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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 28.04.2017 um 15:18:46

Blühender Haupttorplatz und Ausblick auf weitere Feste

Beim „Grünen Markt“ in Leuna sorgten 40 Händler für ein blumenbuntes Angebot auf dem  Haupttorplatz. Beim „Grünen Markt“ in Leuna sorgten 40 Händler für ein blumenbuntes Angebot auf dem Haupttorplatz.
Foto: H. Hickmann/Stadt Leuna
Der Haupttorplatz in Leuna ließ am 22. April einen Vorgeschmack auf die Farbenpracht des Frühlings und Sommers aufkommen.

Leuna (WS).
Der „Grüne Markt“, veranstaltet von der Stadt Leuna, zog bei recht frischem Wind und doch einigen Sonnenstrahlen am Vormittag zahlreiche Kauflustige an. Blumen, Gemüsepflanzen und selbst junge Bäume, für die jetzt eine gute Pflanzzeit ist, fanden ihre Käufer. Aber auch Kulinarisches, Dekoartikel und Spielzeug waren bei den rund 40 Händlern gefragt.

Bürgermeisterin Dr. Dietlind Hagenau begrüßte die Gäste am frühen Morgen, bevor das Blasorchester Leuna e. V. zum Frühschoppen einlud. Während die „Holzhäuser Spatzen“ mit Schlagern unterhielten, nahmen die Kinder die riesige Hüpfburg ebenso in Beschlag, wie die Kettcars. Der Jugendclub der Stadt Leuna lud nicht nur zum Malen oder Basteln ans Spielmobil ein, sondern ließ die Kinder auch mit den Kult-Rennwagen fahren.

Am frühen Nachmittag versteigerte Moderator René Hering gemeinsam mit Ursula Haslbeck, Geschäftsführerin der Wohnungswirtschaft Leuna, fünf bunt bepflanzte Blumenampeln. Diese stellte die Gärtnerei Reinhard, die mit einem Stand auf dem Markt vertreten war, zur Verfügung. Der Erlös aus der Versteigerung in Höhe von 55 Euro kommt der Restaurierung des Reliefs „Wasser - Erde - Luft“ aus dem Plastik-Park zugute.

Schon jetzt verwies die Bürgermeisterin in ihrer Ansprache auf weitere Veranstaltungs-Höhepunkte in der Gartenstadt: So auf das Parkfest am Samstag, 16. September, im Plastik-Park. Der Plastik-Park begeht mit seiner Dauerausstellung in diesem Jahr sein 55-jähriges Jubiläum. Dieses wird im September mit einem Fest für die ganze Familie gefeiert.
Auch zum Herbstmarkt, der am Samstag eine Woche vor dem Parkfest stattfindet, lud die Bürgermeisterin bereits jetzt herzlich ein.

Plastik-Park besteht im September seit 55 Jahren

Als größte Grünanlage hat der Park mit Plastiken für die Stadt Leuna eine besondere Bedeutung. Der Park befindet sich am Rande des Viertels der Direktorenvillen, unweit der Friedenskirche und des Saalehangs.
Die umgangssprachlich Plastik-Park genannte Anlage verdankt ihren Namen den zahlreichen Skulpturen, die hier seit 1962 ausgestellt sind. Damals haben die Stadt Leuna und die Staatliche Galerie Moritzburg Halle (heute: Stiftung Moritzburg - Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt) diesen Ort ausgewählt, um eine Auswahl von Plastiken aus dem Museumsbestand dauerhaft aufzustellen und so einen repräsentativen Einblick in die Bildhauerkunst der DDR zu zeigen.

Aus der Geschichte des Parks

Auf dem Gebiet, das heute den Plastik-Park beherbergt, befand sich ursprünglich ein Steinbruch für Kalkstein. Bei Grabungen zwischen 1860 bis 1870 wurden steinzeitliche Gräber der „Rössener Kultur“ entdeckt.
Die ältesten Unterlagen, für die ursprünglich als Saalepark bezeichnete Fläche, waren Planungszeichnungen aus dem Jahr 1919. Die Fertigstellung des Parks erfolgte 1922.

Während des Zweiten Weltkriegs wurden im Park Flakstellungen aufgebaut. Nach Ende des Kriegs dienten die Flächen als Kartoffelacker. Mitte der 1950er Jahre begann der Wiederaufbau des Parks. Der Gartenarchitekt Franz Mengel erhielt die ursprüngliche Grundstruktur und erweiterte den Park um zusätzliche Flächen.

Die Staatliche Galerie Moritzburg in Halle/Saale nahm Anfang der 1960er Jahre Kontakt zum Direktorium des Leuna-Werks auf. Ziel war es eine zeitlich begrenzte Ausstellung von Plastiken in den Anlagen des Saaleparks zu organisieren.
Die Sommerausstellung im Park, der von da an Plastik-Park hieß, wurde am 11. Juli 1962 eröffnet. Dabei wurden Skulpturen verschiedener DDR-Künstler aus den 1950er und 1960er Jahren gezeigt.

Seit 1963 ist diese Sommerausstellung eine Dauerausstellung. Eine grundlegende Überarbeitung des Plastik-Parks erfolgte 2008 bis 2012. Dabei wurde das Wegenetz rekonstruiert, die Treppenanlage zum Arm der Saale saniert und ein Kinderspielplatz angelegt.

Während der Sanierung wurde zudem das botanische Prinzip angepasst. Die Überarbeitung der bestehenden Gehölze und Stauden wurde dabei durch zahlreiche neue Pflanzungen ergänzt.
Im gleichen Zeitraum wurden die ursprünglich geliehenen Skulpturen Schritt für Schritt erworben. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Moritzburg konnten viele restauriert und wieder aufgestellt werden.

(Quelle: Stadt Leuna)

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