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Wochenspiegel > Merseburg > Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017 >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 31.08.2017 um 16:50:58

Tag des offenen Denkmals am 10. September 2017

Henry Löhr (re.), Martina Lehmann und Bernd Vogel laden zum Besuch der Schwemme-Brauerei ein. Henry Löhr (re.), Martina Lehmann und Bernd Vogel laden zum Besuch der Schwemme-Brauerei ein.
Foto: S. Richter
Eröffnung in Halle findet um 10 Uhr in der Schwemme-Brauerei statt.

Halle (sr). Das Gebäude der ehemaligen Schwemme-Brauerei in Halle ist fast 300 Jahre alt und für viele Vorübergehende war die Ruine jahrelang ein Schandfleck im Herzen der Saalestadt.
Zur Zeit kümmern sich die Vereine Schwemme e. V. und AKI e. V. darum, das Gebäude vor dem Verfall zu retten. Das, was sie schon geschafft haben, kann man sich zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, dem 10. September, ansehen. Führungen bieten die Vereinsmitglieder von 12 bis 17 Uhr zu jeder vollen Stunde an. Und wer alles ganz genau wissen möchte, ist um 10 Uhr zur offiziellen Eröffnung des Denkmalstages in Halle in der ehemaligen Brauerei eingeladen. Dann stellen Henryk Löhr vom Arbeitskreis Innenstadt und Stephan Schirrmeister vom Schwemme e. V. die Konzepte für das Haus vor.
So wie die ehemalige Schwemme-Brauerei öffnen zum deutschlandweiten Denkmalstag in Halle und Umgebung 48 Objekte ihre Türen um zu zeigen, was man sonst nicht immer zu sehen bekommt, und das unter dem Motto „Macht und Pracht“. Prachtvoll lädt auch die hallesche Marktkirche von 12 bis 17 Uhr ein und es wird bei Führungen die Sanierungsgeschichte vorgestellt. Hier predigte Luther, wurde Händel getauft und hat Bach 1716 die Orgel eingeweiht. 70 000 Besucher (ohne Gottesdienst) im Jahr lassen sich von dem Gebäude faszinieren, aber es bröckelt gewaltig. Was schon gemacht wurde und was noch zu tun ist, das erfährt man bei den Rundgängen.
Neun hallesche Sakralbauten und dreizehn im Saalekreis öffnen außerdem ihre Türen. Darunter sind so bekannte wie der hallesche Dom, die Templerkapelle in Mücheln oder die Stiftskirche auf dem Petersberg, aber auch kleine Kirchen wie in  Sylbitz, Sietzsch oder Halle-Lettin. Vier Industriebauten und dreizehn Profan-Bauten laden die Besucher zu einer Erkundungstour ein. So kann man auf dem halleschen Jägerberg ab 10 Uhr stündlich an Führungen durch die Leopoldina teilnehmen, von 10 bis 17.30 Uhr im Löwengebäude der MLU Museum, Sessionssaal und Aula besichtigen oder sich ab 10 Uhr stündlich durch das Peißnitzhaus führen lassen. Im Saalekreis lohnt ein Blick vom Hohen Turm in Hohenthurm (von 10 bis 18 Uhr geöffnet), vom Bismarckturm in Wettin (von 10 bis 18 Uhr geöffnet) oder in die Muschelgrotte in Holleben (von 13 bis 17 Uhr geöffnet).
Bei den Industriedenkmalen laden die halleschen Wassertürme Süd (Lutherplatz) und Nord (Paracelsusstraße) von 10 bis 18 Uhr ein, sich mit ihrer Geschichte zu beschäftigen. Und ganz neu dabei in diesem Jahr: die ehemalige Gasanstalt I in der halleschen Hafenstraße 7. Von 12 bis 17 Uhr finden dort stündlich Führungen mit Besichtigung der Gasometer und des Geländes statt und die heutigen Nutzer des Hauses, das inzwischen als Hasi bekannt ist, sorgen für Infomaterial, Kaffee und Kuchen.
Auch in der Doppelkapelle „Sanctae Crucis“ und im Museum „Bernhard Brühl“ in Landsberg gibt es von 10 bis 18 Uhr Einiges zum Jahresmotto zu entdecken. In der Doppelkapelle unter anderem die herausragende Kapitellornamentik aus der Zeit der Romanik oder einen farbenfrohen Schnitzaltar aus der Zeit um 1525. Um 11 Uhr und um 15 Uhr werden Führungen angeboten und um 14.30 Uhr tun sich „Musikalische Klangwelten“ auf, traditionell dargeboten von Lehrern und Schülern der Kreismusikschule „Carl Loewe“. Der Eintritt in die Doppelkapelle und in das Museum Landsberg ist an diesem Tag frei.
Die Freunde des Bau- und Kunstdenkmale Sachsen-Anhalt e. V. haben in einem handlichen Prospekt die Angebote in und um Halle zusammen gefasst. Erheben damit aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das Heft erhält man kostenfrei in der Touristinformation im halleschen Marktschlösschen, in der Thalia Buchhandlung und an der halleschen Theater- und Konzertkasse. Die offenen Denkmäler deutschlandweit sind im Netz unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm zu-sammen gefasst.
 
„Macht und Pracht“ im Landesverwaltungsamt


„Macht und Pracht“ - das Motto des diesjährigen „Tages des offenen Denkmals“ passt angesichts des stattlichen Gebäudes in der Ernst-Kamieth-Straße in Halle, in dem das Landesverwaltungsamt seinen Hauptsitz hat, besonders gut. Am 10. September dürfen Besucher auch ohne „amtlichen Grund“ wieder einen Blick hineinwerfen.

Um 10.30 Uhr ordnet Prof. Dr. Helten, Universität Halle, mit seinem Vortrag „Neue Maßstäbe. Großbauten in Halle um 1900“ das Bauwerk in die städtebauliche Entwicklung der Saalestadt ein. Beim anschließenden Rundgang kann auch ein Blick in die Büroräume des Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye, geworfen werden.

Um 14.30 Uhr widmet sich Historiker Detlef Feige in einem Vortrag „Macht und Pracht als vergänglichem Glanz – gestern und heute“. Auch hier gibt es anschließend einen Rundgang, bei dem der eine oder andere Blick hinter die Kulissen geworfen werden kann. Ansonsten kann man das Haus auch auf eigene Faust - per Audioguide, der im vergangenen Jahr Premiere hatte - oder auch auf ganz konventionellem Wege zwischen 10 und 17 Uhr besuchen und besichtigen. Das Amt öffnet in diesem Jahr bereits zum 10. Mal die Türen seines unter Denkmalschutz stehenden Dienstgebäudes in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes.

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