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Wochenspiegel > Merseburg > Vertragsunterzeichnung zwischen Gelsenwasser und dem Abwasserzweckverband Merseburg >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 16.07.2020 um 17:09:46

Vertragsunterzeichnung zwischen Gelsenwasser und dem Abwasserzweckverband Merseburg

Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen,  Martin Braunersreuther, Geschäftsführer der Gelsenwasser 7. Beteiligungs GmbH,  Mario Höritzsch, Geschäftsführer des AZV Merseburg, Jürgen Krüger, Geschäftsführer der AWS Abwassersysteme GmbH,  und Günter Teichmann, Ortsbürgermeister von Milzau, in der Zentralkläranlage von Gelsenwasser. Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen, Martin Braunersreuther, Geschäftsführer der Gelsenwasser 7. Beteiligungs GmbH, Mario Höritzsch, Geschäftsführer des AZV Merseburg, Jürgen Krüger, Geschäftsführer der AWS Abwassersysteme GmbH, und Günter Teichmann, Ortsbürgermeister von Milzau, in der Zentralkläranlage von Gelsenwasser.
Foto: Ralf Penske
Das positive Ende einer Pokerrunde. Harte Verhandlungen führten zu einem für beide Seiten zufriedenstellenden  Ergebnis. 

Schkopau (rp).
Der Abwasserzweckverband (AZV) Merseburg und die Gelsenwasser 7. Beteiligungs-GmbH haben sich nach mehrmonatigen, intensiven und konstruktiven Verhandlungen darauf geeinigt, dass die Abwässer des Zweckverbandes wie bisher, für weitere 20 Jahre in der Zentralkläranlage des Chemieparks in Schkopau behandelt werden.

Am Freitag, dem 3. Juli, wurde in der Zentralkläranlage der 1. Nachtrag zum Einleitungs- und Behandlungsvertrag über die Behandlung und Ableitung des Abwässer des AZV unterzeichnet.

Die Unterschriften unter das Vertragswerk setzten Jürgen Krüger, Geschäftsführer der AWS Abwassersysteme GmbH, Martin Braunersreuther, Geschäftsführer der Gelsenwasser 7. Beteiligungs GmbH und Mario Höritzsch, Geschäftsführer des AZV Merseburg.

„Es war für alle Beteiligten ein hartes Stück Arbeit. Wir sind an unser preisliches Limit gegangen, weil der AZV ein starker Verhandlungspartner gewesen ist. Die Reinigung der Abwässer in unserer Zentralkläranlage ist für den AZV Merseburg risikolos und gibt dem Verband ein hohes Sicherheitsgefühl“, betonte Jochen Krüger zur Vertragsunterzeichnung. 

Die Gelsenwasser AG und die Dow Olefinverbund GmbH (Dow) hatten am 5. November 2018 einen Vertrag über die Übernahme der zentralen Kläranlage von Dow am Chemiestandort Schkopau unterzeichnet. 
Am 1. Januar 2019 ging die Betriebsverantwortung für die Kläranlage auf Gelsenwasser über. In der zentralen Kläranlage werden sowohl die Abwässer von Dow und den Unternehmen am Chemiestandort Schkopau, als auch die kommunalen Abwässer des Abwasserzweckverbands Merseburg (AZV), behandelt.

Aufgrund der großen Erfahrung in der kommunalen Abwasserbehandlung ist Gelsenwasser gleichzeitig kompetenter Partner für den AZV. Gelsenwasser hat die langfristige Weiterbehandlung der kommunalen Abwässer des AZV zu sehr günstigen Konditionen angeboten. Damit will das Unternehmen dazu beitragen, dass die Abwassergebühren für die Bürger stabil bleiben und einen Neuanfang in der Zusammenarbeit mit dem AZV signalisieren.

Der Abwasserzweckverband Merseburg zahlt zukünftig 71 Cent pro Kubikmeter Abwasser. „Das ist allerdings nur ein Teil der Abwasserkosten insgesamt. Dazu kommen noch die wesentlich höheren Kosten für das Betreiben der Netze. Dennoch sollten sich ab 2021 die Abwasserpreise spürbar verringern“, ist sich Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen sicher.

Auch AZV-Geschäftsführer Mario Höritzsch zeigte sich nach der Vertragsunterzeichnung zufrieden. „Nach den harten Verhandlungen ist das das beste Ergebnis, welches wir erzielen konnten.“ Die Übernahme der Zentralkläranlage durch Gelsenwasser kam für den AZV genau zum richtigen Zeitpunkt, hatte doch Dow mit Auslaufen des Altvertrages mit erhöhten Preise gedroht. Das führte soweit, dass der AZV Merseburg mit dem Bau einer eigenen neuen Kläranlage auf dem Betriebsgelände am Bahnhof Schkopau liebäugelte, in der die Vorklärung der Abwässer erfolgt. Mit dem neuen Vertrag ist diese Variante vom Tisch.    

Der AZV Merseburg wurde im Jahr 1996 gegründet und ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts. Mitglieder des Abwasserzweckverband Merseburg sind vier Städte (Merseburg, Goethestadt Bad Lauchstädt, Braunsbedra und Mücheln mit ihren Ortsteilen) und die Gemeinde Schkopau mit insgesamt ca. 54.200 Einwohnern. Auf dem Gebiet seiner Mitglieder hat der Abwasserzweckverband Merseburg die Aufgabe, die anfallenden häuslichen, gewerblichen und industriellen Abwässer und das Niederschlagswasser von überbauten und befestigten Flächen zu sammeln und zu reinigen, sowie die in Kleinkläranlagen anfallenden Fäkalschlämme und das Fäkalabwasser aus abflusslosen Sammelgruben zu beseitigen und zu entsorgen.

Ziel des Abwasserzweckverbandes Merseburg ist es, Sorge dafür zu tragen und aktiv mitzuwirken, die Verschmutzung unserer Umwelt durch Abwasser zu senken und mit der Abwasserbeseitigung, besonders die Belastung der im Verbandsgebiet befindlichen Gewässer zu vermindern.

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