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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 11.12.2014 um 16:33:03

Aus dem Vollzug in den Job

Klaus Olm, Leiter des Bildungszentrums des Europäischen Bildungswerks für Beruf und Gesellschaft gGmbH (EBH) in der Jugendanstalt Raßnitz und Projektleiter“ Moves“, erhält „DIE EUROPA“ aus den Händen von Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb.
Klaus Olm, Leiter des Bildungszentrums des Europäischen Bildungswerks für Beruf und Gesellschaft gGmbH (EBH) in der Jugendanstalt Raßnitz und Projektleiter“ Moves“, erhält „DIE EUROPA“ aus den Händen von Justizministerin Prof. Dr. Angela Kolb.
Foto: MJ Sachsen-Anhalt
Raßnitz (WS). „MOVES“, ein Projekt des Europäischen Bildungswerks in der Jugendanstalt Raßnitz, ist mit dem Preis „DIE EUROPA“ der Adalbert-Kitsche-Stiftung ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Veranstaltung mit Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Prof. Angela Kolb, wurde die Auszeichnung jetzt in den Räumen des Offenen Vollzugs der Jugendanstalt Raßnitz an den Projektleiter Klaus Olm vom Europäischen Bildungswerk übergeben.

„Ich freue mich über die Anerkennung für ein erfolgreiches Projekt“, so Justizministerin Professor Angela Kolb. Das Projekt „MOVES - Mit offenem Vollzug zur Erwerbstätigkeit und Sozialintegration“ bereitet Jugendliche auf ihre Entlassung vor, unter anderem durch langfristige Begleitung zur beruflichen und sozialen Integration.

Wie wichtig dieses Angebot allen Beteiligten ist und wie sehr die Arbeit des „MOVES“-Teams geschätzt wird, zeigt sich auch daran, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Anhörungen zu vorzeitigen Entlassungen zugegen sind und Richterinnen und Richter die Teilnahme am Projekt als Bewährungsauflage erteilen“, so Kolb. Die ersten Monate nach der Haftentlassung seien erfahrungsgemäß entscheidend dafür, ob eine berufliche Integration gelingt und ob das persönliche Umfeld so gestaltet werden kann, dass es zu keinen neuen Straftaten kommt, so Kolb. Darum unterstütze „MOVES“ beim Übergang von der Haft in die Freiheit.

Das Projekt zielt auf die berufliche und soziale Integration von jugendlichen Gefangenen und setzt darauf, Brüche beim Übergang von der Haft in die Freiheit zu vermeiden. Das Europäische Bildungswerk kooperiert dazu mit der Ju-gendanstalt und unterschiedlichen öffentlichen und privaten Partnern. Kolb: „Ziel ist, dass insbesondere für Gefangene ohne soziale Bindung optimale Bedingungen geschaffen werden - zunächst über eine Integration in den offenen Vollzug der Jugendanstalt und später über eine qualifizierte Nachbetreuung nach der Haftentlassung.“

Bis zu 14 Monate nach der Haftentlassung würden die Teilnehmer betreut.96 Teilnehmer haben seit dem Start Ende 2008 das Projekt durchlaufen, von denen sich lediglich sieben Teilnehmer wieder in Haft befinden. Damit liegt die Rückfallquote unter vier Prozent.

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