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Wochenspiegel > Naumburg > Jetzt haben wir‘s schriftlich! - Die Welterbe-Urkunde wurde am Sonntag im Rahmen eines Festaktes feierlich übergeben >
Martin Schumann Martin Schumann
aktualisiert am 22.10.2018 um 15:23:20

Jetzt haben wir‘s schriftlich! - Die Welterbe-Urkunde wurde am Sonntag im Rahmen eines Festaktes feierlich übergeben

Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering (li.) und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff mit der Welterbe-Urkunde. Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Michelle Müntefering (li.) und Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff mit der Welterbe-Urkunde.
Foto: Martin Schumann
Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Zeremonie im Naumburger Dom bei.

Naumburg (ms).
Im Rahmen eines feierlichen Festaktes wurde am Sonntag die offizielle Welterbe-Urkunde im Naumburger Dom übergeben. Michelle Müntefering, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, überreichte das Dokument an Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

Müntefering bezeichnete die Aufnahme des Doms in die Welterbeliste der UNESCO als „historischen Moment“ und lobte das Antragsverfahren als Teamarbeit. „Der Erfolg hat viele Mütter und viele Väter“, sagte sie in ihrer Festansprache. Doch der Titel sei nicht nur Auszeichnung, sondern auch Verpflichtung, betonte sie weiter: „Es ist eine politische und gesellschaftliche Aufgabe, das Bewusstsein für die Kultur zu bewahren und weiterzugeben. Ohne Kultur fehlt die Erinnerung und damit der Bezug zur Zukunft.“

Auch Ministerpräsident Haseloff sagte, die Aufnahme sei Ansporn und Verpflichtung zugleich. „Wir haben noch viel vor, wir haben einen Masterplan“, sagt er im Hinblick auf die kommenden Aufgaben. Unter anderem soll ein Welterbe-Zentrum am Dom entstehen.

In einer Podiumsdiskussion, moderiert von Landrat Götz Ulrich, blickten verschiedene Akteure auf den langen Weg der Antragsannahme zurück.

An der Runde nahmen teil Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Birgitta Ringbeck, Beauftragte der Kultusministerkonferenz für das UNESCO-Welterbe, Kulturminister Rainer Robra und Stefan Krawielicki, Botschafter und Ständiger Vertreter Deutschlands bei der UNESCO. Ex-Außenminister Sigmar Gabriel hatte am Morgen kurzfristig absagen müssen, sein Flug aus Amsterdam nach Leipzig war gestrichen worden.

Gemeinsam mit Landrat Götz Ulrich blickten die Beteiligten auf den Werdegang des Welterbe-Antrages und die Hürden, die er zu nehmen hatte, zurück.

Am Festakt nahmen auch Botschafter und Delegationsmitglieder der Länder teil, die Im Juli in Bahrain für die Aufnahme des Doms in die Welterbeliste gestimmt hatten. So waren Vertreter aus Azerbajdzan, Barbados, Brasilien, Burkina Faso, Guatemala, Kuwait, St. Kitts and Nevis, Tanzania, Tunesien, Uganda und Zimbabwe anwesend.

Umrahmt wurde der Festakt mit feierlicher Musik vom Domchor Naumburg, dem Jugendchor der Naumburger Domsingschule und dem Naumburger Kammerchor sowie dem Kammerorchester Halle unter der Leitung von Domkantor Jan-Martin Drafehn.
Nach dem offiziellen Festakt mit mehr als 500 geladenen Gästen fand im Domgarten ein Welterbefest für die Öffentlichkeit statt. Oberbürgermeister Bernward Küper spendierte Freibier.

Anlässlich des Welterbetitels haben die Vereinigten Domstifter zusammen mit Euromint, Sparkasse Burgenklandkreis und Volksbank Halle eine Sonderprägung herausgegeben. Sie ist in Feinsilber 999 oder in reinem Feingold 999.9 erhältlich und streng limitiert. In Silber gibt es 2018 Exemplare, in Gold 400. Die Münzen zeigen auf der Vorderseite den Naumburger Dom und auf der Rückseite Uta. Sie sind zu 45 Euro (Silber) beziehungsweise 799 Euro (Gold) bei den Sparkassen-Geschäftsstellen Topfmarkt, Jägerstraße 55 und Flemminger Weg 2-3, bei der Volksbank in Naumburg und Merseburg sowie in den Dom-Shops im Naumburger und Merseburger Dom erhältlich.

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