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Wochenspiegel > Sangerhausen > Ateliergespräch in Erfurt mit Erich Enge >
Daniela Messerschmidt Daniela Messerschmidt
aktualisiert am 29.12.2015 um 14:59:36

Ateliergespräch in Erfurt mit Erich Enge

Atelierbesuch: Iris Ziegler vom Wilhelm-Schmied-Verein brachte dem Erfurter Künstler Erich Enge eine Kopie eines Selbstportraits des Künstlers mit. Atelierbesuch: Iris Ziegler vom Wilhelm-Schmied-Verein brachte dem Erfurter Künstler Erich Enge eine Kopie eines Selbstportraits des Künstlers mit.
Foto: privat
SGH/ Erfurt (WS/dm). Der Maler und Grafiker Erich Enge war Schüler bei Willi Sitte und Kurt Bunge und zudem Zeitgenosse des Sangerhäuser Malers Wilhelm Schmied. Grund genug für Iris Ziegler vom Schmiedverein dem Erfurter Künstler in seinem Atelier einen Besuch abzustatten. Das war Mitte Dezember des vergangenen Jahres. Iris Ziegler kam nicht mit leeren Händen. Sie brachte Farbdrucke Schmieds - unter anderem das Selbstporträt des Künstlers - mit in Enges Atelier in der Rubianusstraße 8. Der 83-jährige Künstler lebt seit 1971 in Erfurt. Und schafft bis heute beeindruckende, zeitkritische Werke mit äußerst lebendiger Pinselführung. An den 22 Jahre älteren Wilhelm Schmied kann er sich noch sehr genau erinnern, an ihre erste Begegnung - die Fahrt zu einer Sitzung des Verbandes Bildender Künstler. Enge war diesem gerade beigetreten und suchte seinen Platz in der Kunstwelt. Schmied als Vorsitzender des Verbandes Bildender Künstler des Bezirkes Halle nahm den jungen Künstler damals im Wartburg mit. 
Für Iris Ziegler sind Information wie dieser so unendlich wertvoll. So entwickelte sich an jenem Dezembernachmittag im Eng´schen Atelier ein intensiver und reger Informationsaustausch. Und ist der Be­­ginn einer engen Zusammenarbeit. Enge selbst überließ dem Schmiedverein sechs seiner Werk. Was für ein Weihnachtsgeschenk! 
Die Werke durfte Iris Ziegler tatsächlich auch noch selbst aussuchen.
Die Auswahl ergab drei Werke zur „Flut“ und drei Werke in Bezug auf Erfurt, u.a.  „Geschafft“ (81x71 cm Acryl auf Leinwand 2013) und „Die Glocke ruft“ (117x84 cm Acryl auf Hartfaser 2013).
Der Verein versprach, Enges  Werke in diesem Jahr in den Galerieschaufenstern in der Kylischen Straße zu präsentieren. Erich Enge selbst strebt mit dem Verein eine zukünftige Zusammenarbeit sowie eine Ausstellung als „Wegbegleiter Wilhelm Schmieds“ an. 

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