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Wochenspiegel > Merseburg > Schulprojekt des Vereins Alte Brennerei Niemberg bereits zum dreizehnten Mal >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 16.11.2018 um 16:58:12

Schulprojekt des Vereins Alte Brennerei Niemberg bereits zum dreizehnten Mal

In der Keramikwerkstatt der Alten Brennerei werden die Kinder zu Künstlern. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin setzen die Landsberger Grundschüler ihre Ideen auf Keramikplatten um. In der Keramikwerkstatt der Alten Brennerei werden die Kinder zu Künstlern. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin setzen die Landsberger Grundschüler ihre Ideen auf Keramikplatten um.
Foto: S. Richter Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Erstmals geht das Projekt nicht über das Kalender-, sondern das Schuljahr.

Landsberg (sr). Um diese Zeit, kurz vor dem Weihnachtsfest, ist normalerweise auf dem Freigelände an der Alten Brennerei in Niemberg vieles unter Tüchern versteckt, denn die Abschlussveranstaltung des Schulprojektes steht bevor und keiner darf vorher sehen, welche Skulpturen aus den vielen Keramiken und Metallplatten der Mädchen und Jungen entstanden sind.

Doch in diesem Jahr ist vieles anders. „Wir haben uns entschieden, das Projekt nicht mehr über das Kalenderjahr und damit auch die großen Sommerferien zu führen, sondern es innerhalb eines Schuljahres zu platzieren", so Vereinsvorsitzender Jens Prinzing. Denn gerade die Viertklässler waren durch den Schulwechsel im Sommer einfach ausgeschlossen. Deshalb sind die teilnehmenden Mädchen und Jungen erst im September auf Erkundungstouren gegangen und arbeiten zur Zeit in der Keramikwerkstatt, um das Entdeckte in Kunstwerke umzusetzen.

Und zu entdecken gab es in diesem Jahr vieles. Das Thema „Wer will fleißige Handwerker sehen? Altes und neues Handwerk im Saalekreis und in Halle" machte vertraut mit ganz unterschiedlichen Arbeiten. So waren die Niemberger Grundschüler in einer Druckerei, die Landsberger Regenbogenschüler in einer Schneiderei und in einer Glaserei, die Oppiner Grundschüler in einem Pferdestall und die Landsberger Sekundarschüler haben ihrem Schulhausmeister über die Schultern geschaut und sich mit dem Bau und vor allem der Instandhaltung ihrer Schule beschäftigt. Was ein Schmied ist, das interessierte die Landsberger Grundschüler. Mit den Handwerksmeistern ihrer Gemeinde haben sich die Hohenthurmer Grundschüler beschäftigt.

Auf den Exkursionen sind viele Notizen und vor allem Skizzen über die Berufe entstanden und in diesem Monat werden diese in der Keramikwerkstatt der Alten Brennerei in Kunstwerke umgesetzt. „Dabei produzieren wir in diesem Jahr zum ersten Mal auch bunte Fliesen", erklärt Gesine Bergmann, die neue künstlerische Leiterin des Projektes, die gemeinsam mit Töpfermeisterin Cornelia Matthießen die Mädchen und Jungen in der Werkstatt betreut. Die über 300 Kinder setzen dort bis Mitte Dezember ihre Ideen mit viel handwerklichem Geschick und natürlich der Hilfe der Betreuer in tolle Reliefs auf Platten um, die glasiert und nach dem ersten Brand bemalt und dann noch einmal gebrannt werden, damit die bunten Bilder auch dauerhaft halten. Keramik gestalten und Malen - das sind in diesem Jahr die beiden künstlerischen Arbeiten, in denen die Exkursionsergebnisse enden. Nicht ganz. Denn aus den Platten wird wieder ein Gesamtkunstwerk gestaltet. „In diesem Jahr erstmals außerhalb unserer Parkanlage", so Prinzing. Man hat in der Ortschaft einen Platz gefunden, auf dem am 17. April 2019 die Abschlussarbeit offiziell eingeweit wird.

Parallel zum Schulprojekt findet immer ein kleiner Wettbewerb statt. Die Schülerinnen und Schüler sind aufgerufen herauszufinden, was ein Zunftzeichen ist, und sollen ein eigenes Zunftzeichen für ihre Klasse oder ihr Hobby erfinden und gestalten. Bis zum 8. Februar 2019 ist noch Zeit, seine Entwürfe beim Verein Alte Brennerei Niemberg einzureichen. Dort ist man übrigens schon wieder dabei, für das nächste Schuljahr ein neues Schulprojekt zu entwickeln.

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