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Wochenspiegel > Sangerhausen > Grundsteinlegung für die Hettstedter Feuerwehr >
Nadine Rößler Nadine Rößler
aktualisiert am 11.09.2019 um 16:29:40

Grundsteinlegung für die Hettstedter Feuerwehr

Das Gebäude der Hettstedter Feuerwehr in der Obermühlenstraße ist bereits seit 1931 der Sitz der Freiwilligen Feuerwehr. Anfang der 70er Jahre wurde hier noch einmal gebaut. Die obere Etage wurde auf das Gebäude aufgestockt. Seitdem ist am Gebäude der Feuerwehr nichts mehr passiert.

Wenn man durch die Hallen der Feuerwehr geht, erkennt man auch schnell das Problem: Es ist sehr eng, die Feuerwehrautos stehen sehr dicht und die Enge ist auch beim Ausrücken der Freiwilligen Feuerwehr Hettstedt  problematisch. In besseren Räumlichkeiten könnte alles schneller gehen, sagt Wehrleiter Ingo Warschawsky. Auch auf ein zweites Problem weist er hin: Die Feuerwehrautos haben keinen Sicherheitsabstand beim Ausrücken, sondern müssen direkt auf die Straße fahren - auch das natürlich ein Sicherheitsrisiko, nicht nur für die Feuerwehrleute, sondern auch für Anwohner.

Bereits 2002 wurde ein Gutachten der Feuerwehrunfallkasse im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Hettstedt erstellt, das am Ende viele Mängel aufweisen konnte. Primäres Problem im Gebäude ist einfach der wenige Platz. 

Am 17. Juli 2014 wurde von der Stadt Hettstedt das Grundstück, auf dem das neue Feuerwehrgebäude entstehen soll, für 100.000 Euro gekauft. Es befindet sich ebenfalls in der Obermühlenstraße,  auf der anderen Straßenseite.

Einen Förderbescheid in Höhe von 915.000 Euro gab es bereits im letzten Jahr vom Land. Der Bau der neuen Feuerwehr wird nach Planung 3.315.000 Euro kosten. Weitere Fördermittel gibt es für den Bau der Feuerwehr nicht, die Stadt Hettstedt hat Kredite für die Finanzierung aufgenommen. Den Investitionsstau der letzten Jahre in Hettstedt abzubauen, wird ein langwieriger Prozess, gibt Hettstedts Bürgermeister Dirk Fuhlert zu bedenken. Schon der Bau der Feuerwehr war beim defizitären Hettstedter Haushalt nur mit Zustimmung des Landkreises möglich.

Der Spatenstich für den Bau wurde Ende Mai diesen Jahres vorgenommen. Gleich nach dem Spatenstich begannen die Bauarbeiten, von denen man bisher vielleicht noch nicht so viel gesehen hat, denn vor Baubeginn musste zunächst erst einmal der Untergrund des Baugrundstücks aufbereitet werden, da die Obermühlenstraße im Überschwemmungsgebiet liegt. Das nahm die letzten drei Monate in Anspruch, ist nun aber erfolgreich beendet und liegt auch genau im Zeitplan. 

Am 3. September konnte nun ein  ein neuer Abschnitt für den Bau der Hettstedter Feuerwehr begonnen werden: Der Grundstein wurde gesetzt und nun können die Bauarbeiten in die Höhe beginnen. Der Rohbau soll noch in diesem Winter stehen, damit bis in den Frühsommer 2020 der Innenausbau erfolgen kann.

„Unsere Grundsteinlegung heute ist in erster Linie ein Akt des Beginnens. Ein lange geplantes Vorhaben nimmt endlich sichtbare Formen an. So gesehen feiern wir heute auch einen Abschluss, nämlich den Abschluss der Planung und der Vorarbeiten“, sagte Bürgermeister Dirk Fuhlert über das freudige Ereignis.

Auch eine Zeitkapsel wurde zur Grundsteinlegung  versenkt. Sie enthält zwei Bilder der Feuerwehr, Kupfer  als Symbol für die Kupferstadt, eine Tageszeitung,  das Ärmelsymbol der Feuerwehr Hettstedt, Kleingeld und die Rede zur Grundsteinlegung von Dirk Fuhlert. 

Entstehen wird nun ein zweistöckiges Gebäude mit Stellplätzen für sechs Einsatzfahrzeuge. Die Hettstedter Feuerwehr besitzt aktuell acht Einsatzfahrzeuge, die beiden verbleibenden werden vorübergehend im alten Feuerwehrgebäude abgestellt werden. Eine Erweiterung für die beiden Fahrzeuge am Gebäude ist geplant und auch der Platz dafür wäre vorhanden. 

Auch werden die Fahrzeuge bei Einsätzen nicht mehr direkt auf die Straße, sondern zunächst auf den Vorplatz fahren, das bietet mehr Sicherheit. Das Grundstück wird durch ein großes Rolltor gesichert. In der oberen Etage des Gebäudes werden ein Schulungs- bzw. Aufenthaltsraum und Toiletten entstehen.

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