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Wochenspiegel > Naumburg > Rund um den Burgenlandkreis: Folge 37 - Thüsdorf >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 14.11.2019 um 11:13:00

Rund um den Burgenlandkreis: Folge 37 - Thüsdorf

An den Ortseingängen grüßen liebevoll gestaltete Schilder die Besucher des Dorfes. An den Ortseingängen grüßen liebevoll gestaltete Schilder die Besucher des Dorfes.
Foto: M. Schumann Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Wer Ruhe und Beschaulichkeit sucht, ist in Thüsdorf richtig

Thüsdorf war einst ein befestigtes Dorf, das im 17. Jahrhundert nach einem Brand noch einmal neu entstand.
Thüsdorf (ms).
Um nach Thüsdorf zu gelangen, muss man beinahe „Off Road“ fahren. Die Verbindungsstraße von Eckartsberga über Seena und Tromsdorf ist schmal, aber asphaltiert. Im Ort ist es beschaulich und ruhig. Schon am Ortseingang grüßen Gänse. Viele Grundstücke haben Gärten und Ackerland. Die einstigen Bauernhöfe sind  größtenteils schmuck und liebevoll saniert.

In der Ortsmitte finden sich ein Glockengeläut, aus Fachwerk gezimmert, an dem auch der Gefallenen der beiden Weltkriege gedacht wird. Gleich nebenan gibt es einen kleinen Spielplatz, einen Bolzplatz und eine dieser Tischtennisplatten aus Beton, wie sie zu DDR-Zeiten an jeder Schule und in jedem Ferienlager standen. Sie hat die Zeit hier gut überdauert. Eine Bushaltestelle und der Dorfteich komplettieren das „Zentrum“

Thüsdorf hat 74 Einwohner. Wer die Abgeschiedenheit und Ruhe der Natur sucht, lebt hier genau richtig. Dennoch sind es ins nahe gelegene Eckartsberga, dessen Ortsteil Thüsdorf ist, nur wenige Minuten mit dem Auto.

Aus der Historie
Thüsdorf wurde in ältester Zeit als Haufendorf angelegt. Sein Grundriss wurde durch eine geradlinige Dorfstraße bestimmt, nicht aber durch eine Verkehrsstraße. Der Ort war derart aufgebaut, dass die Häuser mit ihrer Giebelseite zur Straße zeigten. Wiederholt fand man Reste einer Umfassungsmauer, so dass angenommen wird, der Ort muss einst sogar befestigt gewesen sein.

Am 1. Mai 1635 brannte der Ort nieder. Grund dafür war die Unvorsichtigkeit von Soldaten, die hier im Quartier lagen. Innerhalb von zwei Stunden brannte das Dorf nieder. 17 Jahre später begann man mit dem Wiederaufbau.

1950 wurde Thüsdorf gemeinsam mit Millingsdorf und Seena nach Tromsdorf eingegliedert. Am 1. Juli 2009 wurde Tromsdorf samt seiner Ortsteile in die Stadt Eckartsberga eingemeindet und ist seither auch Mitglied der Verbandsgemeinde An der Finne.

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