem Boxclub auch die Trainingshalle. „Damals hing unser weiteres Bestehen am seidenen Faden. Der Trainingsbetrieb wurde unter anderem in Wallhausen fortgeführt“, sagt Müller

Die Stadtverwaltung  bot den Boxsportlern schließlich als  neues Trainingszentrum Räume im damals leer stehenden Bahnhof oder die Turnhalle im Friesenstadion an. Man entschied sich für letztere. 

 Auch wenn das viel Arbeit für die Mitglieder des Boxclubs bedeutete. Die von Vereinsmitglied Peter Schuster an die Fassade gemalten Bilder zeigen es: Die Zweifelderturnhalle im Sportpark Friesenstadion  war auch schon  auf Abriss  gestellt. Aber Reinhard Müller und   der Sangerhäuser Unternehmer Holger Scholz, der den Club als Sponsor unterstützt, haben sich im Sozialausschuss für  den Erhalt der Turnhalle eingesetzt. Anschließend wurden rund 1.000 Arbeitsstunden in die Sanierung investiert. Die Mitglieder hatten die Halle entkernt und die Fenster und das Parkett aus der Turnhalle der Gagarinschule gerettet und  in die neue Trainingsstätte eingebaut. 

Allerdings fehlen Umkleidekabinen, Wasch- und Sanitäranlagen. Bisher werden die Toiletten im Gebäude des VfB Sangerhausen genutzt. Der Weg dahin ist  aber gerade für Ältere sehr weit. Der geplante Anbau soll zehn Meter breit und über die volle Westseite gebaut werden. 

Integrationsarbeit
Eigentlich träumt  Müller von einem Sportzentrum für Kampfsportarten in Sangerhausen. Denn die Gewichtheber, Ringer und Boxer trainieren an verschiedenen Stellen in der Stadt. Das alles wäre schöne Zukunftsmusik. Deshalb fokusiert er sich auf das Bauvorhaben seines Clubs im Sportpark Friesenstadion. Der 62-Jährige, der seit  50 Jahren mit dem Boxsport verbunden ist, kennt noch die Zeit, als Sangerhausen eine Hochburg des Boxsports war und vom Starkstromanlagenbau Sangerhausen unterstützt wurde. 

Heute konzentriert man sich nicht nur auf die Förderung von Talenten und den Wettkampfsport. Auch Frauen trainieren hier Fitness und Ausdauer. Seit  zehn Jahren ist der Verein Integrations-stützpunkt. Die Sportler leisten hier einen Beitrag zur Gewaltprävention und Selbstverteidigung sowie  Integrationsarbeit. Die Vermittlung von Werten wie Selbstdisziplin, Fairness und Teamgeist steht im Mittelpunkt. Deshalb sieht  Müller  auch einen Sinn im Einsatz, dessen Motto ist: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren.“ 

Wer den Boxverein unterstützen möchte: Kontakt und Infos gibt es unter
www.boxclub-sgh.de





 

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