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Ralf Penske Ralf Penske
aktualisiert am 14.04.2016 um 12:01:48

Eine perfekte Saison

Ungeschlagen wurde die weibliche Jugend D vom SV Friesen Frankleben Bezirksmeister. Auf dem Mannschaftsbild: Vordere Reihe: Laura Drese, Hannah Kleiber, Annabel Niemtz, Paula Hebestreit, Nele Rennert, Anja Streit. Hintere Reihe: Übungsleiter Torsten Langner, Anika Klein, Kim Ernst, Josephine Kleindienst, Zerina Taric, Lilli Döscher, Ramona Albrecht, Marie Penger, Vanessa Mischner, Physiotherapeutin Sandra Streit und Übungsleiterin Conny Franz.

Ungeschlagen wurde die weibliche Jugend D vom SV Friesen Frankleben Bezirksmeister. Auf dem Mannschaftsbild: Vordere Reihe: Laura Drese, Hannah Kleiber, Annabel Niemtz, Paula Hebestreit, Nele Rennert, Anja Streit. Hintere Reihe: Übungsleiter Torsten Langner, Anika Klein, Kim Ernst, Josephine Kleindienst, Zerina Taric, Lilli Döscher, Ramona Albrecht, Marie Penger, Vanessa Mischner, Physiotherapeutin Sandra Streit und Übungsleiterin Conny Franz.
Foto: Ralf Penske Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder) Galerie (5 Bilder)
Weibliche Jugend D vom SV Friesen Frankleben ungeschlagen und  souverän Bezirksmeister im Handball-Verband Sachsen-Anhalt, Spielbezirk Süd

Braunsbedra (WS).
Die Handball-Erfolgsstory  der 11/12-jährigen Mädchen vom SV Friesen Frankleben begann eigentlich schon im Jahr 2012.

Das Übungsleiter-Duo Torsten Langner und Conny Franz widmeten sich dem jüngsten Friesen-Nachwuchs und bastelten an einer spielfähigen Mannschaft im E-Jugendbereich (9 bis 10 Jahre). In der ersten Wettkampfsaison 2012/13 sprang gleich Platz 5 heraus und in der zweiten Saison 2013/14 wurde die Arbeit mit der Bronzemedaille belohnt.

In der Saison 2014/15 mussten die Mädchen dann schon eine Altersklasse höher spielen. Auch hier stellte sich der Erfolg schnell ein und als weibliche Jugend D (AK 11/12) erkämpfte das verschworene Team am letzten Spieltag noch die Silbermedaille und qualifizierte sich damit sogar für die Zwischenrunde um die Landesmeisterschaft. Hier musste die Franklebener Mädchen allerdings viel Lehrgeld bezahlen und scheiterten an dem späteren Landesmeister Niederdodeleben und dem Jessener SV, der Platz drei belegte.

Für die gerade beendete Saison 2015/2016 wurde gleich am ersten Spieltag die Zielstellung korrigiert, nachdem beim Mitfavoriten HC Burgenland mit 20:14 gewonnen wurde. Nun sollte es der Bezirksmeistertitel werden. Nach Siegen gegen weitere Titelaspiranten wie Weißenfels/Großgrimma und Union Halle-Neustadt rückte der Bezirksmeistertitel von Spieltag zu Spieltag immer näher.

Am drittletzten Spieltag wurde mit dem knappsten Saisonsieg (19:17 bei der Spielgemeinschaft Weißenfels/Großgrimma) die Meisterschaft klar gemacht.

Mit den letzten beiden Siegen gegen den Langenbogener SV (42:2) und gegen die weibliche Handball-Hochburg Union Halle-Neustadt (29:18) am vergangenen Samstag wurde das Torkonto noch etwas aufgebessert. Bei den zwölf Spielen, die alle siegreich gestaltet wurden, erzielten die Mädchen 361 Tore (Durchschnitt pro Spiel 30) und mussten nur 128 Treffer  (im Durchschnitt elf) hinnehmen.

Den Lohn für diese Leistung gab es dann am vergangenen Samstag in der Geiselhallhalle „St. Barbara“ in Braunsbedra im Anschluss an den Sieg gegen Halle-Neustadt. Die würdige Ehrung wurde von viel Applaus der anwesenden Spielerinneneltern und Angehörigen begleitet. Meister-Urkunde, Pokal und Medaillen überreichte der Staffelleiter Wilfried Wagner.

Sieger-Shirts und eine Teambild-Urkunde übergab Friesen-Chef Jürgen Pohle. Auch Ortsbürgermeister Günter Küster war als Gratulant nicht mit leeren Händen gekommen. Für die kommende Ferienfreizeit an der Landessportschule Osterburg überreichte er einen Gutschein über 100 Euro.

Für die Mädchen ist die Saison aber noch nicht beendet. Noch einmal wird die Mannschaft, die als perfektes Team bisher funktionierte, gefordert. Ende Mai findet in Jessen die Zwischenrunde zur Landesmeisterschaft statt. Ziel ist dann das“ Final Four“ um den Landesmeistertitel im Juni.

 

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