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Wochenspiegel > Naumburg > Der Ort zum Sonntag: Folge 20 - Wildblumenwiesen im Burgenlandkreis >
Cord Gebert Cord Gebert
aktualisiert am 07.07.2020 um 12:55:55

Der Ort zum Sonntag: Folge 20 - Wildblumenwiesen im Burgenlandkreis

Wo Farben, Formen und Tiere eine Rolle spielen

Gepflegte Gärten sehen schön aus, aber Wildblumenwiesen sind etwas ganz Besonderes.
BLK (wm).
Viele Menschen wurden wegen der Corona-Pandemie in Kurzarbeit geschickt. Das bedeutet ein Minus auf dem Lohnzettel. Dennoch kann man mit der gewonnenen Zeit etwas unternehmen, wofür man sonst keine Zeit hat. Unser Ort zum Sonntag beschränkt sich somit mal nicht nur auf den Burgenlandkreis, denn sie gibt es überall - die Wildblumenwiesen.

Blauer Himmel, Sonnenschein, unsere drei großen Flüsse Saale, Unstrut und Weiße Elster und schon ist man nach wenigen Metern außerhalb der Städte in der Natur. Hier haben sich an vielen Stellen kleine und große Wiesen entwickelt. Der Wind und die Tiere haben im Laufe der Zeit Tausende von Samen verteilt, so dass sich eine farbenprächtige Blumen- und Pflanzenwelt entwickelt hat. Und genau die ist unser Ziel.

Schnell merkt man, dass hier keine Einsamkeit herrscht. Hier fliegen emsig Bienen von Blüte zu Blüte, brummen Hummeln im Tiefflug über das sattgrüne Gelände, Ameisen rennen geschäftig über den Boden und sammeln Baumaterial für ihre „Unterkunft“ und Spinnen bauen kunstvoll ihre Netze. Sogar leuchtend grüne oder blaue Libellen kann man entdecken und in etwas feuchteren Gebieten spielen Mückenschwärme in der warmen Luft. Hier ist die Welt in Ordnung. Während wir uns an den Farben, der Ruhe und den Tieren erfreuen, fühlen sich auch die Insekten, die Kleintiere, Vögel wohl. Einfach entspannen, die Sorgen des Alltags ausblenden und für eine gewisse Zeit Kraft tanken. Doch nicht nur auf der Wiese stehen macht Spaß, die Schönheit einer Wildblumenwiese findet man im Detail. Man muss genau hinschauen, was die Natur für einzigartig  geformte Blüten hervorbringt. Diesen oder jeden Hobby-Künstler animiert das vielleicht zu einer Zeichnung.

So ein Ausflug zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann natürlich auch die Idee reifen lassen, sich einfach im heimischen Garten selbst eine Wildblumenwiese anzulegen. Und dieses Vorhaben gelingt garantiert. Um ideale Bedingungen für eine Wildblumenwiese zu schaffen, wird ein magerer, nährstoffarmer Boden benötigt – anders als beim Intensivrasen, der am besten auf einem nährstoffreichen Boden gedeiht. Der Intensivrasen wandelt sich daher nicht von selbst zum Blütenmeer, mit  einfachen Mitteln muss hier etwas nachgeholfen werden.

Zuerst wird die jährliche Rasendüngung eingestellt und den Rasenschnitt  reduziert man drastisch. Dabei muss das Schnittgut entfernt werden, denn auch das hat einen entsprechenden Nährstoffgehalt. Somit  verringern sich die Nährstoffe langsam. Allerdings wandern nun im Laufe der Zeit  lediglich diejenigen Pflanzenarten zu, die sich in der näheren Umgebung befinden. Um den Prozess zu beschleunigen und eine artenreiche Wildblumenwiese zu garantieren, kann auch „geimpft“ werden. Der Rasen wird punktuell entfernt und die offenen Stellen werden anschließend mit einer  Wildblumensaat eigener Wahl bestreut oder mit Kräutern bepflanzt. Dennoch dauert die Entwicklung einer Wildblumenwiese seine Zeit. Übrigens sollte man keine Mischungen wählen, die exotische Pflanzen oder sterilen Zuchtsorten enthalten, die unseren häufig spezialisierten, seltenen oder sogar bedrohten Insektenarten kaum Nahrung bieten. Höchstens einmal im Jahr sollte die Wiese gemäht werden.

Und wer dieser wirklich guten Sache das sprichwörtliche Sahnehäubchen aufsetzen möchte, der kauft sich - oder baut es mit den Kindern selbst - ein Insektenhotel. Dann wird schon in relativ kurzer Zeit ein Ort entstehen, zu dem wir Sie heute im Ort zum Sonntag entführt haben.

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