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Wochenspiegel > Merseburg > Gaskraftwerk für Chemiepark Leuna >
Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 27.03.2020 um 11:17:12

Gaskraftwerk für Chemiepark Leuna

Mit der Unterzeichnung eines Generalvertrages haben die InfraLeuna GmbH (Geschäftsführer Dr. Christof Günther, 2. v. l.) und die Kraftanlagen München GmbH (Geschäftsführer Alexander Gremm, 2. v. r.) die Grundlage für eine zukunftssichere Energieversorgung für den Chemiestandort Leuna geschaffen. Mit der Unterzeichnung eines Generalvertrages haben die InfraLeuna GmbH (Geschäftsführer Dr. Christof Günther, 2. v. l.) und die Kraftanlagen München GmbH (Geschäftsführer Alexander Gremm, 2. v. r.) die Grundlage für eine zukunftssichere Energieversorgung für den Chemiestandort Leuna geschaffen.
Foto: LxPRESS/Tilo Weiskopf/InfraLeuna
Auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie zeigt der Chemiestandort Leuna seine wirtschaftliche Stabilität.

Leuna  (red). Spätestens 2038 soll in Deutschland aus Gründen des Klimaschutzes das letzte Kohlekraftwerk vom Netz gehen. Durch den Kohleausstieg werden Milliarden Tonnen an Kohlendioxid eingespart. Doch was für das Klima und die Umwelt gut ist, stellt die Energiewirtschaft vor Probleme. Was passiert, wenn der Wind nicht weht bzw. die Sonne nicht scheint? Eine Art Puffer bzw. Spitzenlastkraftwerk sollen dabei Gaskraftwerken spielen. Doch deren Bestand reicht derzeit nicht aus, um den dann fehlenden Strom zu kompensieren. Für eine weiterhin sichere Energieversorgung am Chemiestandort errichtet die InfraLeuna einen neuen Kraftwerksblock in einem bereits bestehenden Kraftwerk. Die Standortgesellschaft investiert in  die neue Anlage auch, um weiteres Wachstum von Firmen am Standort zu ermöglichen.
Zu den dort ansässigen Unternehmen gehören zum Beispiel die Total-Raffinerie, Linde, Domo Chemicals oder BASF. Zuletzt standen vor allem die Wasserstoffaktivitäten der Unternehmen im Mittelpunkt.

Die InfraLeuna baut für 145 Millionen Euro den neuen Kraftwerksblock mit einer Gas- und einer Dampfturbine. Die Gesamtleistung der Anlage soll 120 Megawatt betragen, sie soll 2022 in Betrieb gehen. Durch die Modernisierung der bestehenden Kraftwerksanlage der InfraLeuna entsteht eine leistungsstärkere Gas- und Dampfturbinenanlage mit verbesserter Effizienz und Flexibilität. Laut Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna, wird durch den flexibel regelbaren Kraftwerksblock die Voraussetzung für weitere Ansiedlungen am Chemiestandort Leuna geschaffen.
Der Kraftwerksblock in Leuna bekommt eine mittlere Größe. Die Leistung würde ausreichen, um 300.000 Haushalte mit Strom zu versorgen. Den größeren Teil werden allerdings die Chemiebetriebe in Leuna abnehmen.
 

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