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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 15.02.2014 um 14:08:36

Bürgerservice hält bald Einzug ins Alte Rathaus

Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen (re.) im Gesräch mit Wochenspiegel-Geschäftsstellenleiterin Petra Grune und Klaus Treuter vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt.
Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen (re.) im Gesräch mit Wochenspiegel-Geschäftsstellenleiterin Petra Grune und Klaus Treuter vom Offenen Kanal Merseburg-Querfurt.
Foto: R. Penske
Merseburg (WS). Nachdem alle Neujahrsempfänge über die Bühne gegangen sind, lud der Offene Kanal Merseburg-Querfurt und der Wochenspiegel Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen zum Gespräch und einen Rundgang über die Baustelle des Alten Rathauses ein. Dirt soll ab April der neue Bürgerservice Einzug halten.

Zunächst ein kurzer Rückblick auf das Jahr 2013.
Jens Bühligen:
„Wir haben zum ersten Mal die Straßenbahn auf zwei Gleisen in der Stadt. Die Situation vor dem Klinikum hat sich deutlich entspannt. Die Weiße Mauer wurde asphaltiert. Ein wesentlicher Teil für die gute Anbindung ans Klinikum fehlt jedoch noch, und zwar die Unterführung im Gerichtsrain. Wir möchten das der Gerichtsrain zweispurig von der B 91 bis zum Klinikum verläuft.“

Was gibt es noch an positiven Ereignissen?
Jans Bühligen
: „Im Stadtstadion wurde der zweite Kunstrasenplatz in Merseburg eingeweiht. Zum anderen konnten die Sanierungsarbeiten in der Kita ‚Burationo‘* abgeschlossen werden. Übrigens beginnen im Frühjahr die Arbeiten in der Kita ‚Anne Frank‘. Wichtig ist auch für viele Merseburger die Westanbindung an den Bahnhof. Und im vergangenen Jahr wurde auch der umgestaltete Bahnhofsvorplatz übergeben. Manchmal dauern für Außenstehende die Arbeiten zu lang. Doch wenn sich die Menschen in die Vorhaben einbringen und Idee einfließen, ist das gut, aber es dauert manchmal etwas länger. Demokratie kostet manchmal Zeit und oft auch Geld.“

Kulturell war die Situation dagegen schwieriger.
Jens Bühligen:
„Der Ausfall des Schlossfestes wegen der Hochwassersituation wiegt schwer. Aber es war schwer vermittelbar zu Feiern, wenn wenige Kilometer weiter, Hab und Gut in den Fluten unterging. Dagegen waren die Dreharbeiten zum Film ‚Monuments Men‘ mit Georg Clooney ein Höhepunkt für die Stadt.“

Wie wirkt sich die demografische Entwicklung für Merseburg aus?
jens Bühligen:
„Ich beteilige mich nicht an pessimistischen Aussichten. Es gab und gibt immer Schwankungen bei den Einwohnerzahlen. Merseburg wird nicht aussterben. Vielmehr ist es wichtig, Schulen, Kita und Straßen so herzurichten, dass die Bürger zufrieden sind.“

Ein Beispiel ist das Alte Rathaus zu einem Bürgerservice zu entwickeln
Jens Bühligen
: „Der Bürgerservice wird so gebaut, dass er diesen Namen verdient. Eine offene Baustelle ist jedoch noch der Zwischenbau. Doch es gibt inzwischen gute Signale dazu im Stadtrat. Wir wollen an dieser Stele eine zentralen Verwaltungsstandort schaffen.
Dafür wird der Standort Siegfried-Berger-Straße aufgegeben. Das Gebäude ist verkauft. Eine Merseburger Wohnungsgenossenschaft wird dort in bedarfsgerechten Wohnraum investieren.“

Vor wenigen Wochen wurde eine Vereinbarung zum Petrikloster unterzeichnet.
Jens Bühligen
: „Ein Förderverein kümmert sich zukünftig um das älteste Gebäude der Stadt Merseburg. Um dem Petrikloster wieder Leben einzuhauchen, wird es Zeit brauchen. Ein ähnliches Beispiel ist die Hoppenhaupt-Kirche in Beuna. Dort brauchte es auch viele Jahre. Dennoch wird die Stadt den Förderverein unterstützen.“

Danach folgte ein Rundgang über die Baustelle des Alten Rathauses mit Ratssaal  und Besprechungsräumen. Im Erdgeschoss wird der Bürgerservice eingerichtet. Es gleich zukünftig einem Großraumbüro. Dazu wurden Wände durchbrochen und Decken zurückgebaut, kleine architektonische Schmankerl jedoch erhalten. Außerdem wurde ein neues Belüftungssystem eingebaut.  

Info

Das ganze Interview wird am 25. Februar, um 19.10 Uhr, im Offenen Kanal nach „Merseburg Report - Das Magazin“ ausgestrahlt oder ist unter www.okmq.de zu sehen.

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