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Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 06.10.2016 um 13:06:48

Doppelkampf mit Licht und Schatten

Gleich zweimal musste das KAV-Team am Samstag und Sonntag zu einem Auswärtskampf ins Erzgebirge bzw. Vogtland reisen. Mit Blick auf die aktuelle Tabelle wollten die Eisleber unbedingt ihr Punktekonto an diesem Wochenende positiv verändern. Klar war, dass der RV Thalheim in Bestbesetzung gegen den Erstligaabsteiger antreten wird. Das KAV-Team war also voll gefordert und in den zehn Kämpfen sahen alle Zuschauer und Gäste im Thalheimer Sportlerheim attraktives Ringen und spannende Kämpfe.  
In der Klasse bis 57 kg-Freistil beherrschte Alexander Röll mit viel Übersicht den Polen Kordian Skrzynski in zwei Runden und sicherte einen ungefährdeten 10:4 Punktsieg.
Bis 130 kg-Klasse Greco wurde Punktegarant Adam Varga gegen Ondrtej Dadak gestellt. Der Tscheche war im gesamten Kampf absolut chancenlos und Adam gewann hochverdient mit 11:0 Punkten.
In der Klasse  bis 61 kg-Greco fand Juhasz Bence gegen einen stark auftrumpfenden Peter Haase kein geeignetes Mittel und musste unerwartet eine Punktniederlage hinnehmen.
Attila Szmik und Radoslaw Dublinowski trafen in der 98 kg-Klasse im Freistil aufeinander. Attila hatte seinen Gegner fest in Griff und gewann ungefährdet mit 10:1 Punkten.
Ins Limit bis 66 kg-Freistil zeigte Markos Theodoridis gegen Dawid Takunow eine starke kämpferische  Leistung. Erst kurz vor  Ende der regulären Kampfzeit kippte der Kampf zugunsten des Thalheimers.
Zur Halbzeit führte der KAV mit 8:5 Punkten, aber in der zweiten Kampfhälfte standen auf Seiten der Gastgeber noch sichere Punktegaranten.
In der 86 kg-Klasse Greco kämpfte  der Freistilspezialist Dima Blayvas gegen den amtierenden U23-Europameister Erik Szilvassy. Der Ungar war der haushohe Favorit und sicherte sich nach 4:43 min den technischen Überlegenheitssieg.  Aber Dima zeigte wenig Respekt und versuchte alles, um gegen den Thalheimer Topstar aus Ungarn auch im Greco dagegen zu halten.
Eine bravouröse Leistung zeigte wieder einmal Monrikos Theodoridis. Er kämpfte gegen den starken Alexander Gebrensikov. Der Thalheimer Publikumsliebling war ziemlich frustriert, denn er musste gegen den clever agierenden Monrikos eine Punktniederlage hinnehmen.
Bis 84 kg-Freistil hatte Franco Büttner erwartungsgemäß den mehrfachen deutschen Meister Benjamin Opitz zum Gegner. Der Kampf war taktisch ausgeglichen, aber mit 2:0 Punkten hatte Franco diesen wichtigen Schlüsselkampf für sich entschieden.
Zsombor Gulyas zeigte im Limit bis 75 kg-Freistil seine Klasse und  siegte deutlich mit technischer Überlegenheit gegen William Stier.
Im letzten Kampf des Abends  trafen Niklas Ohff auf Tobias Löffler aufeinander. Ganz nach dem Geschmack des Publikums war dieses  Mattenduell spannend und emotionsgeladen. Keiner der beiden Akteure schenkte sich was Mit 6:3 Punkten siegte zwar der Thalheimer,  doch der  KAV- Sieg stand schon vor der letzten Begegnung fest. Mit 14:11 Punkten siegt das KAV- Team. in Thalheim.

