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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 28.08.2020 um 13:07:29

Beim 24-Stunden-Schwimmen im Querfurter Stadtbad wurde die 5.000er Schallmauer geknackt

Leistungssportler Felix Zimmer  aus Farnstädt, der die Sportschule in Halle besucht, war der Abschlussschwimmer und sorgte für viele Meter in der Endabrechnung (links). Leistungssportler Felix Zimmer aus Farnstädt, der die Sportschule in Halle besucht, war der Abschlussschwimmer und sorgte für viele Meter in der Endabrechnung (links).
Foto: Ralf Penske Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Die Ortsgruppe Querfurt der Wasserwacht Merseburg-Querfurt und die Stadt Querfurt haben trotz schwieriger Rahmenbedingungen wegen der Corona-Einschränkungen das 24-Stunden-Schwimmen im Querfurter Stadtbad organisiert und erfolgreich über die Bühne gebracht.

Querfurt (rp).
Zum 25. Querfurter 24-Stunden-Schwimmen vom 15. bis 16. August gingen 209 Starter im Stadtbad der Quernestadt an den Start. „Damit wurde die angestrebte Schallmauer von 5.000 Teilnehmern geknackt, die seit der ersten Auflage im Jahr 1996 an dem Schwimm-Marathon teilnahmen. Die magische Zahl steht jetzt bei 5.008 Starterinnen und Startern“, sagte Olaf Tobisch, der Leiter des Stadtbades, sichtlich erleichtert.

Die 209 Teilnehmer am Jubi-läums-Wettkampf absolvierten während der 24 Stunden insgesamt 54.150 Meter.  Startschwimmer war in diesem Jahr Jochen Conrad, Geschäftsführer der Teha Querfurt GmbH, der Punkt 14 Uhr am Samstag Nachmittag in die Fluten des Querfurter Stadtbades sprang.

Bei 1.290.925 Metern liegt jetzt die geschwommen Gesamtdistanz aller 25. Wettbewerbe. Das entspricht fast der Entfernung von Querfurt nach Rom. Dieser Vergleich macht deutlich, dass es sich beim 24-Stunden-Schwimmen nicht nur um einen Spaß-Wettbewerb handelt, sondern auch außergewöhnliche sportlichen Akzente gesetzt werden.

Das bewies auch der Schlussschwimmer am Sonntag. Der 17-jährige Felix Zimmer war die letzten 17 Minuten der Alleinunterhalter im Becken des Stadtbades. Felix ist in Farnstädt Zuhause und ist ein exzellenter Schwimmer. Er besucht seit 2014 die Sportschule in Halle und war schon zweimal „Stargast“ beim 24-Stunden-Schwimmen.

Vor zwei Jahren belegte er den 2. Platz beim Saaleschwimmen hinter Paul Biedermann. Inzwischen konnte er seine Erfolgsbilanz weiter aufbessern. Er wurde Deutscher Meister über 2.500 Meter im Freiwasser und Norddeutscher Meister über 800 und 1.500 Meter. „Ich schwimme sowohl im Becken als auch im Freien. Meine Spezialstrecken sind die 800 und 
1.500 Meter Freistil“, sagte er.

„Dieses Jahr ist jedoch alles anders. Seit Februar habe ich wegen Corona keinen Wettkampf mehr bestritten. Zum Training komme ich mehrmals in der Woche ins Querfurter Stadtbad. Da spule ich drei bis fünf Kilometer herunter. Meistens fahre ich mit dem Fahrrad, das ist eine zusätzliche Trainingseinheit“, schmunzelt er. Auf seinen Schlussrunden zeigte er den Zuschauern am Beckenrand die unterschiedlichen Schwimmstile und legte zwischendurch einige Sprints hin. So blieben die Uhren nach 50 Meter Freistil bei 28 Sekunden stehen, nach 50 Metern Brustschwimmen bei 38 Sekunden. Da ging schon ein Raunen durch die Zuschauer und es gab anerkennenden Applaus. 
      
„Trotz Corona und strengen Hygieneauflagen haben die beiden Schwimmmeister, Olaf Tobisch und Steffen Jäger, ein perfektes 24-Stunden-Schwimmen auf die Beine gestellt“, lobte Querfurts Bürgermeister, Andreas Nette, die Organisation des Wettbewerbs. „Wir können nicht alle Veranstaltungen abblasen und hier hat alles gepasst“, so Andreas Nette.   

„Insgesamt nahmen am Schwimm-Marathon Aktive aus 20 Vereinen teil. Das ist ein tolles Ergebnis und zeigt, dass die Veranstaltung immer noch eine enorme Zugkraft entwickelt“, sagte der Leiter des Stadtbades, Olaf Tobisch. „Dennoch war es in diesem Jahr durch die besondere Situation schon eine Herausforderung für die Kampfrichter am Beckenrand und alle ehrenamtlichen Helfer hinter den Kulissen“, betonte Olaf Tobisch.

Unter allen Teilnehmern stachen jedoch wieder zwei Aktive heraus. Die sechsjährige Anna wurde als jüngste Teilnehmerin ebenso geehrt wie Helene Stracke als älteste Teilnehmerin. Die 85-Jährige trägt sich schon seit Jahren regelmäßig in die Starterliste ein und das Alter ist ihr nicht anzumerken.

Nach Abschluss des Schwimm-Marathons wurden die Besten über 100-Meter-Brustschwimmen in den einzelnen Altersklassen ausgezeichnet. Gewertet wurde in fünf Altersklassen. In der Ak I (bis 14 Jahre) gewannen Lilly Henninger (2:26 min.) und Elias Lux (2:24 min.), in der Ak II (15 bis 25 Jahre) erzielten Lisa Berger (2:55 min.) und Bastian Wald (2:38 min.) die schnellsten Zeiten. Sieger in der Ak III (26 bis 40 Jahre) waren Nancy Gelbke (2:01 min.) und Martin Rolle (1:43 min.) sowie in der Ak IV (41 bis 55 Jahre) Elisabeth Pohl (2:05 min.) und Fred Wachsmuth (1:49 min.). Bei den Senioren, in der Ak V (ab 56 Jahre), waren Andrea Schramm (2.04 min.) und Uwe Meißner (1:47 min.) nicht zu schlagen.

Die Siegerehrung nahmen Querfurts Bürgermeister An-dreas Nette, der Stadtratsvorsitzende der polnischen Partnerstadt Gyzicko, Dr. Robert Kempa, und die beiden Schwimmmeister Olaf Tobisch und Steffen Jäger vor. Dr. Robert Kempa, im vorigen Jahr selbst gemeinsam mit Querfurts Stadtratsvorsitzenden, Lothar Riese, Startschwimmer  sagte: „Ich komme jedes Jahr gerne zum 24-Stunden-Schwimmen. Nächste Jahr werde ich wohl wieder in die Fluten steigen.“

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