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Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 24.09.2020 um 11:31:41

Der Saalekreis soll zusammenwachsen

Den kritischen Fragen von Klaus Treuter stellte sich Hartmut Handschak in der Wassermühle Krosigk. Den kritischen Fragen von Klaus Treuter stellte sich Hartmut Handschak in der Wassermühle Krosigk.
Foto: Kerstin Eschke
Hartmut Handschak, Landrat des Saalekreises, stellte sich Anfang September den Fragen von Klaus Treuter vom Merseburg Report.

Von Kerstin Eschke


„Ton in Ordnung! Kamera läuft!“, schallte es über den Hof der Wassermühle Krosigk, denn hier wurde  das Sommergespräch des offenen Kanals Merseburg aufgezeichnet. Fast schien es,  als wäre der 8. September einer der letzten Sommertage in diesem Jahr. Das  war er (zum Glück) nicht. Das Licht- und Schattenspiel sowie der historische Hof der Wassermühle in Krosigk boten eine idyllische Kulisse für ein Interview. Das Team um Klaus Treuter vom „Merseburg Report“ hatte zum ersten Mal den neuen Landrat des Saale-kreises zum Gespräch vor der Kamera eingeladen.

Darin blickt Hartmut Handschak auf das Jahr zurück und stellt sich den kritischen Fragen von Klaus Treuter. Im weiteren Gespräch geht es um die Herausforderungen und Auswirkungen der Corona-Pandemie, die vor allem die ersten Monate seiner Amtszeit geprägt haben. 

Wie der Breitbandausbau im Landkreis weiter vorangetrieben wird und ob wir uns in diesem Jahr über einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt freuen können, waren weitere Themen des Sommerinterviews. Diese und ähnliche Fragen hatten die Zuschauer zuvor  eingereicht. Hartmut Handschak machte im Interview deutlich, dass er trotz der corona-bedingten Aufgaben seine Ziele für den Saalekreis nicht aus den Augen verliert.  „Eines meiner Ziele ist es, die Trennlinie nach Norden verschwinden zu lassen. Alle Bürgerinnen und Bürger sollen das Gefühl haben: Wir sind ein Teil des Saalekreises“, blickte Hartmut Handschak zum Ende des Sommerinterviews optimistisch in die Zukunft. 

Zur Zusammenarbeit mit der AfD sagte er ganz klar: „Zusammenarbeit ja, inhaltliche Auseinandersetzung ja. Ganz wichtig ist, miteinander zu reden. Aber ich habe eine rote Linie gegenüber der AfD klar definiert. Wenn diese überschritten wird, dann ist Schluss.“ 

Auf die durchaus kritische Frage von Klaus Treuter zur Präsenz des Landrates vor allem in der Anfangsphase der Corona-Pandemie antwortete er: „Ich bin kein Entertainer. Ich habe mit Bürgermeistern gesprochen, Presseanfragen beantwortet ... Meine Aufgabe ist es, Dinge anzupacken.“ Hartmut Handschak setzt auf nur wirklich notwendig Einschränkungen. Das  sei aufgrund der geringen Infektionszahlen im Saalekreis vertretbar. 

Beim Stichwort Weihnachtsmarkt schmunzelte er und dachte laut: „Im Sommerinterview schon an Weihnachten denken.“ Er möchte, dass sie stattfinden. Dazu werden Hygienekonzepte  erarbeitet. 

„Ich will helfen, damit die Weihnachtsmärkte gelingen  und stattfinden können − wie der Weihnachtszauber in Querfurt“, sagte er, „es sind schon genug kulturelle Veranstaltungen den Corona-Beschränkungen zum Opfer gefallen.“ 

In  Zukunft möchte der Landrat des Saalekreises im Norden des Landkreises noch präsenter sein. Die Menschen sollen sich hier nicht abgehängt fühlen. Er möchte  mit den Menschen im nördlichen Saalekreis ins Gespräch kommen. Sein Wunsch ist es, dass das  Gefühl entsteht: Wir sind ein Saalekreis, der zusammenwächst! 

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