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Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 06.10.2014 um 16:30:55

Dramatik pur in Lichtenfels

MSH (WS). Nach einem grandiosen 18:9 Sieg am Tag der deutschen Einheit  in Aachen musste das Ringerteam des KAV aus Eisleben am Samstag zum Bundesliga­kampf in die Höhle des Lö­­wen nach Lichtenfels reisen. Der AC Lichtenfels hat als Saisonziel das Erreichen der Playoff-Runde angestrebt.Dass es die Korbstädter im ersten Heimkampf so richtig krachen lassen wollten, war allen Beteiligten schon beim Wiegen klar.
Der ukrainische Europameister und WM-Dritte Zahn Be­­lenyuk und der Pole Mateusz Filipczak wurden aufgeboten.
Auch der KAV stellte sein Team auf zwei Postionen um und hoffte dadurch  zwei wichtige Siege einzufahren.
Bis 57 kg-Freistil  kämpfte Emanuel Krause gegen den Bulgaren Krum Chuchurov
In diesem packenden Einzelkampf war „Momo“ agiler  und siegte mit 9:6 Punkten.  
In der 130 kg-Klasse-Greco hatte Mihaly Deak Bardos nur einen sehr kurzen Auftritt. Bereits nach 20 Sekunden be­­förderte er seinen Gegner Daniel Luptowcz in Aus.  
Dennis Nowka traf in der Klasse bis 61 kg-Greco auf den international sehr erfolgreichen Venelin Venkov.
Nicht nachvollziehbar, wie schnell der Unparteiische aus Württemberg in diesem Kampf nach der schnellen 5:0 Punkteführung des Bulgaren zu Beginn und dann dem sehr neutralen Mattengeschehen beider Ak­­teure die drei Verwarnungen ge­­gen Dennis aussprach, welche zur Disqualifikation und zu vier Punkten für Lichtenfels führten. Im Kampf in der  98-kg- Klasse-Freistil zwischen Zbigniew Baranowski und seinem polnischen Landsmann Mate­­usz Filipczak hatte der KAVler in jeder Phase des Kampfes immer die Nase vorn.
Im Limit bis 66 kg-Freistil war Krysztof Bienkowski gegen den DM- Dritten Timur Seidel klar der Bessere. Er siegte überlegen mit 10:1 Punkten und sicherte dadurch die nicht erwartet hohe 11:4 Punkteführung für den KAV zur Halbzeit. Im Greco der 86 kg setzte der ACL mit Zhan Beleyuk ihren Topstar gegen KAV-Kapitän Fabian Jänicke. Der Ukrainer spielte seine internationale Klasse aus und siegte nach 2:31 min. Damit verkürzte Lichtenfels auf 8:11 Punkte.  
In der Klasse bis 66 kg-Greco musste sich Ondrej Ulip mit seinem Dauerrivalen Rumen Savschev auseinander setzen. Es entwickelte sich ein spannender Kampf auf Augenhöhe. Am Ende siegte denkbar knapp mit 3:1 Punkten  der Bulgare - Zwischenstand 9:11.
In der 86 kg-Klasse-Freistil stand Florian Rau. Gegen ihn setzte Lichtenfels den Weltergewichtler Simon Pilsweger. Diese Begegnung war geprägt von der Taktik und am Ende hatte der KAV- Kapitän beim 4:0 Punktestand die Nase vorn. Im Limit bis 75 kg-Freistil traf Said Abakarov auf den deutschen Vizemeister Serghei Shishko. In Runde 1 war der Kampf sehr ausgeglichen und beide Akteure neutralisierten ihre Angriffe. Der ACL-Routinier riskierte mehr spielte in der zweiten Runde seine ganze Erfahrung und technische Klasse aus und siegte nach 5:24 min unerwartet technisch überlegen.
Vor der letzten Begegnung stand es 13:13 Punkte.
Im 75-kg-Limit-Greco musste die Entscheidung zwischen Ja­­cek Tomaszewki und dem deutschen Juniorenmeister Hannes Wagner fallen.
Es war ein Kampf auf Biegen und Brechen. Jeder der beiden Akteure versuchte den Vorteil zu erringen. In den der gesamten Kampfzeit marschierte Jacek immer nach vorn und bestimmte den Kampf. Was ausblieb war das Aussprechen der längst überfälligen Verwarnung des  ACL- Athleten. Die Emotionen kochten in der Halle über und als zehn Sekunden vor Schluss Jacek auch noch zu allem Überfluss nach außen geschoben wurde und Wagner den Punkt zugesprochen bekam, war die KAV- Niederlage trotz der fünf Siege auf beiden Seiten mit  14:13 perfekt.
Trainer Barutsch und ein mitgereiser Fan erhielten vom arg überforderten Kampfrichter zu allem Überfluss auch noch die gelbe Karte. Die Lichtenfelser erlebten an diesem Abend einen atemberauschenden, spannenden Ringkampf, der eine echte Werbung für das Ringen war und an Dramatik und Emotionen kaum zu übertreffen ist.     
Mit einem Sieg und einer knappen Niederlage geht der KAV nach diesem strapaziösen Wochenende in eine kleine einwöchige  Pause.
In der Lutherstadt wird am 18. Oktober mit dem KSV Köllerbach ein weiteres Topteam auf die Deutsche Meisterschaft erwartet. Alle Sponsoren, Fans und Ringkampffreunde sind schon jetzt ganz herzlich dazu einladen.

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