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Wochenspiegel > Quedlinburg > Neue Kabinettausstellung im Kunstmuseum Moritzburg: Ohne Titel - Einar Schleef >
Sonja Richter Sonja Richter
aktualisiert am 31.05.2019 um 16:25:21

Neue Kabinettausstellung im Kunstmuseum Moritzburg: Ohne Titel - Einar Schleef

Marko Kloß (re.) hat die von Kunsthistorikerin Ulrike Zwanzig begonnene Inventarisierung überprüft, ergänzt und neu systematisiert. Marko Kloß (re.) hat die von Kunsthistorikerin Ulrike Zwanzig begonnene Inventarisierung überprüft, ergänzt und neu systematisiert.
Foto: S. Richter Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder) Galerie (4 Bilder)
Bildkünstlerischer Nachlass von Schleef jetzt übers Netz allen zugänglich.

Halle (sr). Theater-Regisseur, Schriftsteller, Bühnenbildner, Maler, Fotograf, Grafiker und Schauspieler - das war Einar Schleef, der 1944 in Sangerhausen geboren wurde, in der DDR aufgewachsen, 1976 in den „Westen" übergesiedelt und 2001 in Berlin verstorben ist.
Seinen bildkünstlerischen Nachlass erhielt im Jahr 2004 das Kunstmuseum Moritzburg in Halle und das Team ist seit dem bemüht, die über 7 000 Werke zu sichten, zu verzeichnen und zu dokumentieren. Da Schleef nicht für Ausstellungen oder zum Verkauf, sondern viel für sich selbst gemalt hat, tragen seine Werke auch keinen Namen und haben oft kein Datum. Die Kunsthistorikerin Ulrike Zwanzig hatte 2004 begonnen, den Bestand der Forschung zugänglich zu machen. Jetzt ist die Sisyphos-Arbeit fast abgeschlossen.
In den vergangenen zwei Jahren hat der Theater- und Kulturwissenschaftler Marko Kloß die von Zwanzig begonnene Inventarisierung Werk für Werk überprüft, ergänzt und neu systematisiert und außerdem Datensätze mit reproduktionsfähigen Ab-bildungen verknüpft. Das Ergebnis: eine Online-Datenbank über das bildkünstlerische Schaffen von Einar Schleef, die allen zugänglich und bei der weiteren wissenschaftlichen Arbeit sehr hilfreich ist - ab sofort im Netz zu finden unter www.einer-schleef.de.
Parallel dazu hat die Moritzburg am Donnerstag (30. Mai) eine Kabinettausstellung eröffnet, in der knapp 200 Arbeiten gezeigt werden. Unter den Schlagwörtern Porträts (seine größte Bildergruppe mit etwa 3 000 Werken), Akte, Landschaften sowie Illustrationen, Tagebuchbilder wird vor allem Schleefs Schaffensprinzip, das serielle Arbeiten, das Ringen um Licht und Stimmungen vorgestellt. Die Ausstellung „Ohne Titel (Einar Schleef)" ist bis zum 11. August zu sehen.
 

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