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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 08.07.2020 um 18:09:41

Strom für den Chemiestandort

„Energieseitig setzen wir nun noch einen drauf!“, sagte Christoph Günther über das 145-Millionen-Euro-Projekt der Infra zum Spatenstich. „Energieseitig setzen wir nun noch einen drauf!“, sagte Christoph Günther über das 145-Millionen-Euro-Projekt der Infra zum Spatenstich.
Foto: Susanne Haslbeck
Großinvestition von 145 Millionen Euro  zur Energieversorgung am Chemiestandort Leuna: Spatenstich zur Erweiterung des Kraftwerkes GuD2 der InfraLeuna.

Mit dem Kohleausstieg bis 2038 sollen in Deutschland alle Kohlekraftwerke vom Netz sein.  Danach soll Strom möglichst aus erneuerbaren Energien kommen. Doch wenn diese nicht liefern, weil beispielsweise kein Wind weht oder die Sonne nicht scheint, hätte die Energiewirtschaft ein massives Problem. Für eine verlässliche Stromproduktion kommen hier Gaskraftwerke ins Spiel. 
 
Für eine weiterhin sichere Energieversorgung am Chemiestandort Leuna errichtet die Betreibergesellschaft  InfraLeuna seit diesem Frühjahr  einen neuen Kraftwerksblock in einem bereits bestehenden Kraftwerk im Werk II. Die Standortgesellschaft investiert in  die neue Anlage auch, um weiteres Wachstum von Firmen am Standort zu ermöglichen.

„Mit dem heutigen Spatenstich zur Erweiterung und Modernisierung unseres Kraftwerkes GuD2 bauen wir die führende Position unseres Chemiestandortes Leuna bei der Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit unseres Energiesystems weiter aus. Zugleich ist dieser Kraftwerksbau die größte Einzelinvestition der InfraLeuna seit der Restrukturierung des Chemiestandortes“, betonte Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH, am vorigen Mittwoch auf der Baustelle des Gas- und Dampfturbinenkraftwerkes GuD2.

Gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff und Stéphane Stoll, Vorsitzender der Geschäftsführung der Kraftanlagen München GmbH, vollzog er am 1. Juli den feierlichen Spatenstich für den Bau einer weiteren Gasturbine und einer Dampfturbine, eines Abhitzekessels sowie der notwendigen peripheren Einrichtungen an der GuD2.

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff begrüßte die Investition: „Ein entscheidender Schlüssel für eine weiterhin erfolgreiche Standortentwicklung ist eine sichere und bezahlbare Energieversorgung. Insofern schafft die Investition Vertrauen bei den angesiedelten Unternehmen und sie erhöht die Chancen, dass weitere Unternehmen für den Standort gewonnen werden können. Das Projekt zeugt einmal mehr von der weitsichtigen Planung der InfraLeuna GmbH.“

„Durch die Modernisierung einer bestehenden Kraftwerksanlage entsteht eine hochmoderne Gas- und Dampfturbinenanlage mit gesteigerter Leistung sowie einem neue Maßstäbe setzenden Niveau von Effizienz und Flexibilität. Diese Investition der InfraLeuna mit einem Gesamtvolumen von ca. 145 Millionen Euro sichert nicht nur die bestehenden Arbeitsplätze am Chemiestandort Leuna, sondern schafft auch die Basis für künftiges Wachstum“, hieß es von Seiten der InfraLeuna.

Den Auftrag für die Planung, das Errichten und die Inbetriebsetzung erhielt die Kraftanlagen München GmbH. Kraftanlagen-CEO  Stéphane Stoll unterstrich: „Der Auftrag von Infra¬Leuna ist ein weiterer Meilenstein für die Kraftanlagen-Gruppe und die Energiewende, in dem wir unser Know-how in Planung und Bau effizienter, schnell regelbarer Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie deren Integration in bestehende Anlagen einbringen können.“

Mit dem neuen Kraftwerksblock mit einer Gas- und einer Dampfturbine verbessert und ergänzt die InfraLeuna ein weiteres Mal ihr umfassendes Energiekonzept, um die ansässigen Unternehmen am Standort Leuna effizient und klimafreundlich mit Strom und Dampf zu wettbewerbsfähigen Preisen zu versorgen.

Technische Daten der neuen GuD-Anlage:
• Elektrische Nettogesamtleistung: bis zu 117 Mega-Watt
• Maximale Prozessdampfmenge: bis zu 190 Tonnen pro Stunde
• BrennProzent

Der Chemiestandort  Leuna
Sowohl internationale Konzerne, als auch mittelständische Unternehmen investierten seit 1990 mehr als sechs Milliarden Euro in den Standort, der in 2016 sein 100-jähriges Jubiläum feierte. Leuna gehört heute zu den Top-Adressen für moderne Chemie in Europa.

Dafür stehen nicht zuletzt rund 10.000 Menschen in mehr als  100 Unternehmen und eine Produktion von jährlich zwölf Millionen Tonnen Gütern am Standort.

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