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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 16.01.2015 um 16:29:30

Neujahrsempfang im Zeichen des Ehrenamtes

Die Bürgermedaille der Stadt Merseburg gab es für Walter Knebel, Christa Kitzmann, Inge Zeller und Wolfgang Randolph (v. li.). In der Bildmitte: OB Jens Bühligen. Die Bürgermedaille der Stadt Merseburg gab es für Walter Knebel, Christa Kitzmann, Inge Zeller und Wolfgang Randolph (v. li.). In der Bildmitte: OB Jens Bühligen.
Foto: Ralf Penske Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Im Ständehaus begrüßte Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen rund 250 Gäste zum Neujahrsempfang

Merseburg (rp).
Vor Gästen aus allen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens, aus der Politik, den Kirchen sowie des Ehrenamtes ließ der Merseburger Oberbürgermeister Jens Bühligen am Donnerstag das Jahr 2014 Revue passieren. „Wenn‘s alte Jahr erfolgreich war, dann freue dich aufs neue. Und war es schlecht, ja dann erst recht.“ Mit diesem Zitat eröffnete Merseburgs Oberbürgermeister Jens Bühligen den Neujahrsempfang im Ständehaus.

Wie bei großen offiziellen Anlässen trug er auch diesmal seine Amtskette. Von Moderatorin Ella Schweda (MDR Figaro) darauf angesprochen, sagte er verschmitzt und an die bevorstehende OB-Wahl denkend: „Ich werde nicht auf meine Amtskette eingehen. Man weiß nicht, wie lange man sie noch hat.“

Nicht nur wegen der lockeren Art unterschied sich der diesjährige Neujahrsempfang von seinen Vorgängern - und das im positiven Sinne. Keine langen Reden - sondern kleine Anekdoten von früher, die auf das hinleiteten - was an diesem Abend wichtig war: Die Ehrung von Persönlichkeiten, die sich seit Jahrzehnten für Kultur und Sport in der Stadt Merseburg einsetzen und stark machen.
„Musik unterhält und verbindet. Die gleichen Empfindungen löst der Film aus“, begann der Oberbürgermeister. Er verwies auf die 60-jährige Geschichte des Merseburger Kino „Völkerfreundschaft“ - dem heutigen Domstadtkino. Im Ergebnis des 1. Merseburger Kulturgesprächs gründete sich am 15. Juli 2002 der Förderverein Kino „Völkerfreundschaft“, der seitdem jährlich die Defa-Filmtage organisiert, als Plattform für die Auseinandersetzung mit der ehemaligen DDR-Filmproduktion. Zur Unterstützung der Defa-Filmtage überreichte Jens Bühligen der Vereinsvorsitzenden Dr. Halina Czikowsky einen Scheck in Höhe von 500 Euro.  

Die Verleihung der Bürgermedaille der Stadt ging in diesem Jahr ausschließlich an ehrenamtlich Tätige im Bereich des Sports. Auch dazu hatte sich der Oberbürgermeister an seine Kindheit erinnert. Mit sieben Jahren wurde er in ein Schwimmlager geschickt, um Schwimmen zu lernen. „Mir stand das Wasser bis zum Hals, dennoch habe ich es geschafft“, sagte er. „Es sind solche Leistungen, die uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben.“

In der Stadt Merseburg bieten 50 Sportvereine sportliche Betätigungen in den verschiedensten Sportarten für die Einwohner der Stadt Merseburg und darüber hinaus an. Diese Angebote werden ausschließlich über ehrenamtliche Vorstände und Übungsleiter abgesichert. In diesem Zusammenhang zeichnen sich einzelne ehrenamtliche Helfer besonders aus. Dies wird durch eine teils jahrzehntelange Tätigkeit für eine bestimmte Sportart oder einen Sportverein deutlich. Nur so konnten sich diese Vereine im Stadtgebiet etablieren und über die Jahre weiterentwickeln. Zur Unterstützung dieses ehrenamtlichen Engagements hatte der Stadtrat beschlossen, Christa Kitzmann (Mitglied im Schwimmverein Merseburg e.V. und im Behinderten- und Senioren-Sportverein Merseburg e.V.), Wolfgang Randolph (Mitglied in der Fechtgemeinschaft „Merseburger Raben 1990“ e.V.), Walter Knebel (Mitglied in der Sektion Leichtathletik des MSV Buna Schkopau e.V.) und Inge Zeller (Mitglied im Schwimmverein Merseburg e.V.) mit der Bürgermedaille der Stadt Merseburg zu ehren.

Für einen außergewöhnlichen musikalischen Genuss sorgten zum Neujahrsempfang die „Muggefugg Sumfoniker“ aus Zwickau. Mit ihrer beschwingten Ball-, Salon- und Dinnermusik rissen sie die Gäste förmlich mit. Mehr als 400 Titel hat das Ensemble im Repertoire.

Und sogar wie sie zu ihren Namen kamen, erfuhren die Besucher. Die Bezeichnung „Muggefugg“ stammt von der  Bezeichnung „Mocca faux“ (französisch für falscher Kaffee). 1870 während des deutsch-französischen Krieges oder während der französischen Besetzung des Rheinlandes unter Napoleon wurde der Begriff eingedeutscht.

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