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Nadja Bergling Nadja Bergling
aktualisiert am 08.06.2020 um 08:15:35

Alukonstruktion setzt sich gegen Pläne für eine Holzbrücke durch


Foto: Michael Randhahn-Schülke
Der 20. Mai 2020 hat einen Termin in Thales jüngster Stadtgeschichte sicher: In Rekordbauzeit errichtet wurde am Mittwoch vor Himmelfahrt die neues Bodebrücke offiziell übergeben. Erst am Freitag, 13. März, hatten Vertretern aus Politik und Wirtschaft in der Walther-Rathenau-Straße mit dem symbolischen Spatenstich die Bauarbeiten gestartet. Der so genannte Bodekeiler, der Name erinnert nach Worten von Investor Heinz-Peter Brinkmann vom „Ferienhausdorf Thale“ an das einstige Revier einer kolossalen Keilers,  macht eine Überquerung des Flusses zwischen dem Großraum-Parkplatz am Bodetal zum Ferienhausdorf Thale möglich. Die Brücke entschärfe für Fußgänger auf dem Weg ins Bodetal das gefährliche Nadelöhr am ehemaligen EHW- Verwaltungsgebäudes nordwestlich des Kurparks.

„Seit Jahren war mir an dieser engen Stelle um Thalenser und Gäste der Stadt Angst und Bange“, begründete Heinz-Peter Brinkmann die Notwendigkeit für den jüngsten Brückenbau in Thale. Zusammen mit Bürgermeister Thomas Balcerowski, RST-Chef Carl Wolfgang Finck und ipb-Chef André Drachau gab der Geschäftsführer des „Ferienhausdorf  Thale“ am Tag vor Himmelfahrt die Fußgängerbrücke mit dem Schnitt durch das symbolische Band am Ferienhausdorf frei – mit Alltagsmasken, weil der Mindestabstand nicht einzuhalten war.

Zuvor hatte sich Brinkmann bei den Baufirmen bedankt und RST bescheinigt: „Ihr habe einen fantastischen Job gemacht“.  Wie er hatten viele Thalenser am Tag zuvor verfolgt, wie die Brücke per Kran vom Tieflader gehoben und mit professionellem Können über die Baumwipfel und die Bode zentimetergenau auf die Widerlager platziert wurde. Während des imposanten knapp zweistündigen Schauspiels stellten Mitarbeiter der „Seilbahn Thale Erlebniswelt“ das erste von mehreren großen Hinweisschilder auf dem jetzt wieder gut gefüllten Parkplatz auf: 5-min-Fußweg via „Bodekeiler“. „Das war eine Punktlandung“, freute sich RST-Chef Carl Wolfgang Fink.

Ein Grund, warum auch Thales Bürgermeister wenige Minuten vor der offiziellen Freigabe der Brücke vom „gut funktionierenden Netzwerk in Thale“ sprach, das in Rekordzeit den so wichtigen Brückenbau gestemmt habe. Diese sei pünktlich zum Start der Sommersaison fertig. Trotz aller Corona-Auflagen, die „vor Pfingsten weiter gelockert wurden“ rechnet Thomas Balcerowski (CDU) mit vielen Gästen, die die Natur und Thales Angebot nutzen können. Dazu gehört auch der Gang über den Bodekeiler.
Die in Österreich gefertigte Einfeld-Brücke aus Aluminium ist 36 Meter lang und 2,50 Meter breit. Sie wiegt stolze 13 Tonnen. Für die Fundamente und Widerlager des Bodekeilers verbaute RST rund 40 Kubikmeter Beton.  In den kommenden Tagen erhält die Brücke an den Aufgängen noch Geländer. Außerdem wird ein Eingangstor auf der Parkplatz-Seite montiert. Dort lässt Heinz-Jürgen Brinkmann dann auch den Brücken-Namen anbringen: Bodekeiler.

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