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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 28.02.2015 um 14:40:12

Freisprechung der Handwerks-Innungen im Merseburger Ständehaus:

Der Obermeister der Kfz-Innung Merseburg-Querfurt, Olaf Grünhage, übergab die Gesellenbriefe an die 19 Junggesellen, die ihre Prüfungen mit Erfolg bestanden und den Beruf eines Kfz-Mechatronikers in den vergangenen dreieinhalb Jahren erlernt haben.  Der Obermeister der Kfz-Innung Merseburg-Querfurt, Olaf Grünhage, übergab die Gesellenbriefe an die 19 Junggesellen, die ihre Prüfungen mit Erfolg bestanden und den Beruf eines Kfz-Mechatronikers in den vergangenen dreieinhalb Jahren erlernt haben.
Foto: Ralf Penske Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
„Handwerk ist das Werk der Hand, beseelt vom Herzen, geleitet vom Verstand“

Merseburg (rp).
„Selbst bei einem 0:0 haben wir zwei Toren gemacht.“ Oder: „Sie finden uns in der Seitenstraße, der Hauptstraße und sogar in der Milchstraße.“ Und auch: „Am Anfang waren Himmel und Erde. Den ganzen Rest haben wir gemacht.“

Mit diesen, und ähnlichen genialen Sprüchen wirbt seit einiger Zeit „Das Handwerk - die Wirtschaftsmacht von nebenan“.
Mit mehr als 4,8 Millionen Beschäftigten in 151 Ausbildungsberufen und mit einem Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe ist das Handwerk ein Schwergewicht der deutschen Wirtschaft. Es gibt heute kaum einen Lebensbereich, in dem die Menschen auf die Fertigkeiten und das Know-how von Handwerkerinnen und Handwerkern verzichten könnten. Und genau davon handelt die Kampagne und sie geht der Frage nach: Wo wäre das Leben ohne das Handwerk? Die Antwort: In der Steinzeit.

Denn alles was von Hand gemacht ist, gäbe es ja nicht mehr: keine Autos, keine Häuser, keine Kleider - nicht einmal das tägliche Brot oder Brötchen.
Viele Menschen wissen nicht, wie bedeutend das Handwerk ist. Deshalb gilt es, vor allem junge Menschen für das Handwerk zu begeistern - für den Wert und die Qualität handwerklicher Arbeit.

Die Fertigkeiten dazu wurden am 20. Februar im Merseburger Ständehaus 70 jungen Handwerksgesellen im feierlichen Rahmen bescheinigt: Für sie fand die Freisprechung durch die Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis statt.
Die Innung des Kfz-Gewerbes Halle-Saalkreis, die Innung des Kfz-Gewerbes  Merseburg-Querfurt, die Innung Sanitär-Heizung-Klima-Ofenbau  Halle sowie die Landesinnung für das Elektromaschinenbauer-Handwerk Sachsen-Anhalt sprachen ihre Auszubildenden im feierlichen Rahmen im Merseburger Ständehaus frei, übergaben die Gesellenbriefe und entließen sie damit ins Berufsleben.

„Nun beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt. Ab jetzt heißt es Leisten statt Lernen. Die Situation am Arbeitsmarkt ist so gut, wie lange nicht“, betonte Olaf Grünhage, Obermeister der Kfz-Innung Merseburg-Querfurt.
In seiner Festrede dankte Saalekreis-Landrat Frank Bannert dem Handwerk, das es nach wie vor ein Garant für die Ausbildung ist.

„Das ist Jahr für Jahr eine große Kraftanstrengung. Im Saalekreis ist das Handwerk Zuhause und ein Wirtschaftsmotor“, sagte er.  „Schon vor 1 000 Jahren, bei der Grundsteinlegung des Merseburger Kaiserdoms, haben Handwerker ihr Können unter Beweis gestellt. Und das ist auch heute noch so. Kürzlich hatte ich mit meinem Dienstwagen eine Autopanne, die von den Kfz-Fachleuten schnell behoben wurde“, führte er weiter aus. Ein Grund für den Innungsobermeister, in die Offensive zu gehen: „Ich habe heute ca. 50 Kfz-Gesellen im Haus. Die werden ihnen weiterhelfen, wenn es Probleme gibt.“

„2015 ist in vielen Berufen gekennzeichnet durch eine hohe Anzahl der erfolgreichen Berufsabschlüsse 85,4 Prozent); wenn auch das vorjährige Niveau (90 Prozent) nicht erreicht werden konnte. Der Anteil der bestandenen Prüfungen, wie auch der Anteil guter und befriedigender Abschlüsse ist im Vergleich zu vergangenen Jahren  bescheidener ausgefallen. Immerhin haben aber 93 Prozent der Absolventen den praktischen Teil der Prüfung bestanden“, bewertete der stellvertretende Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Halle-Saalekreis, Martin Ostheren, das Ergebnis.

Die Kfz-Innung  Halle-Saalekreis konnte an 36 (von 40) Lehrlinge im Beruf des Kfz-Mechatronikers die Gesellenbriefe übergeben. Auszeichnungen erhielten für ihre guten Leistungen Stefan Ludwig und Andy Maudrich von der S & G Automobilgesellschaft mbH Petersberg. Die Kfz-Innung Merseburg-Querfurt konnte an 19 Lehrlinge die Gesellenbriefe überreichen. Ausgezeichnet wurde Benjamin Kretzschmar (S & G Automobilgesellschaft mbH Merseburg).

Die Innung Sanitär-Heizung-Klima-Ofenbau Halle konnte an sechs Auszubildenden (von neun), die den  Beruf Anlagenmechaniker für  Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik erlernten, bestandene Zeugnisse übergeben. Ausgezeichnet wurde Etienne Winkler, der bei der Ewatec Waste & Energy Management GmbH Sülzetal, Ortsteil Dodendorf, ausgebildet wurde. Er  konnte auch mit dem besten Gesamtergebnis in Theorie und Praxis seines Jahrgangs aufwarten (92,5 Prozent; Note „sehr gut“). Dafür wurde ihm der Ehrenpreis des Kreishandwerksmeisters überreicht.

Die Landesinnung für das Elektromaschinenbauer-Handwerk Sachsen-Anhalt konnte an neun Junggesellen (von zwölf) den Gesellenbrief überreichen. Ausgezeichnet wurden Maik Ullmann (Einbeck Elektromotoren GmbH Magdeburg) und Martin Brachwitz (Oestert GmbH Elektromaschinen - Werkzeuge aus Zahna-Elster).

 

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