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Wochenspiegel > Merseburg > Historischer Zwiebelmarkt in der „Alten Burgschäferei“ >
Kerstin Eschke Kerstin Eschke
aktualisiert am 07.10.2020 um 11:15:24

Historischer Zwiebelmarkt in der „Alten Burgschäferei“

Neben Handwerk zum Anschauen sind ungefähr 40 Stände  zum Markt am 10. und 11. Oktober im Querfurter Bauernmuseum neben der Burg dabei - auch solche mit Zwiebeln, Zwiebelzöpfen und Zwiebelkuchen.  Neben Handwerk zum Anschauen sind ungefähr 40 Stände zum Markt am 10. und 11. Oktober im Querfurter Bauernmuseum neben der Burg dabei - auch solche mit Zwiebeln, Zwiebelzöpfen und Zwiebelkuchen.
Foto: Archiv
Mittelalterliches Markttreiben erwartet am kommenden Wochenende die Besucher im Querfurter Kreisbauernmuseum.

Querfurt (red).
„Da in diesem Jahr der berühmte Weimarer Zwiebelmarkt nur in abgespeckter Version stattfindet und u. a. der historische Teil entfällt, haben wir in Querfurt einen kleinen aber feinen historischen Zwiebelmarkt organisiert. Wir präsentieren zudem altes Handwerk der Extraklasse: Schmiede, Töpfer, Weberin, Zwiebelzopf-Herstellung, Muldenhauer, Seilerei, Korbflechter, Imker und Medicus. Schöne Krämerstände und Angebote aus der umliegenden Landwirtschaft sind ebenfalls dabei“, verraten die Akteure von der Mittelalteragentur „Sündenfrei“.

Musik, Gaukelei, Zauberei

Hinzu kommt ein feines Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Es wird immer was zum Staunen geben - für kleine und große Leute. „Schabernackkrakeel“ hat seinen Planwagen voll geladen mit Zwiebeln und frechen Liedern. Am Samstag (geöffnet 11 bis 20 Uhr) zeigt sich „Narr Lautn Hals“ von seiner guten und zugleich wirren Seite und Stephan spielt am Sonntag (11 bis 19 Uhr geöffnet) auf seiner Harfe. 

Das „Theater Federgeist“ ist auf Stelzen und in Sachen Comedy und Zauberei unterwegs und eine Trupp munterer Spielleute zieht mit alten Instrumenten umher und spielt die Hitparade des Mittelalters rauf und runter. Und natürlich gehören auch Ritterliche Raufereien ins Programm.

Zahl der Besucher wird begrenzt

„Mit dem ’Historischen Zwiebelmarkt’ wollen die Mittelalterfreunde um Marktmeister Thomas  Zierfuß und die Burgverwaltung ein kleines Stück Normalität in die Region bringen. Sie freuen sich nach langer  Pause auf die Besucher.  Es ist die erste größere Veranstaltung im Coronajahr 2020 und sie unterliegt erwartungsgemäß strengen Hygieneregeln“, ergänzen die Veranstalter. 

So ist die Zahl der Besucher, die zeitgleich anwesend sein dürfen, auf eintausend limitiert. Die Veranstalter achten darauf, dass nicht mehr als zehn Personen zusammenstehen oder -sitzen und stellen reichlich Desinfektionsspender auf. Nur an engen Stellen oder beim eventuellen „Schlange stehen“ müsse man den Mund-Nasen- Schutz tragen, hieß es.
 Ansonsten sei es aber nicht erforderlich, die da Veranstaltung ausschließlich im Freien stattfinde.

„Ein Zwiebel- und Mittelaltermarkt mit 40 Ständen. Musik, Gaukelei und Zauberei unterwegs zwischen den Besuchern, dass sollte doch auch unter Einhaltung der Abstandsregeln gehen“, erklärt Marktmeister Thomas Zierfuß. Es käme Handwerk zum Anschauen und natürlich auch Stände mit Zwiebeln, Zwiebelzöpfen und Zwiebelkuchen, auch „Zwiebelei“ genannt.  

Die Besucher treffen auf alte Fertigkeiten: Schmieden, Töpfern, Seile drehen, Drechseln, Weben, Körbe flechten. Auch Gärtnerin Ute Spieß reist mit ihren Zwiebelzöpfen aus einem kleinen Ort am Wörlitzer Park nach Querfurt. Sie erklärt den Marktbesuchern, wie man Zwiebelzöpfe selbst binden kann. 

Am Stand daneben bietet Antje Dobberschütz aus Lübbenau frische oder auch konservierte Gurken nebst Meerrettich und Ketchup aus dem Spreewald an. Und sie berichtet davon, dass jetzt das ökologisch angebaute Gemüse ihrer Heimat endlich wertgeschätzt wird. 

Das wünscht sich ihr Mann Karl noch für sein Handwerk. Er ist „Muhlenhauer“. Aus Lindenstämmen fertigt er große Muhlen, auch Mulden genannt, die man zum Kneten von großen Mengen Teig benötigt. Seine Muhlen oder Schneidbretter produziert er in Handarbeit aus einheimischen Hölzern. „Das dauert seine Zeit“, gesteht er. „Industriell gefertigt geht es viel schneller.“ Da könne er nicht mithalten und meint: „Die Akzeptanz ist leider nicht so weit, dass die Besucher ihr Geld für individuelle Handarbeit von hier ausgeben, so dass man davon leben kann.“

Die „Ritter vom schwarzen Löwen“

Statt auf einer Bühne stehend, werden einige Unterhaltungskünstler  im Publikum unterwegs sein. Mit dabei sind Feuer-Gaukler und Stelzenläufer, der Barde und Comedian Schabernackkrakeel, die Spielleute „Rapauken“ mit ihren alten Instrumenten und schließlich die „Ritter vom schwarzen Löwen“, die auf ihre raue Art für Ruhe und Ordnung und die Einhaltung der Abstandsregeln achten. 

Abstand halten  ist Pflicht

Da der Platz nicht unbegrenzt ist und die Besucher zum Abstandhalten verpflichtet sind, empfehlen die Veranstalter, sich die Tickets vorab im Internet zu kaufen (Ticketshop auf www.suendenfrei.de).

 „Dann sind die Tickets auch zwei Euro günstiger“, rät Marktmeister Zierfuß. An der Tageskasse würden die Karten dann für 8 Euro (Erwachsene) bzw. 4 Euro (Kinder 6 bis 16 Jahre) angeboten. Wenn das Besucherlimit erreicht sei, müsse man warten, bis Gäste die Veranstaltung verlassen, um neue einzulassen. „Diese Form hat sich bei ersten Veranstaltungen in den letzten Wochen bewährt“, so Zierfuß.

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