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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 14.08.2013 um 08:44:43

In Zöschen wird wieder gebuddelt

Am Montag erfolgte in Zöschen der Spatenstich für die Kanalbauarbeiten in der Gemeinde. Am Montag erfolgte in Zöschen der Spatenstich für die Kanalbauarbeiten in der Gemeinde.
Foto: ZWA
Zöschen (WS). Als Träger der Gemeinschaftsmaßnahme mit Landesstraßenbaubehörde und Midewa beginnt der ZWA Bad Dürrenberg am 12. August 2013 mit dem 8. Bauabschnitt Zöschen. Im Rahmen dieser Maßnahme vollzieht die Landesstraßenbaubehörde als Baulastträger den grundhaften Straßenausbau inkl. Straßenentwässerung. Der ZWA Bad Dürrenberg nutzt die Gelegenheit und baut in diesem Zuge einen neuen Schmutzwasserkanal in der Leipziger Straße (B 181), einschließlich zwei kleiner Seitenwege. Parallel dazu erneuert die Midewa die Trinkwasserleitungen.

Seitens des ZWA Bad Dürrenberg werden hierfür rund 350 000 Euro aufgewendet, die zum Teil durch Landesmittel gefördert werden. In den vergangenen Jahren hat der ZWA Bad Dürrenberg insgesamt 2,2 Millionen Euro in die Schmutzwasserkanalisation Leuna, Ortsteil Zöschen, investiert. Ursprünglich hatte der Zweckverband die schmutzwassertechnische Erschließung der Leipziger Straße in Zöschen bereits für das Jahr 2012 vorgesehen, diese jedoch um ein Jahr verschoben, um sie in Einklang mit den Baumaßnahmen der weiteren Baulastträger zu bringen. Hierfür wurde nun die Schmutzwasserplanung an  die neue Trassenführung der B 181 angepasst.

Planmäßig wird die Kanalbaumaßnahme in zwei Bauabschnitte unterteilt. Der 1. Abschnitt begann am 12. August und endet am 15. November dieses Jahres. Je nach Dauer des Winters sollen dann am 1. April 2014 bis Ende Juni 2014 die Arbeiten im Rahmen des 2. Abschnitts weitergeführt werden. Der grundhafte Ausbau der B 181 durch die Landesstraßenbaubehörde schließt sich an den Leitungsbau an.

Im Rahmen der Leitungserneuerung wird  auch der Bau der zur Entwässerung der Verkehrsanlagen dienenden Kanäle realisiert. Hierbei werden die alten Kanäle, die bisher der Regenentwässerung gedient haben, außer Betrieb genommen. Die neu verlegten Regenwasserkanäle dienen dann ausschließlich zur Entwässerung der Verkehrsanlagen. Das anfallende Regenwasser der Kunden wird gesetzesgemäß ab sofort auf den Grundstücken dieser zurückgehalten.

In offener Bauweise werden knapp 590 Meter Schmutzwasserkanal, 530 Meter Regenwasserkanal und 50 Meter Schmutzwasserdruckleitung verlegt. Für vier Grundstücke wird eine Schmutzwasserpumpstation gebaut. Während der gesamten Baumaßnahme sind 42 Grundstücke an die zentrale Abwasserbeseitigung anzuschließen.
Im Rahmen des 1. Bauabschnitts wird der Anschluss an den bestehenden Schmutzwasserkanal von der Straße „Eichsfeld“ in Richtung Günthersdorf realisiert. Der Kanal wird hierbei im freien Gefälle und in einer Tiefe von bis zu 1,80 Meter gebaut. Parallel dazu erfolgt der Bau des Regenwasserkanals, welcher an den bestehenden Graben auf der Südseite der B 181 nahe Pflaumbaumweg angeschlossen wird.

Innerhalb des 2. Bauabschnitts ist die Verlegung des Schmutzwasserkanals von der Bushaltestelle bis zum Bebauungsende im „Eichsfeld“ im freien Gefälle in Tiefen von bis zu 2,78 Meter vorgesehen. Gleichzeitig erfolgt der Bau des Regenwasserkanals bis zum bestehenden Vorfluter in Höhe Poetenweg.

Im Zuge der Baumaßnahme ist die B 181 voll gesperrt und zieht eine großräumige Umleitung für den Fernverkehr über die A 9 und A 38 sowie für den Überlandverkehr von Günthersdorf über Kötzschau, Schladebach und Wallendorf nach sich. Innerorts besteht die Möglichkeit je nach Bauabschnitt über den Pflaumenbaumweg bis Zscherneddel oder, aus Merseburg kommend, über Bahnhof bis Dorfstraße zu fahren. Die Erreichbarkeit der Grundstücke ist dabei nicht durchgängig möglich, jedoch wird diese Situation auf ein absolut erforderliches Mindestmaß begrenzt sein. Feuerwehr und Notarzt ist die Durchfahrt jederzeit garantiert.

Bei Anregungen und Fragen ist der ZWA im Rahmen der Geschäftszeiten in der Geschäftsstelle  unter Tel. 03462/54 250 erreichbar.

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