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Steffi Rohland Steffi Rohland
aktualisiert am 29.07.2019 um 10:58:28

Brüder Grimm und Dunkle Wesen

m Beisein des Künstlers Wolfgang Dreysse (4.v.li.) wurden zum 116. Geburtstag des Europa-Rosariums  Sangerhausen   zwei  neue Figuren an der Märchensäule eingeweiht.   m Beisein des Künstlers Wolfgang Dreysse (4.v.li.) wurden zum 116. Geburtstag des Europa-Rosariums Sangerhausen zwei neue Figuren an der Märchensäule eingeweiht.
Foto: Steffi Rohland Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder) Galerie (3 Bilder)
Zum 116. Rosariumsgeburtstag gab es neue Figuren an der Märchensäule. 
Sangerhausen (sro).  Die Märchensäule am Stadteingang des Europa-Rosariums Sangerhausen  ist um die Figurengruppe „Die Brüder“ und „Dunkle Wesen“  ergänzt. 
Passend zum 116. Geburtstag der größten Rosensammlung der Welt wurden sie im Beisein des Künstlers Wolfgang Dreysse,  des Präsidenten der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde, Prof. Dr. Hans-Peter Mühlbach und Hanny Tantau,  Vorstand der Tantau-Stiftung,  der Öffentlichkeit vorgestellt. 

Bevor der Bildhauer Wolfgang Dreysse  einen Einblick  in seine Gedankenwelt gab,  bedankte sich Hella Brumme, Vorsitzende des Fördervereins Freunde des Europa-Rosariums Sangerhausen für das Engagement des Künstlers und der Förderer. Ohne die  Unterstützung der Sparkasse Mansfeld-Südharz und des Zukunftsfonds des Landkreises wäre die Anschaffung der Figuren nicht möglich gewesen. „Wir sind froh, dass Professor Dreysse die Figuren fertig hat und wir sie heute der Öffentlichkeit präsentieren können“, sagte sie.      „Auch der Platz konnte Dank der Tantau-Stiftung neu gestaltet werden. Diese Arbeiten führte die Firma HTS durch. Außerdem mussten das Fundament und  der Sockel der Märchensäule erneuert werden.    Unterstützung gab es dabei seitens des  Steinmetzbetriebes Kleffel, welche die Figuren   befestigt hat. 
Langer Atem
„Wir brauchten in der Vergangenheit und brauchen für die  Zukunft einen langen Atem für das Projekt  Märchensäule“, sagte der Bildhauer Wolfgang Dreysse. Der rund sechs Meter hohe Turm wurde am Ende der 1980er Jahre erdacht und im VEB-Travertinwerk zu Bad Langensalza in Bulgarischem Kalkstein ausgeführt und anschließend hier vor Ort gesetzt. „Zunächst war die dazu gehörige, figürliche Ausstattung zum Thema Volksmärchen nach einer Idee des Rosariums, wie der des Bildhauers, in Bronze konzipiert und als 3D-Modell im Maßstab 1:10 veranschaulicht worden“, erinnerte Wolfgang Dreysse an die Entstehung der Märchensäule in der Nähe des Stadteinganges.  „Erst nach dieser Darstellung konnten die wirklichen Gusskosten ermittelt werden, die jegliche Erwartungen übertrafen.“
Wetterfeste Keramik
Ein  zweiter Entwurf mit dem Material Keramik wird nun  Stück für Stück umgesetzt.    So  stehen die Figurengruppen  Rapunzel und Rotkäppchen seit 1997 in den Nischen des Märchenturmes. 
„Diese Keramikfiguren  sind bei 1070 Grad Celsius gebrannt, wetterfest und beständig bis in alle Zeiten“, sagte Wolfgang Dreysse. „Mit den zwei neu hinzu gekommenen Skulpturen wird die Aufmerksamkeit des  Betrachters auf zwei kontrastierend geformte Gefäße gelenkt. Das Gefäß, die irdene Töpferware des Gärtners,  wird hier zum Ort der Bewahrung gewählt. In den gegenwärtigen, wie auch den zwei künftigen Gefäßen werden Traditionen gesichert, werden Geschichten aufbewahrt.“
Die eine Skulptur zeigt die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm, die sich um die Sammlung und Aufbewahrung der Märchen  verdient gemacht haben.
In der anderen Skulptur   wohnen  im Verborgenen die „Dunklen Wesen“ der „menschlichen“ Tiefe.
Nach dem Wunsch des Bildhauers „soll der Märchenturm   für die Einheit gleichberechtigter, menschlicher Bedürfnisse stehen. Damit  befindet er sich hier, an diesem besonderen Ort im Dienste der Rosen, als ein Symbol für das Schöne im Leben.“


 

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