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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 22.01.2016 um 16:16:54

Merseburg „läuft“ jetzt im Sparmodus

Der Stadtratsvorsitzende, Hans-Hubert Werner (li.) und Merseburgers Oberbürgermeister, Jens Bühligen (re.), ehrten Monika Groß (2. v. li.) und Nisreen Kmash für ihr ehrenamtliches Engagement.  Der Stadtratsvorsitzende, Hans-Hubert Werner (li.) und Merseburgers Oberbürgermeister, Jens Bühligen (re.), ehrten Monika Groß (2. v. li.) und Nisreen Kmash für ihr ehrenamtliches Engagement.
Foto: Ralf Penske Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder) Galerie (7 Bilder)
Die Stadt Merseburg lud anstelle eines Neujahrsempfangs zur Gesprächsrunde ein

Merseburg (rp).
Laut Einladung war es kein Neujahrsempfang, sonder die Begrüßung des Jahres 2016. Und beim Blick auf die Einladungskarte wurde auch die Sparzwänge der Stadt deutlich.

„Trotzdem“, so Merseburgs Oberbürgermeitser Jens Bühligen zu den geladenen Gästen, „sind sie die Seele der kommunalen Dienstkörperschaft. Wir möchten heute für ihr Engagement Danke sagen, mit ihnen ins Gespräch kommen und wollen erörtern, wie ihre Probleme einer Lösung zugeführt werden können.“

Jüngster Gast war am Donnerstag Abend im Merseburger Ständehaus der 10-jährige Michael Nagel, der musikalisch durch den Abend führte. Der junge Klaviervirtuose spielte Werke von Bach und Tschaikowski. Michael Nagel ist Schüler an der Kreismusikschule „J. J. Quantz“. Der „junge Star am Klassikhimmel“, wie ihn der Stadtratsvorsitzende Hans-Hubert Werner in seiner Anmoderation bezeichnete, belegte zum diesjährigen Bachwettbewerb in Köthen einen 3. Preis.

Merseburgs Oberbürgermeister gab einen kurzen Rückblick auf das abgelaufenen Jahr mit seinen Höhepunkten für die Stadt.
So erinnerte er unter anderem an das 1 000-jährige Jubiläum der Grundsteinlegung des Merseburger Doms, den Beginn der Hochwasserschutzmaßnahmen am Werder, die Wiedereröffnung der Kita „Anne Frank“ nach der energetischen Sanierung, den Abschluss der Arbeiten am Straßenzug Weiße Mauer mit dem zweigleisigen Ausbau der Straßenbahnlinie 5, an das 150-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Merseburg sowie den Bau der neuen Brücke in den Ortsteil Trebnitz.
„Merseburg hat in den vergangenen zehn Jahren rund 90 Millionen Euro in öffentliche Einrichtungen und die Infrastruktur investiert. Zukünftig müssen kleinere Brötchen gebacken werden. Wir müssen uns zurücknehmen, die Investitionen halbieren und den Haushalt konsolidieren. Der Sparzwang führte auch zu Gebührenerhöhungen“, sagte Jens Bühligen.  

Ehrenamtliches Engagement

Abschließend wurden Nisreen Kmash und Monika Groß für ihre ehrenamtliche Arbeit geehrt. Beide kümmern sich um die Belange von Flüchtlingen und Asylsuchenden.

„Solches Engagement, solche Zuwendung Menschen gegenüber, die dringend Hilfe brauchen, machen eine Stadt lebens- und liebenswert“, sagte Hans-Hubert Werner in seiner Ansprache.

Nisreen Kmash flüchtete 2014 mit ihrer Familie aus Syrien. Sie arbeitet inzwischen als Dolmetscherin und unterstützt Asylsuchende, die nach Merseburg kommen.

Als Gemeindepädagogin um evangelischen Kirchenkreis Merseburg hat Monika Groß unter anderem ein internationales Frauencafé ins Lebens gerufen.

 

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