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Wochenspiegel > Naumburg > „Ändere dein Passwort“-Tag - „Passwort“, „qwertz“, „1234“ oder das Geburtsdatum des Kindes? Wie sicher sind Ihre Passwörter? >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 03.02.2020 um 12:12:01

„Ändere dein Passwort“-Tag - „Passwort“, „qwertz“, „1234“ oder das Geburtsdatum des Kindes? Wie sicher sind Ihre Passwörter?

Gleich zwei Fehler in einem Bild: das Passwort ist zu einfach zu durchschauen und es liegt offen für jedermann sichtbar auf dem Tisch. Gleich zwei Fehler in einem Bild: das Passwort ist zu einfach zu durchschauen und es liegt offen für jedermann sichtbar auf dem Tisch.
Foto: C. Gebert
Im digitalen Zeitalter ist der Schutz von Daten ein immens wichtiges Anliegen.

BLK (ms).
E-Mail-Postfach, Amazon-Kundenkonto, Smartphone oder die gute alte EC-Karte - kaum ein Lebensbereich funktioniert im digitalen Zeitalter noch ohne Passwort oder ähnliche Authentifizierung. Zwar sind einige Geräte schon so weit, dass sie ihren Besitzer anhand seines Fingerabdrucks oder gar seines Gesichts erkennen, doch das ist längst noch nicht ausgereift und schon gar nicht flächendeckend anwendbar.

Passwörter sind und bleiben der Schlüssel zu vielen Anwendungen. Der 1. Februar gilt als internationaler „Ändere dein Passwort“-Tag und soll für die Sicherheit sensibilisieren. Immer am 1. Februar - und eigentlich sogar noch öfter im Jahr - sollte man nämlich seine Passwörter ändern, um Entschlüsselung und damit unberechtigtem Zugriff auf sensible Daten vorzubeugen.

Leider sind die Deutschen keine Vorreiter, was die Passwortsicherheit angeht. Das Onlineportal www.datenschutz.org listet die Top Ten der beliebtesten Passwörter hierzulande wie folgt auf:

1. hallo
2. passwort
3. hallo123
4. schalke04
5. passwort1
6. qwertz
7. arschloch
8. schatz
9. hallo1
10. ficken

Das ist alles wenig kreativ und erst recht unsicher.  Gleiches gilt für ähnliche Varianten, die auf Tastaturabfolgen basieren (asdfg, 12345 u.ä.) oder auf persönliche Angaben wie Name und Geburtsdatum - auch die von nahen Verwandten und Personen aus Ihrer unmittelbaren Umgebung.

Sieben Tipps für ein sicheres Passwort
Die Experten von www.datenschutz.org raten zu sieben Dingen, die man beachten sollte, um sein Passwort möglichst sicher zu machen. Lesen Sie die Profi-Tipps im Innenteil.

1. Muster und Wiederholungen vermeiden
Offensichtliche Tastaturkombinationen wie „123456“ oder „qwertz“ sind keine sicheren Passwörter. Auch nicht, wenn man sie zu „12341234“ verdoppelt.

2. Keine offensichtlichen Wörter nutzen
Wenn es schon das Wort „Passwort“ als Passwort sein muss, dann versuchen Sie es doch mal mit ungewöhnlichen Kombinationen. Ein Paragraphen- oder Dollarzeichen kann ein S ersetzen, eine Null das o: „Pa§$w0rt“. Allerdings lassen sich derartige Ähnlichkeiten von geübten Hackern leicht durchschauen. Tabu sollten auf jeden Fall Namen aus Ihrem direkten Umfeld sein, gleiches gilt für das Geburtsdatum.

3. Die Shift-Taste ist Ihr Freund!
Die Großschreib-Taste gehört definitiv dazu. Ein gutes Passwort enthält Groß- und Kleinschreibung - und das möglichst in loser Folge.

4. Umlaute vermeiden
Ä, Ö, Ü und auch ß sind zwar sicher. Doch wenn sie einmal in die Verlegenheit kommen, sich im Ausland einloggen zu müssen, können die fehlenden Umlaute auf der dortigen Tastatur zum Problem werden.

5. Zahlen und Sonderzeichen nutzen
Zu einem sicheren Passwort gehören Zahlen und Sonderzeichen wie Bindestrich, Klammer, Schrägstrich und ähnliche. Nicht immer kann aus der kompletten Bandbreite gewählt werden, manche Online-Dienste beschränken sich auf eine handvoll Zeichen. Dabei gilt immer: Zahlen und Zeichen sollten mitten rein ins Passwort und nicht nur hinten dran hängen.

6. Auf die Länge kommt es an
Die Länge des Passwortes ist neben der Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen ein wichtiges Element. Viele Online-Dienste setzen eine Länge von mindestens sechs oder acht Zeichen voraus. Je länger, umso besser. Beim W-Lan sollten es beispielsweise 20 Zeichen sein.

7. Sätze als Eselsbrücken
Wie können Sie sich ein langes, möglichst kryptisches Passwort merken? Ganz einfach, bilden Sie einen Satz: „Mein Auto steht seit Januar 2019 in der Garage“. Nun nehmen Sie die Anfangsbuchstaben und schon haben Sie mit  „MAs$01/19@dG“ ein gutes Passwort.

Was ist noch wichtig?
Nutzen Sie nicht ein Passwort für alles. E-Mail, Facebook, Online-Banking, Amazon oder der Online-Zugang zum Stromanbieter - für jede Anwendung sollten sie ein eigenes Passwort festlegen. Ansonsten hat ein Hacker, der einmal Ihr Passwort knackt, plötzlich Zugang zu allen Ihren Daten.

Passwörter hinterlegen - aber wie?
Haben Sie mal ein Passwort vergessen oder müssen bei einem Todesfall die Hinterbliebenen auf Daten zugreifen, ist es dennoch wichtig, Passwörter irgendwo hinterlegt zu haben. Keinesfalls sollten sie jedoch ungesichert in einem Word-Dokument oder einer Excel-Tabelle auf Ihrem Rechner hinterlegt werden. Sicherer sind die Passwörter „offline“, also auf einem Blatt Papier, das idealerweise in einem Tresor oder Bankschließfach aufbewahrt wird.

Für den Computer gibt es auch sogenannte „Tresor-Programme“, die Passwörter sicher speichern. Für diese braucht man dann nur noch ein Master-Passwort. Das sollte allerdings umso sicherer sein, je mehr Passwörter sich im „Tresor“ befinden. Ebenso hilfreich sind Passwort-Generatoren, die zufällige Zahlen- und Zeichenkombinationen ausspucken, die Sie dann als Passwörter nutzen können.

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