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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 12.11.2013 um 11:13:57

Ausgleichsbeträge und steuerliche Vorteile

Auch die Bewohner des Merseburger Neumarkts können die Sanierungsausgleichbeträge steuerlich absetzen. Stadtverwaltung und Finanzamt helfen dabei.  Auch die Bewohner des Merseburger Neumarkts können die Sanierungsausgleichbeträge steuerlich absetzen. Stadtverwaltung und Finanzamt helfen dabei.
Foto: R. Penske
Merseburg (WS). Seit 1991 konnten im Sanierungsgebiet „Innenstadt/Neumarkt“ zahlreiche Sanierungsziele verwirklicht werden. Dank der Unterstützung umfangreicher Städtebaufördermittel der Bundesrepublik Deutschland, des Landes Sachsen-Anhalt und der Stadt Merseburg wurden viele ehrgeizige Projekte im öffentlichen und im privaten Bereich  realisiert. Der Einsatz von bisher insgesamt ca. 70 Millionen Euro, die zum Teil mit Mitteln der Europäischen Union kofinanziert wurden, ist überall im innerstädtischen Sanierungsgebiet sichtbar.

Die städtebauliche Entwicklung, die infrastrukturelle und touristische Erschließung sowie die wohnungswirtschaftlichen, gemeinnützigen, sozialen und kulturellen Angebote haben seit Anfang der 1990er Jahre in diesem Gebiet einen deutlichen Entwicklungsschub erhalten.
Das städtebauliche Erscheinungsbild wurde durch die Sanierung von Gebäuden, Straßen und Plätzen, durch die Schließung von Baulücken, die Gestaltung von öffentlichen Grünflächen und die Schaffung von neuen Parkplatzanlagen deutlich verbessert. Seit dem Angebot zur vorzeitigen und freiwilligen Ablösung der Sanierungsausgleichsbeträge im Jahr 2006 hat die Stadt Merseburg inzwischen ca. 650 000 Euro von den Eigentümern im Sanierungsgebiet eingenommen, die für öffentliche Maßnahmen (zum Beispiel für Straßensanierung)  wieder eingesetzt wurden und werden.

Auch für das Jahr 2014 hat sich das Stadtentwicklungsamt vorgenommen, weitere Eigentümer im Sanierungsgebiet anzuschreiben, um sie zu einem Gespräch über die Möglichkeiten der Ablösung des Sanierungsausgleichsbetrages einzuladen. Grundsätzlich sind aber alle Eigentümer in allen Bereichen des Sanierungsgebietes immer eingeladen, sich über dieses Thema zu informieren und gegebenenfalls eine Ablösevereinbarung abzuschließen. Diese Ablösegespräche verliefen bisher sehr erfolgreich; von besonderem Interesse sind hierbei die Möglichkeiten des zehnprozentigen Nachlasses und der zinslosen Ratenzahlungen innerhalb von zwei Jahren.

Das Stadtentwicklungsamt möchte noch einmal alle Eigentümer im Sanierungsgebiet auf die steuerlichen Vorteile im Zusammenhang mit der Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an ihren Gebäuden aufmerksam machen.
Es besteht die Möglichkeit zur Inanspruchnahme erhöhter steuerlicher Abschreibungen in Sanierungsgebieten nach Paragraph 7h EStG (Einkommensteuergesetz). Wenn ein Eigentümer diese steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten geltend machen möchte, muss er zwingend vor Beginn der Maßnahmen mit der Stadt eine entsprechende Vereinbarung abschließen, die die grundsätzliche Voraussetzung dafür ist, dass die Stadt später eine Bescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt erstellen kann.

Eigentümer, die ihr Grundstück zur Einkunftserzielung - entweder im Rahmen eines eigenen Betriebes oder im Rahmen einer Vermietung und Verpachtung - nutzen, können zudem die gezahlten Sanierungsausgleichsbeträge unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich beim Finanzamt geltend machen.

Details hinsichtlich der steuerlichen Geltendmachung sollten die Eigentümer mit ihren Steuerberatern oder mit dem Finanzamt klären.
Für allgemeine Fragen zur Ablösung der Sanierungsausgleichsbeträge und für Fragen im Zusammenhang mit der Durchführung von Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an privaten Gebäuden steht die Sachgebietsleiterin für Stadtsanierung, Kerstin Marschal, zur Verfügung (Tel.: 03461/445 294 oder E-Mail: kerstin.marschal@merseburg.de).

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