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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 28.12.2013 um 11:18:23

Stabilität ist für die Kfz-Branche wichtig

Innungsobermeister Olaf Grünhage (li.) und Pressesprecher Dirk Taschner zogen Bilanz für das abgelaufene Jahr.   Innungsobermeister Olaf Grünhage (li.) und Pressesprecher Dirk Taschner zogen Bilanz für das abgelaufene Jahr.
Foto: R. Penske
Super Sonntag im Gespräch  mit dem Obermeister der Kfz-Innung Merseburg-Querfurt, Olaf Grünhage und dem Pressesprecher der Innung, Dirk Taschner

Merseburg (WS). Das Autojahr 2013 muss als durchwachsen bezeichnet werden. Mit etwa 2,9 Millionen Neuwagen wurde die Zahl des Vorjahres (3,08 Millionen Einheiten) ein Stück weit unterschritten. Das Gebrauchtwagengeschäft hingegen hatte gegenüber dem Vorjahr leichte Zuwächse zu verzeichnen, und die Werkstattauslastung war stabil auf Vorjahresniveau.
Insgesamt führten die 37 800 Autohäuser und Werkstätten  in Deutschland  im letzten Jahr etwa 75 Millionen Wartungs- und Reparaturaufträge durch: In den 67 Betrieben der Innung Merseburg-Querfurt war die Auftragslage stabil. Die Kunden sind laut Innungsobermeister Olaf Grünhage in der Regel sehr zufrieden mit der Leistung im Autohaus oder der Werkstatt des Vertrauens.
Das zeigten etwa die Ergebnisse im DAT-Report 2013. Dort wurde die „reelle Beratung“ im Kfz-Betrieb von den Autokunden mit der Note 1,6 und damit als „ausgezeichnet“ bewertet. „Diese Top-Note zeigt, dass die Kunden volles Vertrauen in die Arbeit der Kfz-Meister haben“, sagte Pressesprecher Dirk Taschner.

Unverändert hohe Attraktivität hat die Ausbildung im Kfz-Gewerbe. Der Kfz-Mechatroniker ist unangefochten die Nummer 1 der Ausbildungsberufe im Handwerk. Zum 1. August 2013 ist die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit neuen Lerninhalten und einer geänderten Struktur gestartet.

Laut Innungsoberbermeister Olaf Grünhage können sich die Auszubildenden nun zwischen fünf Ausbildungsschwerpunkten entscheiden. Neben den bereits bekannten Gebieten Pkw-, Nutzfahrzeug- oder Motorradtechnik stehen jetzt zusätzlich System- und Hochvolttechnik sowie Karosserietechnik zur Wahl.

„Die rasante Entwicklung der Fahrzeugtechnik, alternative Antriebsarten, neue Leichtbauwerkstoffe und moderne Reparaturmethoden für Karosserien machten eine Neuordnung des Berufsbildes notwendig“, be-gründet Olaf Grünhage diesen Schritt.

In der Kfz-Innung Merseburg-Querfurt werden jährlich zwischen 25 bis 30 neue Ausbildungsverträge im technischen und kaufmännischen Bereich unterschrieben. Insgesamt lernen damit in den hiesigen Autohäusern und Werkstätten 129 junge Menschen einen der gefragten Autoberufe, die beispielhafte Perspektiven bieten.
„Wir bilden stabil aus, auch über den Eigenbedarf hinaus. Allerdings ist das Niveau der Bewerber gesunken, die Auswahl geeignete Azubis zu finden, wird immer schwieriger. Logisches Denken und die Leistungen in naturwissenschaftlichen Fächern lassen zu wünschen übrig“, ergänzte Dirk Taschner.

Auf das kommende Jahr 2014 schaut die Branche mit einer gewissen Zuversicht. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich nach Einschätzung der meisten Wirtschaftsforscher weiter verbessern. Das Kfz-Gewerbe rechnet im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft sowie im Servicebereich mit Zahlen, die sich wieder auf dem Niveau von 2013 bewegen dürften.

„Für die Kfz-Innung hoffen wir, dass die Mitgliederzahlen stabil bleiben. Im kommenden Jahr soll ein Junior-Stammtisch ins Leben gerufen werden. Junge Nachwuchskräfte aus den eigenen Reihen sollen mehr Verantwortung für die Innung übernehmen“, so Innungsobermeister Olaf Grünhage.

Verwundert zeigen sich der Innungsobermeister und der Pressesprecher über die jetzt im Koalitionsvertrag anvisierte Einführung einer Pkw-Maut. Das Ziel verkehrspolitisch wirksamer Mehreinnahmen bei gleichzeitiger Entlastung der deutschen Autofahrer sei mehr als fragwürdig. Insbesondere aus europäischer Sicht sei eine „Ausländer-Maut“ rein rechtlich kaum haltbar. Begrüßt hat der Branchenverband hingegen die gestiegene Bedeutung der Verkehrspolitik im Koalitionsvertrag und die Entscheidung für mehr Finanzmittel zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur. „Dieses Thema muss für Bund, Länder und Gemeinden in den kommenden Jahren ganz oben auf der Agenda stehen“,  so Olaf Grünhage und Dirk Taschner.

 

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