Am Sonntag- Mittag  reiste das KAV- Team zur zweiten, mit Spannung erwarteten  Auswärtsbegegnung nach Greiz. Als Novum muss man den direkten Kampfrichter – Einsatz in Greiz  von Alexander Geck werten, der bereits einen Tag vorher beim  Kampf  RV Thalheim gegen den KAV als Mattenleiter fungierte.
Ob solch eine Entscheidung einen Unparteiischen zweimal hintereinander pfeifen zu lassen richtig oder falsch ist, sei dahingestellt!
Fakt ist, dass der Unparteiische an diesem Sonntag- Nachmittag bei seiner Entscheidungskompetenz auf der Matte einen rabenschwarzen Tag hatte.
Beide Teams standen bis auf je eine Gewichtsklasse in Bestbesetzung und Jeder wusste, dass nur Nuancen darüber entscheiden würden, wer letztlich als Sieger die Matten verlässt.
Das KAV- Team konnte endlich wieder auf seinen Kapitän Fabian Jänicke zurückgreifen, aber leider auf Markos Theodoridis verzichten, der kurzfristig eine Dienstreise nach London antreten musste.
Nach dem Wiegen war klar, dass auch die Greizer gezwungen waren, eine Umstellung vorzunehmen, da Sebastian Wendel seinen Polizeidienst verrichten musste.
Bis 57 kg- Freistil traf Alex Röll auf den erfahrenen Vladimir Codreanu.
Der Moldawier konnte nach einer knappen Minute einen Beinangriff kontern und  eine Zange ansetzen, aus welcher Alex nicht mehr herauskam und eine bittere Schulterniederlage hinnehmen musste.  
Adam Varga traf auf den Polen Lukasz Konera. Adam beherrschte seinen Gegner und siegte mit 5:0 Punkten. Vielleicht wäre hier noch ein weiterer Punkt möglich gewesen!
Bis 61 kg- Greco wurde gegen Bence Juhasz der junge Tschetschene Abdul Hadi Galamatov gestellt. Der junge Greizer kämpfte forsch auf und konnte mit einem Kopfhüftwurf überraschend in Führung gehen. Bence drehte dann auf und es entwickelte sich ein spannender Kampf. Leider wurden in den 6 min durch den Unparteiischen Entscheidungen getroffen, die letztlich den Kampf für Galamatov entschieden. Weder die Trainer, noch Zuschauer  und Sportler konnten diese Wertungen wirklich nachvollziehen!
Attila Szmik hatte in der 98 kg—Klasse gegen den mehr als 20 kg leichteren Konstantin Sommer ein leichtes Spiel und gewann vorzeitig mit technischer Überlegenheit.
Schwer hatte es wieder einmal unser Christian Borgwardt, der gegen einen übermächtigen Vladimir Godisan im 66 kg- Freistil ohne jede Chance war und auf Schultern verlor.
Im 86 kg- Greco entschied zwischen Fabian Jänicke und Tom Linke eine Aktion den Kampf zugunsten des Greizers. Schade, hier hatte man auf KAV- Seite auf einen knappen Sieg gehofft.
Top präsentierte sich Monrikos Theodoridis im 66 kg- Greco gegen Brian Tewes. 8:0 Punkte lautete das Endergebnis für den KAV- Athleten. Eine super Leistung!
Sehr eng und spannend ging es auch im Limit bis 86 kg- Freistil zwischen dem deutschen Meister Martin Obst und unserem Franco Büttner zu. Franco war hochmotiviert und forderte vom Favoriten alles ab. Schade das die Aktivität von Franco nur bedingt belohnt wurde. Clever, wie Obst am Ende eine 2er- Wertung für das Greizer Punktekonto herausholte!
Ein Schlüsslekampf war das Limit bis 75-Freistil zwischen Zsombor Gulyas und Daniel Sartakov.  Hier waren sich die KAV- Trainer einig, dass ein klarer Sieg eingefahren werden muss. Aber Zsombor kam mit dem Kampfstil des Greizers überhaupt nicht zurecht und konnte leider nur einen Siegpunkt einfahren.
Beim Stand von 13:10 für Greiz musste der  letzte Kampf  im 75 kg- Greco die Entscheidung bringen.
Unser Niklas Ohff  kämpfte wie ein Löwe gegen Toni Stade und es war ein dramatischer Kampf, ganz nach dem Geschmack des Publikums.
Niklas riskierte beim Stand von 8:2  Punkten wirklich alles und war mit der letzten Aktion ganz nah dran am 3- Punktesieg. Leider hatte er nicht das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. Am Ende gewann er nach Punkten.
Mit 12:13 Punkten verlor der KAV gegen den RSV Greiz unglücklich.
Über Ursachen und Fehler  braucht man im Nachhinein nicht mehr zu spekulieren. Ein Unentschieden wäre sicher gerecht gewesen.
Für  das KAV- Team heißt es am kommenden Samstag im Heimkampf gegen den FC Erzgebirge Aue wieder voll anzugreifen und einen Sieg einzufahren

 

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