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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 06.08.2014 um 15:35:49

Charly und die "Backfabrik"

So muss es aussehen und so nicht - Björn Dobslaw ist Leiter von Werk VI und erklärt Charly (re.) worauf er in puncto Qualität bei den verschiedenen Backwaren achten muss. So muss es aussehen und so nicht - Björn Dobslaw ist Leiter von Werk VI und erklärt Charly (re.) worauf er in puncto Qualität bei den verschiedenen Backwaren achten muss.
Foto: daniela messerschmidt
Eisleben (dM). Das Aufstehen war die größte Umstellung. Um fünf Uhr in der Frühe klingelt bei dem sechzehnjährigen Charly Drescher jetzt der Wecker. Kein Vergleich zum Schulalltag an der Ka­­tharinenschule. Viele seiner Klassenkameraden drehen sich jetzt im Bett noch einmal um. Charly ist auf den Beinen. Wenn er zum Früh­­stücks­­brötchen greift, ist er seiner Arbeit schon ein Stückchen näher. Zehn Minuten braucht er auf dem Fahrrad zum Ausbildungsbetrieb. Pünktlich um sechs Uhr steht er in der "Klemme". In Werk VI wird er in den nächsten drei Jahren zur Fachkraft für Le­­bens­mittel­technik ausgebildet. Charly und seine Familie wohnen in Eisleben. Deshalb war es dem jungen Mann auch wichtig, hier in der Re­­gion eine Ausbildung zu finden. Schon während seiner Schulzeit hat er in der Klemme AG ein Praktikum absolviert. Damals allerdings mit dem Be­­rufswunsch Industriekaufmann. Mit diesem Wunsch hat er sich hier auch beworben. Das hat zwar nicht ge­­klappt, aber man bot ihm eine Ausbildungsstelle zur Fachkraft für Le­­bens­­mitteltechnik an. Charly sagte zu, war froh einen Ausbildungsbetrieb heimatnah ge­­funden zu haben und auch zu Hause waren alle erleichtert. Sein erster Eindruck zum Ausbildungsbeginn - alles prima organisiert. Für jeden der dreißig neuen Azubis lag eine Mappe mit den Ausbildungsunterlagen bereit. Ein paar Tage sind seitdem vergangen. An das frühe Aufstehen wird er sich wohl noch ge­­wöhnen müssen. Wird er. Bestimmt. Ab 4. September geht´s erst einmal für eine Woche zur Berufsschule. Gleich hier in Eisleben, in der Querfurter Straße. Das ist ganz praktisch. Dort lernt er die theoretischen Grundlagen des Ausbildungsberufes. Da­­­rauf folgen drei Wochen im Unternehmen. Und das im­­mer im Wechsel.
Und auch an einen an­­deren Um­­stand muss sich Charly erst noch gewöhnen. Doch an­­ders als das frühe Aufstehen wird ihm das nicht schwerfallen: Eigenes Geld kann er künftig ausgeben und sparen. Charly be­­kommt nämlich mo­­natlich Ausbildungsvergütung für seine Arbeit.
Unternehmen möchte weiterhin ausbilden:
Kapazitäten für zwölf weitere Ausbildungsplätze könnten - vor allem im Bereich der Lebensmitteltechnik - sofort geschaffen werden.  Bis Sommer 2015 will ARYZTA über 100 Auszubildende an den Standorten in Sachsen-Anhalt und Thüringen beschäftigen. Auch für ein Schnupperpraktikum bietet das Unternehmen Schülerinnen und Schülern Plätze und Unterstützung bei der Berufswahl an: ein bis zwei Wochen sind auch aktuell in den Sommerferien noch möglich. Notwendig sei ein Hygienepass (Kosten werden übernommen). Bewerberinnen und Bewerber können sich für alle Bereiche an personal@klemmeag.com wenden.
Der aktuelle Ausbildungsmarkt:
Vom Oktober 2013 bis zum Juli 2014 (das ist das Berichtsjahr für den Ausbildungsmarkt) haben sich in der Agentur für Arbeit Sangerhausen 807 Bewerber für die Berufsausbildungsstellen gemeldet.
Bis Mitte Juli hatten 220 Be­­werber noch keine Lehrstelle.
„Wir gehen aber davon aus, dass wir allen Jugendlichen eine berufliche Perspektive für das neue Ausbildungsjahr bieten können“, war von der Agentur für Arbeit zu hören. Auf der Stellenseite konnten 654 betriebliche Berufsausbildungsstellen aufgenommen werden. Das sind lediglich 34 Stellen weniger als im letzten Berichtsjahr. Die Ausbildungsbereitschaft der Un­­ternehmen ist auch in diesem Jahr hoch. Der Fachkräfte­nach­wuchs ist ein wichtiges Thema in den Betrieben. Die Unternehmen sind zunehmend bereit, auch Jugendlichen eine Chance zu geben, die zwar nicht die allerbesten Schulnoten vorweisen können, aber motiviert und entwicklungsfähig sind. Aktuell sind 195 Ausbildungsstellen noch nicht be­­setzt.Die meisten davon in den Berufen: Koch/Köchin; Res­tau­rantfachmann/-frau; Hotel­fachmann/-frau, Fachkraft Le­­bens­mitteltechnik; An­­lagen­me­chaniker/-in - Sanitär-, Hei­­­­zungs- und Klimatechnik,  Kaufmann/-frau Einzelhandel; Fachverkäufer/-in Lebensmittel (Backwaren) Altenpfleger/-in,Versicherungskaufmann/-frau; Konstruktions­mechani­ker/-in; Tischler/-in. Tierwirt/-in Schweine- sowie Rinderhaltung, Fachlagerist/-in.
Mit einigen Unternehmen werden derzeit noch Last-Mi­­nute-Aktionen durchgeführt. Ziel dabei ist es, Ju­­gendliche die noch keinen Lehrvertrag in der Tasche haben, den Unternehmen vorzustellen.

 

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