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Wochenspiegel > Sangerhausen > Sanierungsarbeiten an Burg- und Schloss Allstedt >
Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 14.05.2018 um 11:02:36

Sanierungsarbeiten an Burg- und Schloss Allstedt

Architektin Regine Hartkopf erläutert, welche Arbeiten an der Südwestecke der Kernburg durchgeführt wurden. Architektin Regine Hartkopf erläutert, welche Arbeiten an der Südwestecke der Kernburg durchgeführt wurden.
Foto: Steffi Rohland
Die Südwestecke der Kernburg von Burg und Schloss Allstedt und ein Strebepfeiler können für 255.000 Euro saniert werden. Aber für weitere Sanierungsarbeiten fehlt das Geld.

Allstedt (sro). An der Burg- und Schlossanlage Allstedt ist die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. Wie seit Generationen, wird seit vergangenem Herbst wieder einmal an den Burgmauern gearbeitet. Rund 255.000 Euro stehen dafür zur Verfügung.

Sorgenkinder sind unter anderem die Strebepfeiler. In den vergangenen Jahrzehnten waren deren Mauerfugen Gras und Kräuter und sogar Sträucher gewachsen, die den Mörtel zersetzten und das Mauerwerk lockerten. Damit kommen sie ihrer Aufgabe, die Mauer zu stützen, nur noch bedingt nach. Immerhin der größte Strebepfeiler wird jetzt durch eine Strumpfankertechnik gesichert.

Bei den Arbeiten sah man, warum der Pfeiler vor die Mauer gesetzt wurde: Irgendwann hatten sich im Mauerwerk der Kernburg Risse gebildet. Die bauleitende Architektin Regine Hartkopf und Adrian Hartke, Leiter des Burg- und Schlossmuseums, vermuten, dass die Pfeiler um 1500, während des Umbaus der Anlage zum Renaissanceschloss angesetzt wurden.

Balken hatten sich gelöst

Die Sanierung des großen Pfeilers kostet rund 40.000 Euro. Die zwei anderen Pfeiler müssen zu einem späteren Zeitpunkt gesichert werden. Der größte Teil des Betrages von rund 255.000 Euro wird in die bauliche Sicherung der Südwestecke der Kernburg investiert. Hier hatte sich die Außenwand durch mangelnde Instandhaltung der letzten Jahre nach außen bewegt. Durch eindringende Feuchtigkeit hatte sich eine Mauerwerksblase gebildet, die bereits solche Ausmaße angenommen hatte, dass sich Balken aus ihren Verankerungen im Gemäuer gelöst hatten.

Auch diese mehrschalige Mauer wurde durch „vernadeln" gesichert.

Das Mauerwerk bröckelt

Vor Ort zeigt die Architektin, wie bröckelig die Mauer an der Westseite, der Wetterseite, ist. Der rote Sandstein ist teilweise ausgewaschen, Putz und Mörtel bröckeln schon beim Anfassen.

„Das ist für ein Gebäude auf die Dauer nicht akzeptabel, zumal es hier Besucherverkehr gibt", sagt Regine Hartkopf. „Es müsste eine kontinuierliche Pflege erfolgen. Jedes Jahr ein Bereich. Aber damit ist eine Kommune völlig überfordert."

Die jetzige Finanzierung erfolgt über den Zukunftsfond des Landkreises Mansfeld-Südharz mit 200.000 Euro und der Stiftung der Sparkasse Mansfeld-Südharz mit 15.000 Euro. 40.000 Euro sind Eigenmittel der Stadt Allstedt.

Für die Sanierung der Burg haben die Architektin und der Bürgermeister einen Masterplan erarbeitet. Die Umsetzung kostet rund 4,2 Millionen Euro. Um dieses Geld zu bekommen, hofft Bürgermeister Jürgen Richter (CDU) unter anderem auf die Hilfe der Kulturstiftung des Landes.

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