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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 17.10.2014 um 15:44:46

Botschafter outet sich als Rock‘n‘Roll-Fan

Der amerikanische Botschafter, John B. Emerson (rechts), führte mit den Schülern der Sekundarschule „Saale-Elster-Auen“ einen intensiven Dialog. Der amerikanische Botschafter, John B. Emerson (rechts), führte mit den Schülern der Sekundarschule „Saale-Elster-Auen“ einen intensiven Dialog.
Foto: Ralf Penske Galerie (2 Bilder) Galerie (2 Bilder)
Schkopau (red). Am 10. Oktober besuchte der US-Botschafter John B. Emerson von die Sekundarschule „Saale-Elster-Auen“ in Schkopau. Der Botschafter sprach dort mit mehr als 20 Schülern der 9. Klasse. Begleitet wurde der Botschafter vom Bürgermeister von Schkopau, Andrej Haufe, und dem Generalkonsul des US-Generalkonsulats Leipzig, Scott R. Riedmann.
Der Besuch kam auf Initiative der Lehrerin Renate Dorn zustande, die im jahr 2005 am ostdeutschen Lehreraustausch in den Vereinigten Staaten teilgenommen hatte. Jährlich zum Unabhängigkeitstag der USA wird sie ins Konsulat nach Leipzig eingeladen und dabei wurde die Idee eines Schulbesuchs des Botschafters und Generalkonsuls erörtert.

In der Aula der Schule stellte die Schüler zunächst sich und ihrer Schule vor.
Danach berichtete Botschafter Emerson über seinen politischen Werdegang und seine Zusammenarbeit mit den beiden Präsidenten Clinton und Obama.

Beeindruckt war er vom Lichterfest in Leipzig, an dem er tags zuvor  teilgenommen hatte.
„25 Jahre nach der friedlichen Revolution kamen in mir noch einmal die Ereignisse mit all den Emotionen hoch“, berichtete er den Schülern, die in der Wendezeit noch nicht einmal geboren waren.

„Um so wichtiger ist es zu betonen, das heute es heute zum ganz normalen Lebensverständnis gehört, wofür die Menschen damals auf die Straße gegangen sind: Selbstbestimmung, Rechtsstaatlichkeit und Möglichkeit, Euer Lebens nach Euren Wünschen zu gestalten.“

Danach kam der Botschafter mit den Schülern ins lockere Gespräch. Es ging um das amerikanische Gesundheitswesen, um seine politische Karriere, um die Interessen in seiner Jugendzeit und zu seinen Vorfahren.
Sowohl er, als auch seine Frau Kimberly, beide deutsche Wurzeln, die bis zu ihren Großeltern zurückreichen.
In seiner Jugend spielte er gern Basketball und Baseball. „Ich hatte das Glück, das goldene Zeitalter der Rock‘n‘Roll-Musik zu erleben. Als Teenager hörte ich Jimi Hendrix, Eric Clapton, Queen, Jethro Tull und Led Zeppelin. Ich spielte Gitarre und wollte ebenfalls ein Rockstar werden“, kam er ins Schwärmen.

„Diplomat wollte ich nie werden“, sagte er. Dennoch ging er in die große Politik und er erinnert sich noch als er das erste Mal mit Barack Obama zusammen traf. Damals sagte ich: „Eines Tages wird er amerikanischer Präsident.“
Lobende Worte fand der Botschafter auch für den deutschen Mittelstand für die deutsche Wirtschaft. Selbst solche Global Player, wie Siemens oder Bosch, starteten als mittelständische Unternehmen. Und natürlich hat er auch ein Faible für deutsche Autos. „Ich habe mir schon die Fabriken von BMW, Porsche und Mercedes angesehen.“
Nach dem Schulbesuch machten der Botschafter und der Generalkonsul noch einen Abstecher zum Chemiekonzern Dow Chemical am Standort in Schkopau.

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