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Wochenspiegel > Naumburg > Den Naumburger Dom in fünf Jahren zwischen Buchdeckel gepresst >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 19.03.2019 um 14:44:46

Den Naumburger Dom in fünf Jahren zwischen Buchdeckel gepresst

Ein „Jahrhundertwerk“ inventarisiert den Naumburger Dom zum ersten Mal vollumfänglich. Mehr als 20 Autoren haben an dem Werk mitgearbeitet. Weitere Bauwerke in Sachsen-Anhalt sollen folgen.

Von Martin Schumann


„Jahrhundertwerk“, „Mammutwerk“ und „Jahrhundertereignis“ - diese Superlative fielen am Donnerstag mehrmals in der Marienkirche am Naumburger Dom. Sie galten einem Buch und seinen Verfassern. Mit dem zweibändigen Werk „Der Dom zu Naumburg“ ist erstmals eine vollständige Inventarisierung des Naumburger Doms gelungen, die auf dem aktuellen Stand der Forschung ist und so die Grundlage für weitere Arbeiten bildet.

Die Wichtigkeit des Werkes unterstrich auch Kulturstaatsminister Rainer Robra mit seiner Anwesenheit. Er bezeichnete die beiden Bände als „sinnhafte, ja notwendige Ergänzung zum Welterbe.“ Das Werk werde „für die nächsten zwei-, dreihundert Jahre das Maß der Dinge sein“, so Robra weiter. Damit würde es seinen Vorgänger, ein nur 323 Seiten starkes Büchlein aus dem Jahr 1903 (Foto mit Dr. Holger Kunde im Innenteil), deutlich übertreffen.

Bereits 2010 hatten die Vereinigten Domstifter und das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie die Erstellung eines umfassenden Inventars als Standardwerk über den Naumburger Dom vereinbart. An der Finanzierung beteiligten sich neben dem Land auch die Siemens-Stiftung und die Zeit-Stiftung.

Entstanden ist das Werk in einer Rekordzeit von nur fünf Jahren. Mitgewirkt haben mehr als 20 Autoren, darunter auch Domstiftsdirektor Dr. Holger Kunde. Federführend war der Autor Dr. Heiko Brandl, der schon 2011 das Magdeburger Dominventar verfasst hat und derzeit ein solches für den Halberstädter Dom vorbereitet.

Der erste Band widmet sich der Architektur, zerlegt den Dom in seine Bestandteile Ost- und Westchor, Langhaus, Türme und betrachtet die baulichen Gegebenheiten und deren Entstehung. Erstmals ist auch ein eingemessener Grundriss, den es so noch nie gab, enthalten. Band zwei betrachtet die Ausstattung des Doms. Vom Wasserspeier bis zum Kapitell in der Krypta ist jedes Element vertreten. Gespickt sind die insgesamt 1.414 Seiten mit 186 farbigen Illustrationen, fünf Planbeilagenund 1.474 zum Teil historischen Illustrationen in schwarzweiß. Aufgrund seines Umfangs und des Arbeitsaufwandes hat das Werk auch einen stolzen Preis. Für 150 Euro (bis 31. März noch zum Vorzugspreis von 125 Euro) ist es an der Domkasse erhältlich.

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